Lossprechungsfeier am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg
Endlich ist der Stress vorbei

Lüdinghausen -

„Sie können stolz auf die erbrachte Leistung sein“, lobte ein sichtlich begeisterter Kreishandwerksmeister seine nun frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen. Gerne eröffnete daher Norbert Hoffmann die Lossprechungsfeier im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg. Umso mehr, weil die Ausbildung auf einem sehr hohen Niveau liege, wie er in seiner Rede besonders herausstellte. Für ihn ist das altehrwürdige Handwerk alles andere als antiquiert, gilt der Gesellenbrief auch weiterhin als solide Eintrittskarte für die Leistungsgesellschaft.

Montag, 07.07.2014, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 07.07.2014, 11:00 Uhr

Dem konnte der scheidende Leiter des Berufskollegs, Rudolf Hege , nur zustimmen: „Ist es nicht ein herrliches Gefühl, den Prüfungsstress hinter sich zu haben?“, fragte er in die Runde. „Die drei Jahre sind wie im Fluge vergangen.“ Einen Ratschlag gab er dem Nachwuchs noch mit auf die Reise: „Achten Sie auf die Dinge, die wichtig im Leben sind.“

Den Stolz auf die neue Handwerker-Generation konnte auch der Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Oelck während seiner Laudatio nicht verbergen. „Sie sind unsere Zukunft“, begrüßte er die Gesellinnen und Gesellen. Dabei stellte er nicht nur das formale Wissen um Handwerkskunst und Technik in den Vordergrund seiner Rede. In seinen Augen geht es ebenso um Faszination und Miteinander.

Auf die erreichten Ziele spielte ebenfalls Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann an. „So sehen zufriedene Menschen aus.“ Dabei blickte er in die strahlenden Gesichter der nun Ex-Azubis. Zusätzlich betonte der erste Bürger der Stadt auch die Tüchtigkeit, die Kreativität, das Durchhaltevermögen und den Ehrgeiz, den die Jugendlichen während ihrer dreijährigen Ausbildungen zum Bäcker, zur Bäckereifachverkäuferin, zur Friseurin und zum Tischler unter Beweis gestellt hatten.

Nicht unerwähnt ließ er das Engagement des Elternhauses und der Ausbildungsbetriebe, die ihren Beitrag für den erfolgreichen Abschluss der Gesellenprüfung beigetragen haben. Mit dem Wunsch nach einem sicheren und erfüllten Berufsleben endete seine Rede.

Eine liebgewonnene Tradition der Tischler-Innung Coesfeld ist die Auszeichnung der Gesellen beim Wettbewerb „Die gute Form 2014“. Gleich drei Mal durfte die Gratulantenschar Sieger aus dem Bezirk Lüdinghausen zum Podium bitten. Den zweiten Preis erhielt Jan Wittkemper, gefolgt von Jens Hattebur. Eine Belobigung erhielt Benjamin Mnich.

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