Christophorus-Gruppe stellt sich als Marke vor
„Alles Gute fürs Leben“

Kreis Coesfeld. Moderner, klar zugeordnet: Die Christophorus-Gruppe präsentiert sich nach einem Markenbildungsprozess mit einem neuen Außenbild, neuen Logos und deutlicher Struktur. Knapp ein Jahr arbeitete eine Gruppe mit Mitarbeitern aus allen Bereichen daran. „Wir sind mehr als eine Ansammlung von Kliniken und Einrichtungen“, erklärte Dr. Mark Lönnies, Geschäftsführer der Christophorus-Gruppe, im Pressegespräch den Hintergrund. Als größter Anbieter von medizinischer und pflegerischer Komplettversorgung mit christlichen Werten in der Region sei es an der Zeit gewesen, das Selbstverständnis zu formulieren sowie Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der einzelnen Einrichtungen. „Da, wo Christophorus drauf steht, soll es auch drin sein“, so Lönnies.

Freitag, 03.07.2020, 06:00 Uhr
Christophorus-Gruppe stellt sich als Marke vor: „Alles Gute fürs Leben“
Neuer Auftritt: Dr. Mark Lönnies (Geschäftsführer Christophorus-Gruppe; M.), Dr. Jan Deitmer (Geschäftsführer Christophorus-Kliniken; l.) und Jochen Fallenberg (Geschäftsführer Christophorus Pflege und Wohnen). Foto: Viola ter Horst

1994 wurde die Christophorus-Trägergesellschaft gegründet, damals mit reiner Holding-Funktion. „Heute sind wie viel mehr“, so Lönnies.

Der sperrige Begriff „Trägergesellschaft“ entfällt nun, stattdessen steht unter der Dachmarke „Christophorus“ der Claim „Alles Gute fürs Leben“. Darunter liegen die Bereiche, jeder mit eigener Farbe: Die „Christophorus-Kliniken“ (orange) mit den Krankenhäusern in Coesfeld, Dülmen und Nottuln sowie der Klinik am Schlossgarten (Dülmen), die „Christophorus Pflege und Wohnen“ (grün) mit den Senioreneinrichtungen St. Elisabeth-Stift in Nottuln, St. Laurentius-Stift in Coesfeld und St. Katharinen-Stift in Coesfeld sowie dem Pflegedienst Vica (mit Caritas); die „Christophorus-Akademie“ (rot) mit der Ausbildungsstätte „Care-Campus (mit Caritas) sowie das „Christophorus-Netzwerk“ mit der Christophorus-Servicegesellschaft (blau). Auch die Logos sind verändert: die bisherigen Rechtecke haben „Köpfe“ bekommen und sollen so verdeutlichen, dass „Christophorus“ für den Menschen da ist – „als Spitzenversorger für das ganze Leben von der vorgeburtlichen Versorgung bis zum hohen Alter“, so Lönnies. Diese Vernetzungen wolle die Christophorus-Gruppe nach außen deutlicher machen. Der Anspruch, der hinter dem Satz „Alles Gute fürs Leben“ stehe, sei: „Beste medizinische Behandlung und Pflege von exzellent ausgebildeten Fachkräften für das ganze Leben. Hier in der Region. Jederzeit.“

„Mit den Kliniken, den ambulanten und speziellen Angeboten bis zum somatisch-psychiatrischen Bereich bieten wir von A bis Z alles an“, erläuterte Dr. Jan Deitmer, Geschäftsführer Bereich Christophorus-Kliniken. Der Markenprozess folge dabei Strukturen, „die wir schon länger entwickelt haben“.

Deutlicher gemacht werden sollen die Strukturen auch Fachkräften und Nachwuchs. Denn die Christophorus-Gruppe decke alle Möglichkeiten für pflegerische und medizinische Berufe ab. Durchlässigkeit und Austausch seien in den letzten Jahren immer größer geworden. Aktuell habe sich das in der Corona-Krise gezeigt, berichtet Jochen Fallenberg, Geschäftsführer für den Bereich Pflege und Wohnen: „Pflegekräfte aus den Kliniken waren bei uns im Altenpflegebereich verstärkt tätig.“ Denn durch die Kapazitäten, die in den Krankenhäusern für mögliche Coronapatienten geschaffen werden mussten, aber dann – glücklicherweise – doch nicht benötigt wurden, entstanden dort in einigen Bereichen Leerläufe. „Das ist kollegial und super gelaufen“, freut sich Fallenberg.

Allgemeinverständlicher werden sollen auch die Bezeichnungen der einzelnen Krankenhaus-Kliniken. Statt „Medizinischer Klinik 1“, 2 oder 3 oder „Chirurgischer Klinik“ sollen die Kliniken künftig danach bezeichnet werden, was dort behandelt wird. Damit dem Patienten klar ist, was drin steckt.

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