Schulzentrum Herbern
Mensa nimmt Gestalt an

Ascheberg -

Die Mensa im Schulzentrum Herbern nimmt Gestalt an. Damit in der nächsten Woche die Küche eingebaut werden kann, werden aktuell die letzten Lampen angeschlossen

Dienstag, 15.07.2014, 18:17 Uhr

Die Mensa im Schulzentrum Herbern nimmt Gestalt an. Damit in der nächsten Woche die Küche eingebaut werden kann, werden aktuell die letzten Lampen angeschlossen und die allerletzten Pinselstriche in dem Raum, der die Essensausgabe erhält, getätigt. „Die Arbeiten laufen planmäßig“, ist Bernhard Koy vom Hochbauamt der Gemeinde Ascheberg mit dem Ablauf der Dinge in Herbern zufrieden.

Die Terrasse, die an diesen Raum angrenzt, ist fertig. Hier fehlen nur noch Tischen und Stühle. Die Handwerker sind darüber hinaus im Umkleide- und Bürotrakt für die Mitarbeiter aktiv. Dort, wo die Mädchen und Jungen im nächsten Schuljahr essen werden, wird gerade ein Industrieparkett aus Rotbuche verlegt. Die bestellten Türen, so Koy, würden Ende des Monats geliefert. Tische und Stühle kommen dann im August, teilweise in der Woche vor dem Ende der Ferien. Die Terrassenmöbel werden frühestens nach Schulbeginn aufgestellt, weil sie auch gegen Diebstahl geschützt werden müssen. Fraglich ist, wie der Sonnenschutz aussehen wird. „Es gibt Sonnenschirme oder ein Sonnensegel“, informiert Andrea Blanke vom Schulamt der Gemeinde.

Neben den Arbeiten rund um die erforderliche Mensa wird im Keller des Herberner Schulzentrums eine Deckenkonstruktion erneuert. „Dort waren die Elektroleitungen direkt unter der Akustikdecke verlegt. Das ist mit den heutigen Vorschriften nicht mehr erlaubt“, informiert Koy. Die Leitungen müssen durch eine Gipsdecke, eine F 30-Decke, von der Akustikdecke getrennt werden. Das F 30 steht für den Fall eines Brandes, in dem die Decke den Flammen 30 Minuten trotzen muss. Im Keller, so Koy, müsse auch eine Rauchschutztür erneuert werden.

In der benachbarten Marienschule sind die Handwerker gerade damit beschäftigt, in vier Klassen die Parkettböden aufzuarbeiten. „Sie werden geschliffen und anschließend geölt. Sie werden nicht mehr lackiert“, informiert Koy. Die neue Methode sei wirtschaftlicher und schon vor einem Jahr in anderen Räumen der Schule angewendet worden: „Das Parkett wird zwar etwas dunkler, aber die Schule hat sich gewünscht, dass wir so weitermachen.“ Immerhin ist das Parkett schon 1955 verlegt worden. Es ist historisch und hat schon einige Schüler erlebt. Dazu erhält das Lehrerzimmer der Marienschule eine neue Akustikdecke, die es bisher noch nicht gab, und einen neuen Anstrich.

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