Profilschule Ascheberg
Expertenvortrag beendet Projekt

Ascheberg -

Fast wie echte Stars konnten sich zwölf Schüler der Profilschule am Donnerstag fühlen: Für sie war der rote Teppich am Eingang zur Mensa der Schule ausgerollt.

Freitag, 04.07.2014, 20:50 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 04.07.2014, 20:50 Uhr

Fast wie echte Stars konnten sich zwölf Schüler der Profilschule am Donnerstag fühlen: Für sie war der rote Teppich am Eingang zur Mensa der Schule ausgerollt. In feierlichem Rahmen präsentierten sie dort als Teilnehmer des Forder-Förder-Projekts einen Expertenvortrag zu einem selbst gewählten Thema.

„Ihr habt Durchhaltevermögen gezeigt, eure Schreibkompetenz erweitert und gelernt, zielorientiert zu arbeiten“, meint Sylke Reimann-Perez . Die Leiterin der Profilschule ist sichtlich stolz auf das, was die zwölf Mädchen und Jungen in diesem ersten Forder-Förder-Projekt geleistet haben. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Münster und dem Internationalen Centrum für Begabtenforschung sowie des Landeskompetenzzentrums für individuelle Förderung durchgeführt und erstreckte sich über das vergangene Schulhalbjahr. Am Anfang stand ein Bewerbungsverfahren, aus dem zwölf Jungen und Mädchen des sechsten und siebten Jahrgangs ausgewählt wurden. Sie fertigten eine Expertenarbeit zu einem selbst gewählten Thema an. Betreut wurden sie von Sabine Fuchs und Maximilian Parwanow . Die beiden Pädagogen der Profilschule wurden speziell dafür weitergebildet. Über mehrere Wochen haben die Schüler neben dem Schulalltag zu ihren selbst gewählten Themen recherchiert, den Stoff am Computer bearbeitet und in Form gebracht. Den Unterricht, den sie dabei versäumt haben, holten sie eigeninitiativ nach. Am Ende der Projektphase standen nun noch die einzelnen Präsentationen vor Publikum in der Mensa.

Auf den Vortragsabend stimmte Luca Stellmacher, Schüler der 7c, mit zwei selbstkomponierten Stücken am Klavier musikalisch ein. Danach präsentierten die Teilnehmer ihre Arbeiten jeweils in kurzen Vorträgen.

Ben Heitmann referierte über die Entdeckung des Radioaktivität durch Marie Curie, Emelie Pelster hatte Modedesignerin Vivienne Westwood zum Thema ihrer Arbeit gemacht und Sophie Soboll ließ das Publikum an der Erfolgsgeschichte des Musicals „Starlight Express“ teilhaben. Frauenfußball stand im Mittelpunkt des Vortrags von Chiara Meistrell. „Hippies sind viel mehr als nur Leute, die immer mit einem Stirnband am Kopf rumlaufen“, meint Greta Krampe, die sich mit dem Thema Hippie-Mode auseinandergesetzt hat. Jost Kröger untersuchte das veränderte Kommunikationsverhalten im Hinblick auf soziale Plattformen und Maximilian Hammelmann forschte in Sachen Solarenergie. Wie es wäre, in das Leben der alten Maya zurück zu reisen, überlegte Hannah Lütkenhaus in ihrem Vortrag; Hannah Krampe informierte über die Entstehungsgeschichte eines Buches. Die Bedeutung verschiedener Landessymbole nahm Sophia Schafmann unter die Lupe. Johannes Adamczyk zeigte Entwicklung und Nutzen der Hydraulik auf und Anna-Aliena Weiland gab einen Einblick in die Lebensgeschichte der Widerstandskämpferin Sophie Scholl.

„Die Themenfindung zu Beginn war schon eine Herausforderung“, meint Maximilian Parwanow. „Manche Schüler hatte gar keine Vorstellung, welches Thema sie wählen sollen und andere wussten es schon ganz genau. Bei den einen mussten wir erst etwas herauskitzeln und die anderen bremsen“, erzählt er. Ein besonderer Moment sei es gewesen, eine Schülerin, die kurz vorm Aufgeben stand, zum Weitermachen zu motivieren und nun zu erleben, dass sie das Projekt erfolgreich abgeschlossen habe. „Jede dieser Expertenarbeiten ist unterschiedlich und für sich besonders. Und es ist ein toller Moment, heute Abend hier zu stehen und zu sehen, dass sich die Mühe gelohnt hat“, findet Parwanow.

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