Tiefbauprojekte in Büren und Alt-Lotte schreiten zügig voran
Bis Jahresende ist der größte Teil fertig

Lotte -

Es geht voran auf den Baustellen in der Gemeinde Lotte: Sowohl auf den gemeindeeigenen am Bürener Berg und am Botterbusch, als auch auf der Stadtwerke-Baustelle an der Richard-Eberlein-Straße in Büren und der Großbaustelle des Landesbetriebes Straßen NRW an der L597 rund um den Alt-Lotter Bahnhof wird fleißig gewerkelt.

Donnerstag, 28.11.2013, 12:02 Uhr

An der Stadtwerke-Baustelle habe es zunächst einige Irritationen wegen des Standorts der Baustellenampel und eines ungünstig platzierten Erdhaufens gegeben, der die Sicht darauf verdeckte, berichtete Bauamtsleiterin Astrid Hickmann auf Nachfrage. Jetzt sei aber alles vernünftig geregelt.

Die Stadtwerke Osnabrück lassen hier von der Trafostation Brendelsmoor bis zur Trafostation Richard-Eberlein-Straße eine 10 000-Volt-Mittelspannungsleitung verlegen. „Im Zuge dieser Arbeiten werden Gas- und Wasserleitung mitsamt den Hausanschlüssen gleich mitverlegt“, erläuterte der Polier vor Ort, der seinen Namen aber nicht in der Zeitung lesen möchte. Baubeginn sei vor drei Wochen gewesen; wenn das Wetter so mitspiele wie bisher, werde man bis Weihnachten fertig sein.

Das gilt auch für die Stiegelbreede am Bürener Berg, wo die Arbeiten allerdings urlaubsbedingt etwas später als ursprünglich terminiert begonnen haben. Um hier eine weitere Bauzeile zu schaffen, muss wie berichtet auf einer Länge von 25 Metern Kanalisation verlegt und die schmale, vom Buchenweg abgehende vorhandene Straße zur Baustraße verbreitert werden.

Auf der Großbaustelle der Regionalniederlassung Münster von Straßen NRW an der L 597 (Bahnhofstraße) in Alt-Lotte wird von zwei Seiten auf die Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs hingearbeitet.

Nördlich des ehemaligen Bahnhofs wird zurzeit mit dem Setzen von Spundwänden am Hischebach und dem Bohren der Löcher für Betonpfeiler zur Untergrundverbesserung der für 2014 vorgesehene Bau der Brücken vorbereitet. „Das ist notwendig, damit der Damm auf festen Füßen steht“, sagte Peter Holst, Projektleiter bei der Regionalniederlassung des Landesbetriebs Straßen NRW.

Für das Brückenbauwerk müsse auch der städtische Entwässerungskanal umgelegt werden, weshalb die Spundwände am Hischebach nötig sind. Der Einsatz der weithin sichtbaren Großgeräte für die Untergrundverbesserung werde – so das Wetter mitspielt– bis Weihnachten abgeschlossen sein. „Es sieht alles gut aus“, antwortete Holst auf die Frage, ob die von der Firma Groß BVT Dyniv aus Seevetal ausgeführten Arbeiten im Zeitplan lägen.

Der weitere grobe Zeitplan: 2014 werden zunächst die Brückenbauwerke errichtet, 2015 dann die Rampen gebaut. Erst dann hat der jetzige beschrankte Bahnübergang ausgedient.

Südlich des Lotter Bahnhofs, im ersten Bauabschnitt zwischen der Kreuzung Hansaring und der Einmündung Im Westerfeld, ist der östliche Straßengraben bereits verrohrt. Außerdem wurden hier seit Mitte Oktober Wasserrohre, Niederspannungskabel und Telefonleitungen verlegt.

Vergangene Woche wurde hier laut Bauleiter Sven Schnittger von der ausführenden Bramscher Firma Völkmann die eine Hälfte der Fahrbahn abgefräst und der Teerbelag abgefahren. „Die Fahrbahn wird komplett neu aufgebaut. Wir sind gerade dabei zu schottern, es wird also gerade der Frostschutz eingebaut“, berichtete er auf Anfrage und erklärte, dass die Erneuerung der Fahrbahn mit gleichzeitigem Bau des Radweges in zwei Abschnitten vorgenommen werden müsse, um den Anliegerverkehr und die Passierbarkeit für Müllabfuhr und Linienbusse zu gewährleisten. Der zweite Bauabschnitt von der Einmündung Im Westerfeld bis zum Bahnhof ist dann im nächsten Jahr dran.

Während der Bauzeit wird der Durchgangsverkehr über mehrere Umleitungsstrecken geführt: großräumig über die L 501, die L 584 Richtung Westerkappeln und die L 595 Richtung Wersen sowie innerörtlich vom Hansaring über die Kreisstraßen Lotter Straße, Zum Lotter Bahnhof und Düter Straße.

Die Verlegung der Druckrohrleitung vom Kreisel Botterbusch bis zur Ringstraße ist schon bis über den Riegeweg hinaus gediehen. Bis nächste Woche soll auch der Rest der Hauptleitung fertig sein. Dann folgen Schächte und Pumpwerk.

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