Fischereiverein präsentierte sich:
Mehr als „nur am Wasser sitzen“

lüdinghausen -

Für Jung und Alt bot der Fischereiverein Lüdinghausen (FVLH) am Sonntag an seinem traditionellen Fischertag ein vielfältiges Angebot.

Dienstag, 22.07.2014, 17:00 Uhr

Neben einer Bootsfahrt auf dem Klutensee, konnten auch die eigenen Wurfkünste mit der Angelrute getestet werden. Bei dem so genannten „Trockenfischen“ musste der Kunstköder möglichst genau in den Zielkreis geworfen werden. „Dadurch bekommt man ein Gefühl für das Werfen mit der Angelrute“, erläuterte Gerhard Zilian , Gewässerobmann des Vereins.

Vor den Augen der Besucher wurden Forellen geräuchert, die natürlich auch dem Verzehr dienten. Außerdem wurde unter der Regie der Jugendgruppe des FVLH eine Tombola angeboten. Die ganz kleinen Besucher hatten die Möglichkeit, mit einer Ballkanone das Maul eines Fisches zu stopfen.

Der Fischereiverein kümmert sich bereits seit Jahren um die Gewässer in Lüdinghausen , führt Jugendliche an das Hobby Angeln heran und unternimmt Umweltaktionen. Ein laufendes Projekt setzt sich für Quappen ein – ein Fisch der in der Stever durch nicht zuletzt durch die Begradigungen fast ausgestorben ist. Der Fischereiverein legt großen Wert auf einen sorgsamen Umgang mit der Natur und den Fischen und gibt diese Zielrichtung auch an den Nachwuchs im Verein weiter.

Bei der Ausstellung verschiedener Angelmethoden und Gewässeruntersuchungen konnten Interessenten am Sonntag an einem Modell eines Steverausschnittes das Vorkommen verschiedener Fischarten beobachten.

Wer selbst gerne wissen wollte, wie es denn um sein eigenes Wasser im Gartenteich steht, war dazu eingeladen, eine Probe mitzubringen. Das Wasser wurde dann unter biologischen und chemischen Aspekten untersucht, mit denen sonst das Wasser der Stever oder des Klutensees überprüft wird.  

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