MHD-Ferienlager beendet
Im Camp gibt’s ein Happy End

Metelen -

Abschied vom Camp Malta nahmen die Ferienkids am Donnerstag. Zum Abschluss boten sie ihren Eltern eine verwegene Wild-West-Story dar – schließlich lautete das Thema der letzten zehn Tage „Cowboy und Indianer“.

Freitag, 18.07.2014, 16:13 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 17.07.2014, 18:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 18.07.2014, 16:13 Uhr

„Huck alele . . . ah teri tiki tomba . . . ah massa massa massa . . .“ – vielstimmig schallt das indianische Begrüßungsritual über die Camp-Malta-Wiese. Die 150 Ferienkids singen aus voller Kehle den Refrain, den Matthias Oergel ihnen vorgibt. „Huck alele“ – wenn es nach den Jungen und Mädchen im MHD-Lager ginge, könnte der Ferienspaß noch viele Tage andauern. Doch – leider – am Donnerstag hieß es Abschied nehmen vom Outdoor-Leben weit weg von Mamas Rockzipfel. Und so ließen es die Camp-Kids noch einmal so richtig krachen, boten ihren Eltern, die zum Abschluss am Nachmittag zum Ort des Geschehens gekommen waren, eine verwegene Wild-West-Story dar – schließlich lautete das Thema der letzten zehn Tage „Cowboy und Indianer“.

Ausgedacht hatte sich das halbstündige Theaterstück, das ein wenig an die Karl-May-Festspiele in Elspe erinnerte, Lisa Oergel. Die Kinder aller acht Gruppen stellten sich in der Geschichte um die alten Rivalen im Wilden Westen, bei der es entgegen der Realität ein Happy-Ende gibt, allesamt noch einmal vor. Und auch die Lagerchefs Oergel (als raubeiniger Sheriff) und Arndt Kock (etwas zu unrecht als Häuptling mit dem dicken Bauch tituliert) zeigten schauspielerisches Talent. Nach abwechslungsreichen Tagen konnten die Eltern ihre Schützlingen dann wieder in Empfang nehmen.

Arndt Kock zog hernach ein positives Fazit. Alles sei reibungslos verlaufen, was zum großen Teil auch dem über 30-köpfigen Betreuer- und Küchenteam zu verdanken gewesen sei. Für die MHD-Verantwortlichen heißt es heute noch den ganzen Tag abbauen. Zumindest auf Kock warten dann noch ein paar Urlaubstage. Auf Teneriffa will er sich erholen, bevor es danach schon bald wieder auf die Vorbereitung für das Camp 2015 zugeht. Also dann: „Huck alele“.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2621010?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947630%2F947718%2F947742%2F
Nachrichten-Ticker