Veranstaltung des Deutsch-Kurdischen-Freundeskreises
Bild und Rolle der Frau erleben Wandel

Senden -

Die Rolle der Frau war zentrales Thema einer Veranstaltung, zu der der Deutsch-Kurdische-Freundeskreis Senden ins Foyer der Steverhalle eingeladen hatte. Dort wurden auch Kultur und Kulinarisches geboten.

Donnerstag, 13.03.2014, 10:28 Uhr

„Die Entwicklung des Frauenbildes ist enorm, weswegen wir das Thema gerne in den Vordergrund ziehen möchten“, erklärte Medya Yilmaz, Mitglied des deutsch-kurdischen Freundeskreises den Angelpunkt der Veranstaltung. Zum dritten Mal in Folge fand jetzt anlässlich des internationalen Frauentages eine Informations- und Kulturveranstaltung statt, die die Rolle der Frau im kurdischen Kulturkreis zum Gegenstand hatte – und das in zweisprachiger Ausführung: Medya Yilmaz übernahm die Moderation, während sich der Vorsitzende Ekrem Atalan um die Übersetzung ins Kurdische kümmerte. Auf diese Weise war es auch der älteren Generation möglich zu folgen.

Als Ehrengast im Foyer der Steverhalle wurde Bürgermeister Alfred Holz ans Pult gebeten, der seinerseits einige Worte zur Frauensituation in Deutschland sprach und auch eine finanzielle Unterstützung aushändigte.

Der Nachmittag galt dann den Frauen. Ayten Kaplan vom Kurdischen Frauenbüro CENÎ in Düsseldorf informierte als Hauptrednerin über das Thema Frauen und Gewalt, mit der sie konfrontiert werden.

Ebenfalls lieferten die (insbesondere älteren) Besucher ihren Beitrag dazu, indem sie ihre persönlichen Erfahrungen beisteuerten.

Kulturell wurde das Programm mit Musik des Sängers Rojir mitsamt Band sowie dem Mädchenchor des Vereins „Koma Kulilken 8. Adare“ abgerundet und mit einem Tanz beschlossen.

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