Fahrbahnsanierung beginnt Mitte August:
250 000 Euro für verkehrswichtige Wege

Senden -

Im Rahmen des Wirtschaftswegeprogramms der Gemeinde Senden werden in diesem Sommer der Bonmannweg in Bredenbeck und der Bönneweg in Ottmarsbocholt saniert.

Dienstag, 22.07.2014, 16:45 Uhr

Wirtschaftswege sind weit mehr als Verbindungen zwischen Äckern, Feldern, Weiden und landwirtschaftlichen Betrieben. Etliche dieser Trassen sind verkehrswichtig, weil sie dem Berufs- und Schulbusverkehr dienen und ins überörtliche Radwegenetz eingebunden sind. Deshalb investiert die Gemeinde auch in diesem Jahr wieder erhebliche Mittel in die Wirtschaftswege-Sanierung.

Die Haushaltsmittel in Höhe von rund 250 000 Euro werden allerdings nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt, sondern im Wesentlichen in zwei große Projekte investiert. „Wir haben diese Maßnahmen im Einklang mit den Landwirtschaftlichen Ortsverbänden abgestimmt“, berichtet Bürgermeister Alfred Holz .

► Mit rund 200 000 Euro fließt der Löwenanteil des Geldes in die Erneuerung des Bonmannweges von der B 235 in Bredenbeck bis zum Hof Tork. Auf dem rund zwei Kilometer langen Straßenstück haben sich Schlaglöcher und an vielen Stellen Risse gebildet, berichtet Marcus Thies . Es sei ratsam, so der Mitarbeiter des Bauamtes, die Fahrbahn jetzt zu sanieren, bevor erhebliche Schäden entstehen, deren Beseitigung wesentlich teurer werden würde.

„Auf dem Straßenstück zwischen Tork und der Steverbrücke bei Hawighorst sind die Schäden größer als am Bonmannweg“, räumt Alfred Holz ein. Dort sei die Sanierung zurückgestellt worden, weil die Gemeinde wegen der Verkehrswichtigkeit dieses Abschnitts eine 60-prozentige Förderung erwarte.

► Die zweite große Sanierungsmaßnahme dieses Sommers ist nach den Worten des Bürgermeisters für den Bönneweg zwischen der Venner Straße (L 884) und der Abzweigung „Hartz Büschken“ geplant. Rund 45 000 Euro sind für die Reparatur des 770 Meter langen Straßenstücks vorgesehen. Auch hier stehe die Bedeutung als Verbindungsstraße für den öffentlichen Verkehr im Vordergrund. Denn der Wirtschaftsweg wird von zahlreichen Berufspendler als Abkürzung nach Münster genutzt. Gleichzeitig wird dadurch die Dorfstraße entlastet.

Neben den beiden Großprojekten sind ab 11. August mehrere kleine Sanierungen in den Ortslagen und im Außenbereich geplant.

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