Ferienbetreuung
Kinder reisen durch die Zeit

Ascheberg -

Die Zeitmaschine ist gebaut, mehr als 50 Kinder reisen mit ihr in den ersten drei Ferienwochen genauso ins Mittelalter wie sie in die Zukunft abheben.

Freitag, 11.07.2014, 08:00 Uhr

Die Zeitmaschine ist gebaut, mehr als 50 Kinder reisen mit ihr in den ersten drei Ferienwochen genauso ins Mittelalter wie sie in die Zukunft abheben. Tatsächlich starten sie den Sprung zurück oder nach vorne aktuell aber nicht in der Zeitmaschine, zu der das Atrium umfunktioniert worden ist. „Wir lassen sie mit einer Fernbedienung aus dem Ballettraum starten“, berichtet Iris Zabel über die wetterbedingte Improvisation. Gestern kam für solche Angebote erschwerend hinzu, dass viele Jungen nicht aus dem 7:1-Hier-und-Jetzt zu holen waren. Sie wollten lieber den deutschen Sieg gegen Brasilien nachspielen. Damit ist gleich beschrieben, wie das dreiwöchige Ferienangebot der Übermittagbetreuung an der Lambertusschule Ascheberg für Kinder aus der Gemeinde läuft: Es gibt einen roten Faden, der sich bis zum 25. Juli erstreckt. Darüber hinaus bestehen viele Spielemöglichkeiten. Während einige Jungen im Bewegungsraum toben, betätigen sich andere vorsichtig als Baumeister. Direkt daneben wird an mittelalterlicher Kleidung gearbeitet, es werden persönliche Wappen gemalt. Im Ballettraum stehen, unterstützt von der Familie Bochmann aus Herbern, mittelalterliche Tänze auf dem Programm. Langeweile muss hier nicht aufkommen.

Während die einen Kinder ihren Malbogen fürs Wappen erst einmal an die Seite legen, weil dafür nächste Woche auch noch Zeit ist, bemühen sich andere, es schnell fertig zu bekommen. „Wir fahren morgen in Urlaub“, ist der Donnerstag für ein Mädchen der letzte Tag in der ÜBM-Ferienbetreuung. Weil die Kinder tage- oder wochenweise angemeldet werden, rast die Zeitmaschine nicht entlang des bekannten Zeitstrahls durch die Epochen. Sie macht mal hier, mal da Station.

Heute geht es gleich zu mehreren Zielen: Es wird Essen in verschiedenen Epochen serviert. Dabei sollen möglichst alle Kinder eingebunden werden. Während eine Hälfte isst, wird die andere Hälfte bedienen – Mittelalteressen wird in den passenden Kostümen angereicht.

Der ersten Ausflug des dreiwöchigen Ganztagprogramms führte am Mittwoch in die Burg Altena mit einer Ritterprüfung. Nächsten Mittwoch wird die DASA in Dortmund besucht, die Fantasie der Kinder wird in die Zukunft abheben, zum Abschluss wird mittwochs der Mühlenhof in Münster besucht.

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