Umgestürzte Bäume und überflutete Straßen
Unwetter sucht Senden kurz und heftig heim

Senden -

Das Unwetter, das Senden am heutigen Donnerstag heimsuchte, richtete einigen Schaden an: Umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller halten die Feuerwehr auf Trab. Menschen kamen aber nicht zu Schaden.

Freitag, 21.06.2013, 13:29 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.06.2013, 16:41 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 21.06.2013, 13:29 Uhr

Plötzlich wurde es Nacht. Der Himmel pechschwarz, der von Blitzen grell durchzuckt wurde, und knallige Gewitter – kurz und heftig hat das Unwetter am frühen Donnerstagnachmittag Senden und die Ortsteile heimgesucht. Die Polizei bestätigt auf Anfrage eine Vielzahl von Einsätzen, die noch länger andauern. Nach Auskunft der Pressestelle der Polizei kam es in Senden zu Sachschäden und Behinderungen des Verkehrs. Verletzt, so die Beamten, wurde aber niemand.

Dies bestätigte auch Alfred Hesselmann, Leiter der Feuerwehr Senden. Allein der Löschzug Senden rückte sofort mit 22 Kräften und sechs Fahrzeugen aus; die Kameraden aus Ottmarsbocholt waren ebenfalls gefordert.

Teils Folgen für den Verkehr hatten umgestürzte Bäume. Sie wurden zuerst auf der K 60 (Abzweig B 235 Richtung Albachten) sowie auf der K 4 Richtung Amelsbüren beseitigt. „Das ist schon abgearbeitet“, so das erste Zwischenfazit von Hesselmann. Im Bereich Hohe Lucht (B 58 / K 2) ist der Löschzug Ottmarsbocholter am Nachmittag noch dabei Bäume zu räumen. Gleich mehrere Stämme müssen im Bereich Venne beseitigt werden.

Hinzu kommen Einsätze, in denen Hausbesitzer die Feuerwehr wegen vollgelaufener Keller alarmiert haben. An der Laurentius-Kirche wurden die Sanierungsarbeiten unterbrochen, offenbar weil der Aufenthalt auf dem Gerüst zu riskant schien. Im Ortskern Sendens hielten zwei Bäume dem Unwetter nicht Stand: an der Eintrachtstraße/Ecke Münsterstraße sowie am Pfarrheim St. Lauenrius/Zufahrt zu den Schulen.

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