Junge WN-Reporter unterwegs
Überraschungsgast aus Brasilien

Havixbeck -

Die Überraschung war perfekt, als die Jungen und Mädchen am Donnerstagmorgen pünktlich um 9 Uhr zur Lokalredaktion der Westfälischen Nachrichten kamen, um ihre Tageszeitung kennenzulernen. Zehn Jungen und zwei Mädchen hatten sich im Rahmen der Ferienaktion angemeldet, um als „Junge Reporter“ für die WN unterwegs zu sein.

Donnerstag, 10.07.2014, 19:17 Uhr

Der 13. Gast war die Überraschung des Tages, denn der lebt in Brasilien . Otto Pacheco aus São Paulo war mit seinem Freund Ruben Schmitz mitgekommen, um auch schnell noch etwas über eine deutsche Tageszeitung zu erfahren. Am Samstag fliegt er zurück in die Heimat und wird an dem Tag auch noch zehn Jahre jung.

Gesprächsthema war zunächst die Fußball-Weltmeisterschaft . „Schade, dass ihr verloren habt“, bemerkte einer der Jungen. „Ist nicht so schlimm. Die Deutschen gewinnen bestimmt am Sonntag“, meinte Otto ganz selbstbewusst.

Junge Reporter unterwegs

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  • Foto: Marvin Nauendorff
  • Foto: Moritz Dirks
  • Foto: Ruben Schmitz
  • Foto: Otto Pacheco
  • Foto: Jakob Wilmesmeier
  • Foto: Felix Wucherpfennig
  • Foto: Maximilian Pape
  • Foto: Lina Drewer
  • Foto: Paula Slomke
  • Foto: Paula Slomke
  • Foto: Paula Slomke
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Otto Pachecho
  • Foto: Jakob Wilmesmeier
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Ansgar Kreuz
  • Foto: Otto Pachecho
  • Foto: Jakob Wilmesmeier
  • Foto: Jakob Wilmesmeier
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Jakob Wilmesmeier
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Klaus de Carné
  • Foto: Lina Drewer
  • Foto: Klaus de Carné

Ausgerüstet mit Kameras, Blöcken und Kugelschreibern wurden fünf Stationen angelaufen. Sven Hümke von der Sparkasse Westmünsterland empfing die Gruppe in der Bank. Die größte Banknote, ein 500-Euro-Schein, war schnell zur Hand. „Ich hole mal eben 10 000 Euro. Schaut mal wie dünn das Bündel ist“, erklärte er den neugierigen Jungen und Mädchen, die bislang so viel Geld an einer Stelle noch nicht gesehen hatten. Beim Besuch des Tresorraums wurden alle besonders ruhig und fast schon andächtig. Eine super dicke Tür und ein Gitter mussten zunächst überwunden werden, bevor alle vor den Schließfächern standen. „276 Schließfächer sind doppelt gesichert. Zwei Schlüssel sind für eine Öffnung nötig“, schrieb der 13-jährige Jonas Roch in seinen Block.

Weiter zum nächsten Termin erreichten die Kinder dann das Feuerwehrgerätehaus. Dort warteten der Leiter der Feuerwehr , Christian Menke, sowie die beiden Kollegen Lars Martin und Stephan Lohmann. Seit sechs Monaten verfügt die Feuerwehr über einen neuen Einsatzleitwagen mit hochmoderner Technik. Zwei Computerarbeitsplätze waren sofort besetzt von den jungen Reportern. Fragen über Fragen bekamen die drei Feuerwehrmänner gestellt, die alle ausreichend beantwortet wurden.

Mit ganz anderen Eindrücken ging es im Havixbecker Rathaus weiter. Fachbereichsleiterin Monika Böse empfing die Gruppe, die in das Dienstzimmer von Klaus Gromöller geführt wurde. „Da der Bürgermeister im Urlaub ist, dürft ihr jetzt Platz nehmen auf dem Stuhl des ersten Bürgers des Ortes“, erklärte Monika Böse. Dies musste sie nicht zweimal sagen. Schnell nahmen alle einmal auf dem komfortablen Bürostuhl Platz. „Ganz schön chillig hier“, meinte Holger Schaefer, als er gut gepolstert in den Raum sah. Fotografiert wurden sogar die Blumen und Landkarten im Zimmer.

„Der Bürgermeister hat einen großen, ordentlichen und sauberen Raum“, schrieb Jonas in seinen Block. Dies war ihm besonders aufgefallen. Auch Moritz Dirks gefiel der Balkon direkt an dem Chefzimmer.

Vom Rathaus ging es zur nächsten Bank in Havixbeck. Volksbank-Filialleiter Christoph Pape erläuterte den Kindern alle Sicherheitsvorkehrungen und die Geldautomaten von der Rückseite. „Wirklich viel Bargeld ist heutzutage nicht mehr in den Banken vorhanden“, beantwortete er eine der zahlreichen Fragen der interessierten Kinder.

Nach zwei Stunden hatten die Schüler eine Menge fotografiert und aufgeschrieben. Sie merkten aber auch, wie anstrengend es sein kann, so viele Informationen zu sammeln. Da der Autoscooter für die Kirmes schon fertig aufgebaut war, durften sie Platz nehmen in den Wagen, was auch für eine gewisse Vorfreude bei den Jungen und Mädchen sorgte.

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