WM-Tourist Eike Daldrup wieder zurück in Nottuln
Brasilien-Spiel war der Höhepunkt

Nottuln -

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien ging am Sontag mit dem Endspiel zwischen Deutschland und Argentinien zu Ende. Eike Daldrup, Fußballer der U19-Junioren von GW Nottuln, verabschiedete sich von seiner 18-tägigen WM-Tour planmäßig am Donnerstag.

Dienstag, 15.07.2014, 10:46 Uhr

Das Finale verfolgte er bereits wieder in heimischen Gefilden. „Mein Opa wird am heutigen Montag 80 Jahre alt und da haben wir uns das Spiel mit der Familie in einem großen Zelt angeschaut.“

Die vier deutschen Spiele zuvor sah Daldrup aber live im Stadion. In Recife (1:0 gegen die USA), Porto Alegre (2:1 gegen Algerien), Rio de Janeiro (1:0 gegen Frankreich) und Belo Horizonte (7:1 gegen Brasilien ) fieberte der Abiturient auf der Tribüne mit. Der absolute Höhepunkt der Reise mit Patenonkel Peter Daldrup sei der Halbfinal-Triumph gegen Gastgeber Brasilien gewesen.

Nach dem Schlusspfiff wurden die deutschen Fans noch aufgefordert, im Stadion zu bleiben. „Die Organisatoren wussten nicht, wie die Brasilianer nach dieser deutlichen Niederlage reagieren würden“, erzählt der Grün-Weiße. „Als wir dann rund eine Stunde später über die Straßen gingen, war aber alles ruhig.“ Zahlreiche deutsche Fans, darunter auch die Daldrups, gingen anschließend noch in eine Kneipe, um diesen Triumph gebührend zu feiern. „Der Empfang dort war wahnsinnig. Es wurde sogar applaudiert. Die Gastgeber zeigten sich voller Respekt.“

Auf den ersten Blick wurde die Sicherheit groß geschrieben. Riesige Polizeiaufgebote säumten die Straßen in den Austragungsorten. „Doch ob wirklich eingegriffen worden wäre, weiß ich nicht“, sagte Eike Daldrup . „Über rote Ampeln zu fahren, war beispielsweise gar kein Problem.“ Die hohe Kriminalitätsrate bekam der U19-Kicker nicht zu spüren. „Wir haben einen Fan kennen gelernt, dem sein Handy gestohlen wurde. Uns ist zum Glück nichts passiert.“

Während der Rundreise hielt sich Eike Daldrup mit seinem Patenonkel ausschließlich in den Zentren auf. Porto Alegre und Recife seien „typische Großstädte, die ich nicht noch einmal sehen muss“. Ganz anders dagegen Rio de Janeiro mit der Copacabana. „Aber zu Hause ist es auch sehr schön, denn wir hatten nicht die besten Hotels. Es war teilweise schon extrem laut.“

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