Statistik nur bedingt aussagekräftig
Wieviel Verwaltung „gönnt“ sich eine Kommune?

Senden -

Wie viele Bedienstete leistet sich eine Gemeinde pro Einwohner? Eine Statistik von IT NRW gibt darüber Auskunft. Aussagekräftig sind die reinen Zahlen aber kaum.

Mittwoch, 16.07.2014, 14:34 Uhr

Wie schlank ist die Verwaltung der Kommunen? Hinweise darauf gibt eine Statistik , die jetzt IT NRW als Landesamt für Datenverarbeitung veröffentlicht hat. Darin wurden die Vollzeit- und Teilzeitstellen in den Städten und Gemeinden für Mitte 2012 bis Mitte 2013 addiert und gewichtet, so dass sich ein Quotient im Verhältnis zur Einwohnerzahl errechnen lässt. Demnach „teilen“ sich in Senden 160 Bürger einen Mitarbeiter der Kommune. In Ascheberg „betreut“ ein öffentlich Bediensteter 193 Einwohner. Dass diese Zahl aber kaum Aussagekraft besitzt, ergibt sich daraus, dass Senden beispielsweise eine Kita in eigener Trägerschaft und einen nicht ausgegliederten Bauhof besitzt. Ein Indiz auf eine üppige Belegschaft liefert IT NRW nicht, gibt auch die Verwaltungsspitze in Senden auf Anfragen zu bedenken. Andere Untersuchungen bescheinigten der Stevergemeinde in der Vergangenheit mehrfach, ihre Aufgaben mit einem relativ kleinen und erheblich eingespannten Team bewältigen zu müssen.

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