Bürgerbefragung in Darup und Schapdetten
„Erfreulich hohe Rücklaufquote“

Darup/Schapdetten -

Die Gemeinde Nottuln ruft zum Endspurt bei der Befragung zum Breitbandbedarf in Darup und Schapdetten auf. „Es zeichnet sich eine erfreulich hohe Rücklaufquote ab“, berichtet Karsten Fuchte, Sachgebietsleiter Bauen/Planen, im WN-Gespräch.

Sonntag, 13.07.2014, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 13.07.2014, 06:00 Uhr

Vor drei Wochen hatte die Gemeindeverwaltung an alle Haushalte in Darup und Schapdetten Fragebögen – je Ortsteil etwas über 800 – zur gegenwärtigen und künftig gewünschten Internetversorgung versandt. „Aus Darup sind mittlerweile 220 ausgefüllte Fragebögen zurückgelangt; aus Schapdetten sind es sogar fast 300“, so der Stand gestern.

Die Fragebogenaktion hat aber auch Anlass zu Kritik gegeben. In Darup zum Beispiel wurde bemängelt, dass die Fragebögen immer an den Mann im Haus adressiert waren. Selbst in einem Fall, in dem eine Frau die Wohnungseigentümerin sei, sei der Brief an den Mann gerichtet gewesen. „Ist das nicht ein Fall für die Gleichstellungsbeauftragte“, mutmaßte ein Daruper. Zudem kommen aus Darup und auch Schapdetten Hinweise, dass möglicherweise nicht alle Haushalte den Fragebogen erhalten haben.

Die Verwunderung über die männliche Adressierung kann Karsten Fuchte verstehen, jedoch lasse sich das leicht erklären. Für die Adressierung der Briefe greift die Verwaltung auf die Daten des Melderegisters zurück. Empfänger der Briefe sei derjenige, der als „Haushaltsvorstand“ im Register eingetragen ist.

Vereinfacht gesagt ist der „Haushaltsvorstand“ derjenige, der das meiste Geld mit nach Hause bringt und zum überwiegenden Teil den Haushalt finanziert. „Das ist hier bei uns, so haben wir festgestellt, eigentlich immer der Mann“, schildert Karsten Fuchte.

Die Adressierung an den Haushaltsvorstand wurde deshalb vorgenommen, weil die Umfrage und deren Ergebnisse Bestandteil eines späteren Förderantrages sein sollen.

Dass nicht alle Haushalte sofort einen Brief erhalten haben, ist auch der Verwaltung aufgefallen. In Darup waren die Anlieger der neuen Straßen Triftweg und Feldstiege zunächst außen vor, weil die Straßen noch nicht im offiziellen Straßenverzeichnis aufgeführt sind. „Als wird das gemerkt hatten, haben wir sofort auch diesen Haushalten den Fragebogen zukommen lassen“, erläutert Fuchte.

Wer darüber hinaus in Darup und Schapdetten einen Fragebogen vermisst, kann diesen bei der Gemeindeverwaltung unter ✆ 0 25 02/ 9 42-3 11 nachordern. Das gilt auch für solche Fälle, in denen der Fragebogen verloren gegangen ist.

In der nächsten Woche am Freitag (18. Juli) endet die Abgabefrist. Bis dahin kann der Fragebogen weiterhin bei der Gemeindeverwaltung abgegeben werden. Je mehr sich beteiligen, umso genauer lässt sich der Bedarf ermitteln.

Im August will die Gemeindeverwaltung dann eine Auswertung der Befragung der Öffentlichkeit vorstellen.

 

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