Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle
Junge Menschen können mitreden

Kreis Coesfeld. Am heutigen Mittwoch, 24. März, können im Kreis Coesfeld von 16 bis 19 Uhr junge Menschen an der digitalen Veranstaltung „Dialog mit der jungen Generation“ zur deutschlandweiten Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle teilnehmen. In dem Online-Dialog sollen sich zum Beispiel Schüler und Studierende einbringen und gemeinsam Fragen erörtern. Interessierte können sich für den Online-Dialog per Mail an beteiligung@bfe.bund.de anmelden.

Mittwoch, 24.03.2021, 05:00 Uhr

Sämtliche Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld bieten grundsätzlich günstige geologische Voraussetzung für eine Endlagerstätte.

Überwiegende Teile des Kreises Coesfeld liegen in zwei Teilgebieten des Wirtsgestein Tongestein. Hinzu tritt ein Ausläufer des Teilgebietes „Nordeutsches Becken“. Zum aktuellen Zeitpunkt gilt noch über die Hälfe der Fläche des Bundesgebietes als grundsätzlich geeignet für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle.

Doch die Suche befindet sich noch in einer frühen Phase. „Bis ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll gebaut ist, wird es Jahrzehnte dauern - und damit insbesondere eines Tages diejenigen beschäftigen, die heute jung sind“, heißt es in der Veranstaltungs-Info des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE).

Interessierte Bürger können sich mit Rückfragen oder Hinweisen zur Endlagersuche unter Tel. 02541/189110 oder per Mail unter mathis.entrup@kreis-coesfeld.de an den Kreis wenden.

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