„Hohenholte rockt!“
Heißes Treffen im Grenzgebiet

Hohenholte/Altenberge -

Bei strahlendem Sonnenschein und über 30 Grad Außentemperatur fand am Samstag die achte Auflage des Musikfestivals „Hohenholte rockt!“ statt. Zehn handverlesene Bands rockten von nachmittags bis nach Mitternacht vor rund 1000 Besuchern das Festivalgelände der Firma Tigger. Viel Wasser und wenig Bier trinken lautete das Rezept gegen die Hitze.

Montag, 21.07.2014, 14:59 Uhr

„Your Chaos“ aus Münster hatten ihren Auftritt am späten Nachmittag. Während die Fans der Alternative-Rocker vorne an der Bühne schwitzten, spielten die kleinen Festivalbesucher im Planschbecken, das zwischen Getränkestand und Beleuchterzelt aufgestellt worden war. „Die Sonne macht mir gerade mehr Sorgen als die laute Musik“, so eine junge Mutter aus Hohenholte .

Sonnencreme, Sonnenbrillen und Sonnenhüte waren dieses Jahr fast schon ein Muss bei „Hohenholte rockt!“. Die eingefleischten Rock-Fans ließen sich allerdings auch durch die Sommerhitze nicht davon abhalten, in schwarzer Kluft aufzulaufen. So auch Nylton Luiz Pakulski Grillo aus Brasilien, der trotz schwarzem Shirt, schwarzer Hose, schweren Schuhen, langem Bart und langen offenen Haaren von einem Schattenplatz aus ganz entspannt den britpoppigen Auftritt der Band „ Roast Apple “ verfolgte. „Meine Freunde haben mich mitgenommen“, erklärte er auf Englisch. „Ich mag solche Festivals in der Natur.“

Eine weniger weite Anreise hatte Bernd Pohlmann aus Havixbeck. „Ist zwar kein Heavy Metal, aber ich komme aus Havixbeck, dann liegt ‚Hohenholte rockt!‘ ja praktisch vor der Haustür“, erklärte er. Bereits zum dritten Mal ist er dabei.

Deutschsprachiger Rock gefällt auch Hendrik Tigger . Als Hohenholter freue es ihn außerdem, dass viele Weggezogene extra für das Festival in die alte Heimat kämen. Für ihn ist „Hohenholte rockt!“ tatsächlich auch so etwas wie ein Familientreffen, gehören Christoph und Benedikt Holtkötter vom Organisationsteam doch zu seiner Verwandtschaft.

Gegen 23 Uhr der Auftritt des Headliners: „Tape“. Zur lauten und harten Rockmusik der Band aus Hamburg springt und tanzt das Publikum begeistert mit. Köpfe werden im Takt der Musik geschüttelt, Gitarrenriffs beklatscht und erst nach mehreren Zugaben kann die Band wieder von der Bühne.

„Die Jungs können echt stolz darauf sein, was sie auf hier auf die Beine gestellt haben“, meint Dennis Brüning, der an diesem Abend den sehr ruhigen Einsatz der Malteser leitet. „Auch ‚Rock am Ring‘ hat mal so klein angefangen.“ In der Tat wird „Hohenholte rockt!“ immer größer und professioneller.

Mit einem Schmunzeln erinnert sich Christoph Holtkötter daran, wie das Organisationsteam in den ersten Jahren die Bühne selbst zusammengezimmert hat. „Wir werden, auch was die Bands angeht, qualitativ immer besser.“ Dieses Jahr gäbe es im Backstage-Bereich zum ersten Mal Catering für die Musiker. „Solche Bands stellten eben auch höhere Ansprüche.“

Auch bei Dickes Gebäude, den „Rausschmeißern des Abends“, wie sie sich selbst vorstellen, sind die Zuschauer noch nicht müde. Mit der dank Keyboards stellenweise elektronischen Musik der Jungs in den bunten Latzhosen klingt der Festivaltag erfolgreich aus.

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