Cabrio-Bad
Hitze beschert Saison-Rekord

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Der tropenheiße Samstag bescherte dem „Cabrio“-Bad einen Spitzenwert in der Saison. 2300 Besucher sind bisheriger Rekord.

Dienstag, 22.07.2014, 09:49 Uhr

Der Hitze-Samstag markiert einen neuen Rekord im „Cabrio“-Bad für die bisherige Sommersaison : 2300 Gäste wurden dort am 19. Juli gezählt. An die Kapazitätsgrenze ist das Freizeit- und Sportbad damit noch nicht gelangt. Niemand musste warten, bis andere Wasserfans wieder Handtuch und Decke einpackten oder sind gar abgewiesen werden, lautet das Fazit von Michael Siemann .

Der stellvertretende „Cabrio“-Betriebsleiter gibt das mögliche Maximum mit gleichzeitig 2500 Besuchern an. „Dann sind wir fast am Limit“, betont Siemann.

Flop Saisonkarte

Die Ferien-Saisonkarte fürs „Cabrio“-Bad findet kaum Anklang. Nur elf Mal wurde sie verkauft – ein Flop.

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Am vorigen Samstag hingegen verteilte sich der Ansturm über den ganzen Tag – am Morgen kamen die Schwimmer, am Nachmittag die Familien, hat das „Cabrio“-Team beobachtet. Von drangvoller Enge konnte keine Rede sein: „Es blieb noch viel Platz im Wasser und auf der Liegewiese“, beteuert der stellvertretende Bad-Chef, der ergänzt, dass Personal deutlich aufgesattelt worden sei – vom Empfang bis zum Beckenrand.

Im Vergleich zu einem normalen Samstag mit 600 bis 700 Badegästen und einem Sonntag mit 1200 bis 1300 Besuchern (außerhalb der Ferien) bescherten die tropischen Temperaturen dennoch ein Vielfaches an Frequenz. Auf fast das übliche Niveau sank die Besucherzahl wieder am trüberen Sonntag (20. Juli), der 1400 Plansch- und Schwimmfreunde zur Bulderner Straße lockte.

Trotz des durchwachsenen Wetters ist der Bad-Betreiber mit der Ferien-Bilanz bislang „sehr zufrieden“: Rund 20 000 Besucher wurden im laufenden Juli verbucht.

Dass der Erfolg in der Region – mehr als die Hälfte der „Cabrio“-Gäste kommen von auswärts – Segen und Fluch zugleich sein kann, war 2012 zu spüren: Dort war ein absoluter Spitzenwert von rund 4000 Besuchern an einem Tag verzeichnet worden. Mit der Folge: „Es war keine Wasserfläche mehr zu sehen“, so umschrieb es der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft (DSBG), Dr. Christian Kuhn , der als Schlussfolgerung ein deutlich niedrigeres Limit eingeführt hat.

Es blieb noch viel Platz im Wasser und auf der Liegewiese.

Michael Siemann über den bisherigen Saison-Rekord am vorigen Samstag
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