Hohenholter Rentner pflegen Dorfmitte
„Power-Oldies“ gestartet

Hohenholte -

Sinnvolle Beschäftigung, ein bisschen Bewegung an der frischen Luft und Geselligkeit – das haben sich die „Power-Oldies“ auf die Fahnen geschrieben. Sie übernehmen die Pflege der Flächen in der Hohenholter Dorfmitte.

Samstag, 05.07.2014, 20:11 Uhr

Sinnvolle Beschäftigung, ein bisschen Bewegung an der frischen Luft und Geselligkeit – das haben sich die „Power-Oldies“ auf die Fahnen geschrieben. In einer spontanen Abstimmung haben sich Walter Kurtz , Albert Tigger, Bernd Domhöver, Horst Müller und Heinz Tigger diesen lustigen Namen gegeben. So ganz falsch ist er aber auch nicht, denn die Rentner sind engagiert bei der Sache.

Am vergangenen Dienstag haben sie sich zum ersten Mal die öffentlichen Flächen in der Hohenholter Dorfmitte vorgenommen. Mit Harken und anderen Gartengeräten sind sie dem Grün zu Leibe gerückt, haben es in Form gebracht und die Flächen gesäubert.

Doch das ist noch nicht alles. „Wir wollen uns auch um unser altes Spritzenhaus kümmern“, erzählen die fünf Männer, deren neue Gruppe für jeden interessierten Mitstreiter offen ist. Reinigen könne man das historische Gebäude, auch kleinere Reparaturarbeiten durchführen. Dabei unterstützen die aktiven Rentner einerseits den gemeindlichen Bauhof, zum anderen pflegen sie das gesellige Beisammensein. „Eine Meisterstunde gehört auch dazu“, lachen die Männer und freuen sich schon auf eine Flasche Bier nach getaner Arbeit.

Mit anpacken wollen die „Power-Oldies“ auch, wenn die Brüstungsmauer am Dorfplatz zur Gräfte hin mit Sandsteinkugeln und einem Sandsteinpostament, auf dem eine Messingplatte mit Informationen zur Geschichte des Dorfes und der Gräfte befestigt werden soll, versehen wird.

Dieses Projekt hatten einige Hohenholter angestoßen, nachdem die Brüstungsmauer nach Plänen des Bürgerausschusses in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Havixbeck von dieser saniert worden war.

Diese sogenannte Bekrönung der Brüstungsmauer wird fachlich von der Firma Fark betreut. Da aber noch einiges an Eigenleistung zu erbringen sein wird, haben die „Power-Oldies“ ihre tatkräftige Hilfe angeboten.

Ein bisschen Hilfe brauchen die Hohenholter allerdings noch bei der Finanzierung der Maßnahme, die rund 2300 Euro kosten wird. Wer sich als Sponsor engagieren möchte, kann sich an den Bürgerausschuss wenden. Heinz Tigger und Walter Kurtz halten umfassende Informationen bereit.

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