Peter Beltrop und Annette Handoko vom Anton verabschiedet
Engagierte Pädagogen gehen in den Ruhestand

Lüdinghausen -

Beim traditionellen Lehrergrillen am Ende des Schuljahres verabschiedete das Kollegium des St.-Antonius-Gymnasiums ihre beiden langjährigen Weggefährten Peter Beltrop und Annette Handoko. Mit lustigen Gesangseinlagen, Sketchen und kleinen Geschenken ließen die Lehrer die beruflichen Stationen der beiden noch einmal Revue passieren und bedankten sich bei den beliebten Pädagogen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dienstag, 08.07.2014, 14:00 Uhr

Peter Beltrop wollte eigentlich Sportjournalist werden, studierte dann aber Französisch und Pädagogik an der Uni Münster und kam nach dem Referendariat zum St.-Antonius-Gymnasium, wo er 36 Jahren als Lehrer tätig war. Der in Ascheberg lebende Pädagoge half für kurze Zeit am Sendener Gymnasium aus, als dieses in seiner Anfangsphase einen Französischlehrer benötigte. Beltrop, selber Vater von zwei Söhnen, engagierte sich in all den Jahren auf vielfältige Weise. So war er Mitglied in allen schulischen Gremien, arbeitete einige Jahre als SV-Verbindungslehrer, betreute die Ausleihbibliothek und gab vor vielen Jahren eine Schülerzeitung heraus. Als Mitbegründer des Schüleraustausches mit Evreu fuhr er immer wieder gerne mit Schülergruppen zu der französischen Partnerschule. Auch beim Austausch mit Taverny arbeitete er tatkräftig mit.

Annette Handoko kam 1979 direkt nach ihrem Zweiten Staatsexamen zum Anton und unterrichtete seither ihre Fächer Sport und Pädagogik. Ihr Lieblingsfach Sport gab es damals schon als viertes Abiturfach, viele Jahre prüfte sie mit Kollegen die Schüler in den Disziplinen Gymnastik und Tanz. Sie begleitete unzählige Schüler zu den Kreismeisterschaften Schwimmen und Leichtathletik. Auch das Sportabzeichen legten etliche ihrer Oberstufenschüler ab. Lange Jahre betreute Annette Handoko die Schulküche; vor allem bei Elternsprechtagen, Grillabenden des Kollegiums und bei Weihnachtsfeiern waren ihre Kochkünste äußerst gefragt. Die in Lüdinghausen wohnende Pädagogin und Mutter von zwei Töchtern besuchte mit ihren Oberstufenkursen im Rahmen des Pädagogikunterrichtes die Friedensschule und die Waldorfschule in Münster. Auch der Besuch von Beratungsstellen gehörte als fester Programmpunkt zu ihrem Unterricht, der dadurch eine deutlich praktischere Note bekam.

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