Musikschule hat Besuch aus den USA:
Spielerisch die Stadt erleben

Lüdinghausen -

Spielerisch erlebten am Montagabend Jugendliche aus Lüdinghausen und Salem (USA) die Steverstadt. Bei einer Stadtrallye mussten sie unterschiedlich Aufgaben lösen, die häufig mit der Stadtgeschichte zu tun hatten.

Dienstag, 15.07.2014, 19:00 Uhr

Wie bringt man Jugendlichen aus den USA die Historie Lüdinghausens oder die kulturellen Besonderheiten der Steverstadt näher? Nicht durch „dröge“ Vorträge. Aber mit Spielen. Und die standen am Montagabend auf dem Programm, nachdem die jungen Mitglieder des Salem Festival-Chorus, die seit nunmehr einer Woche zu Gast bei Jugendlichen des Musikschulkreises Lüdinghausen sind, die 13. Probe absolviert hatten.

Eine Stadtrallye hatten sich die Organisatoren des Besuchs ausgedacht. Gemeinsam mussten Jugendliche aus Lüdinghausen und Salem von Station zu Station gehen, um Aufgaben zu lösen oder Rätsel zu entwirren. zehn Stationen galt es anzusteuern. Häufig hatten die Themen etwas mit der Lüdinghauser Stadtgeschichte zu tun – beispielsweise das Befüllen von Wannen mit Steverwasser – schließlich hatte es in Lüdinghausen immer wieder mal gebrannt. Während das Auflisten der historischen Stadttore noch relativ einfach war, stellte das „Eierballen“, das Christoph Davids auf dem Steverwall erläuterte, schon eine besondere Herausforderung dar. Aber stets waren die Aufgaben mit etwas Stadtgeschichte verbunden.

„Deutsche Geschichte“ erlebten die jungen Musiker aus Lüdinghausen und Umgebung am Dienstag. Ausgerechnet am Tag des Empfangs der Weltmeister-Elf in der Bundeshauptstadt, fuhren die Musiker mit einer 95-köpfigen Gruppe nach Berlin. „Ich hoffe, wir bringen alle wieder mit zurück“, war es Mitorganisatorin Beate Schneider am Montagabend vor der Berlin-Tour doch etwas ungemütlich.

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