Wahlversammlung
SPD: AfD muss Ross und Reiter nennen

Kreis Coesfeld (vth/pd). Verwundert ist die SPD im Kreis Coesfeld darüber, dass ein AfD-Vorstandsmitglied seinen Namen im Zeitungsbericht nicht nennen wollte, in dem über die bevorstehende AfD-Versammlung und die Demonstration (6. Juni) berichtet wurde: „Bei allen demokratischen Parteien im Kreis ist es selbstverständlich, dass man transparent mit Name und Gesicht für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar ist“, erklärt André Stinka, Landtagsabgeordneter und SPD-Unterbezirksvorsitzender. Die Leser hätten nicht erfahren, welche Personen im Kreis Coesfeld für die AfD stehen, so die Sozialdemokraten aus dem Kreis Coesfeld in einer Mitteilung. „Die AfD muss klar Ross und Reiter benennen“, fordert Stinka. Der Abgeordnete weist zudem auf einen Beitrag von Jens Kellmann hin, der auf der AfD-Internetseite als stellvertretender Kreissprecher genannt ist. Ins Auge gefallen ist der SPD dabei ein öffentlicher Beitrag von ihm in den sozialen Medien im März dieses Jahres – also nach den Ereignissen in Thüringen –, in dem Kellmann einen Beitrag mit Björn Höcke veröffentlichte. „Alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Coesfeld sollen erfahren, mit welchen Personen diese Partei vor Ort antritt und welche politische Einstellungen vorliegen“, findet Stinka. Kellmann suche „den Schulterschluss mit den rechtsextremen Kräften im Osten“, sagt Johannes Waldmann, stellv. SPD-Unterbezirksvorsitzender. „Björn Höcke und offensichtlich auch die örtliche AfD agieren offen rassistisch, hetzen gegen die freien Medien und treten unsere demokratischen und christlichen Werte mit Füßen. Der Kreis Coesfeld ist offen und bunt.“

Samstag, 30.05.2020, 08:00 Uhr
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