Bei Corona-Fällen
Ausnahmsweise keine Abfalltrennung

Kreis Coesfeld. Damit die Müllabfuhr auch während der Corona-Krise im Kreisgebiet gesichert ist, bittet die Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH (WBC) darum, Straßen und Wege für die Müllfahrzeuge freizuhalten.

Freitag, 03.04.2020, 18:48 Uhr
Bei Corona-Fällen: Ausnahmsweise keine Abfalltrennung
Die WBC bitten darum, Straßen für die Müllfahrzeuge freizuhalten. Foto: az

Jetzt, wo viele Anwohner zu Hause sind, bereiten die parkenden Autos den Fahrern oft große Probleme. Die Mülltonnen bleiben in solchen Fällen daher mitunter ungeleert.

Damit die Restabfalltonnen nicht überquellen, gilt es umso mehr auf Abfallvermeidung und richtige Abfalltrennung zu achten. Wichtige Ausnahmen vom Gebot der Abfalltrennung sollen aus Hygienegründen allerdings für private Haushalte gelten, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben.

Zwar sind bisher keine Fälle bekannt, bei denen sich Personen durch Berührung von kontaminierten Oberflächen mittels Kontaktinfektion angesteckt haben. Dennoch sei dieser Übertragungsweg nicht auszuschließen. Vorsichtsmaßnahmen:

0 Neben Restmüll auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Biomüll in die Restmülltonne.

0 Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke geben. Einzelgegenstände wie Taschentücher nicht lose in Abfalltonnen werfen.

0 Abfallsäcke durch Verknoten oder Zubinden verschließen.

0 Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe nicht über den Hausmüll entsorgen, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgen.

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