Karolin Konert kommt viel herum
Finalistin im Bundeswettbewerb Gesang

Lotte-Büren -

Im Finale des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin steht die Studentin Karolin Konert vor der Chance, einen der Hauptpreise in der Kategorie Musical mitzunehmen. Die 24-Jährige studiert in Wien, in der vorlesungsfreien Zeit wohnt sie aber bei ihrer Mutter in Lotte-Büren.

Freitag, 22.11.2013, 16:30 Uhr

Im Finale des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin steht die Studentin Karolin Konert vor der Chance, einen der Hauptpreise in der Kategorie Musical mitzunehmen. Die 24-Jährige studiert in Wien, in der vorlesungsfreien Zeit wohnt sie aber bei ihrer Mutter in Büren. Bereits zum zweiten Mal nimmt sie an dem renommierten Wettbewerb teil; 2011 war sie noch in der Juniorkategorie dabei.

Ursprünglich kommt sie aus Hanau in Hessen. Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist sie dann bei Bremen. Ihr Faible fürs Musical habe sie in einer Musikschule entdeckt, erzählt Karolin Konert. „Ich habe immer schon gerne gesungen und geschauspielert.“ Mit Gesangs- und Schauspielunterricht sowie ersten Bühnenerfahrungen erweiterte sie ihre künstlerischen Fertigkeiten.

Was als Hobby begann, wurde bald Berufswunsch. Und so beschloss sie, die Karriere als professionelle Musicaldarstellerin anzustreben. Damals hatte die junge Frau jedoch bereits einen anderen Weg eingeschlagen: Sie studierte Publizistik in Wien. „Mir wurde klar, dass das Publizistikstudium zwar schön und gut ist, mich das Musical aber einfach mehr reizt“, erklärt sie heute ihre damalige Entscheidung.

Im deutschsprachigen Raum kämen nur fünf Universitäten infrage – darunter das Konservatorium in Wien, auf das schließlich ihre Wahl fiel und wo sie nach bestandener Aufnahmeprüfung das Fach „Musikalisches Unterhaltungstheater“ belegte. Zur Ausbildung gehören die Bereiche Musical, Kabarett, Operette, Schauspiel, Tanz. An Wien habe sie vor allem das kulturelle Angebot und die beruflichen Möglichkeiten, etwa bei den „Vereinigten Bühnen Wien“, gereizt, so die Studentin. „Außerdem ist es eine sehr schöne Stadt.“

Karrierechancen kann sie sich nun auch im Falle eines Erfolgs beim Bundeswettbewerb Gesang ausrechnen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen viele erfolgreiche Talente. Es sei schon gut, wenn man da auf der Bühne gesehen werde, ist sich Karolin Konert sicher. Die Vorrunde hat sie in Osnabrück bereits erfolgreich überstanden, ab dem 25. November stehen die Finalrunden in Berlin an.

Als Hauptpreis sind 5000 Euro ausgesetzt; es winken noch einige Nebenpreise. Zudem wirken alle Preisträger bei einem Konzert im Friedrichstadt-Palast in Berlin mit. Sie würde lügen, wenn sie sagte, dass die Aussicht auf solche Gewinne nicht attraktiv sei, sagt die junge Frau. Der besondere Reiz des Wettbewerbs seien jedoch die tollen Erfahrungen, die sie dort sammele. So sei es spannend, den Künstlerkollegen zuzusehen und generell die positive Grundstimmung zu genießen. Auch sei das Feedback etablierter Bühnenprofis sehr wertvoll für die persönliche Entwicklung.

Für ihren Auftritt hat sie sich nach Wettbewerbsvorgaben ein Repertoire von etwa 45 Minuten Länge erstellt. Bis auf ein Stück eigener Wahl bestimmt die Jury letztlich die Titel für die Finalrunden. Ob sie sich Hoffnungen auf eine Erstplatzierung mache? „Es ist müßig, darüber nachzudenken. Letztendlich hängt es von subjektiven Entscheidungen ab; und ich kann nur auf der Bühne mein Bestes geben.“

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