Stadtranderholung endet
Feuer frei zum Freibeuter-Finale

Senden -

Insgesamt nahmen 110 Kinder an den beiden Wochen der Stadtranderholung teil. Sie standen unter dem Motto „Seeräuber“. Und die Freibeuter genossen Abenteuer und Ausflüge.

Sonntag, 20.07.2014, 14:16 Uhr

Auf das Pfadfindergelände dringen nur wenige Motorengeräusche. Fernseher und Playstation sind in weite Ferne gerückt. Neben tobenden Grundschulkindern nimmt man das leise Knacken von Ästen und Vogelgezwitscher wahr. „Die Kinder schalten ab und vergessen die Zeit“, betont Bettina Langenfeld , Leiterin der Stadtranderholung . Das Angebot des ökumenischen Jugendtreffs verzeichnete in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Nach zwei Wochen endete das Programm am Freitag.

58 Mädchen und Jungen nahmen an der Stadtranderholung in der ersten Woche teil, 52 in der zweiten. „Für uns ist es super gut gelaufen“, resümierte Bettina Langenfeld. Nach einem nassen Start, habe man in der zweiten Woche mit hohen Temperaturen kämpfen müssen. „Aber wir haben uns gut arrangiert. Die Kinder konnten den ganzen Tag draußen toben und sich frei bewegen“, so Langenfeld.

Das Motto der Stadterholung ist jedes Jahr ein neues. In diesem Jahr waren die Kinder – wie berichtet – auf den Spuren von Seeräubern unterwegs. Die Mädchen und Jungen griffen Piraten unter die Arme, bauten ein Boot und schickten die Seeräuber wieder zurück auf die weite See.

„Die Stadtranderholung ist total schön für Kinder“, hob Eva Taubert aus Senden als Fazit hervor. „Unserer Tochter hat es super gefallen. Die Kinder kommen zufrieden wieder und sind traurig, dass es jetzt zu Ende ist.“

Lina Hertl hat erstmalig das Angebot des ökumenischen Jugendtreffs auf dem Pfadfindergelände wahrgenommen. Stolz zeigt sie ihr Holzschwert. „Die haben wir selbst gemacht“, erzählte sie. Am besten habe der Zehnjährigen der Ausflug zum Ketteler Hof und die Wasserschlacht gefallen. Julius Zobel stimmt nickend zu. „Auch die Schatzsuche hat viel Spaß gemacht.“ Auf jeden Fall möchte der Neunjährige auch nächstes Jahr wieder bei der Stadtranderholung mit von der Partie sein.

Zum Abschluss sangen die Kinder „Wir lagen vor Madagaskar“ und „10 wilde Seeräuber“. Eine Gruppe von Kids führte ein Theaterstück auf.

Dann hallte ein lauter Knall durch den Wald. Johannes Wolters, der zur Gefallenenehrung auf dem Schützenfest mit Miniaturkanonen schießt, hatte seine Ausrüstung zur Freude aller Kinder mitgebracht.

Während der Feier mit den Eltern überreichte Tina Thieme einen Präsentkorb an Bettina Langenfeld für „zehn unglaubliche Jahre“. „Du warst immer für uns da“, lobte Thieme.

Ebenfalls seit zehn Jahren sind Pia Hirschberg und Tobi Thoms beim ökumenischen Jugendtreff aktiv. Als Vorreiter der Stadtranderholung fungieren Tina Thieme und Maria Kampmann, die seit zwölf Jahren zum Team gehören.

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