Ausgelassener Frühschoppen der Ondrup/Leversumer Schützen
„Freistaat“ für einen Tag ausgerufen

Seppenrade -

Ein tolles Bild bot der traditionelle Frühschoppen der zweiten Kompanie der St.-Johanni-Schützenbruderschaft Ondrup/Leversum im Festzelt am Hof Homann am Montagvormittag. Nicht nur die drei anderen Kompanien, sondern auch die Schützen aus Berenbrock und Dernekamp waren der Einladung gefolgt. Der Vorsitzende Willi Klaas ließ nach seiner Begrüßung zunächst das neue Königspaar Thomas Rajski und Carina Jakob mit ihren Ehrendamen Marion Hellermann und Annegret Schriever hochleben.

Montag, 07.07.2014, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 07.07.2014, 20:00 Uhr

Auf Vorschlag seiner Tochter, die am Wochenende aus den USA zurückgekehrt war, rief Bürgermeister Richard Borgmann Ondrup und Leversum als „unabhängigen Freistaat“ für den 7. Juli 2014 aus. „Sie verfügen durch das neue Traumpaar auf dem Thron über eine eigene Staatsgewalt, und haben sogar die feindliche Übernahme der Schützen aus Dernekamp abwehren können. Leider gilt der Titel Freistaat nur für den einen Tag, denn im Rest der Woche brauchen wir die Ondruper und Leversumer, da sonst vieles schiefläuft in der Stadt“, sagte Borgmann.

Vor den zahlreichen Ehrungen (siehe Kasten) ließ Rudi Abel für den verhinderten Geschäftsführer Stephan Schnieder die vergangenen vier Jahre noch einmal in launigen Worten Revue passieren. Er dankte den Familien Feldkamp und Homann für die Bereitstellung der Festanlage und dem Spielmannszug, dass er bei der kleinen Generalprobe tapfer weiterspielte, als die Schützen vor dem Regen schon die Flucht ergriffen hatten.

Nach den Ehrungen eröffnete das neue Königspaar zur Musik der Gruppe „Motion“ den Tanz, bevor die dritte Kompanie Emkum /Reckelsum dann die lange Reihe der vielen Gratulanten eröffnete. Für einen Riesenspaß sorgte die vierte Kompanie aus Tetekum, die General Ludger Schnieder wegen eines Fehlers beim Antreten am Sonntag dazu verurteilte, einige Liegestützen zu machen. Was er unter dem lauten Jubel der Gäste ebenso tat wie sein Tetekumer Kollege Anton Dinkheller. Trotz der Wärme im Zelt wurde noch bis in den Abend gefeiert und ausgiebig getanzt.

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