Erntefest der Ledder Werkstätten
Herbstliche Völkerwanderung

Tecklenburg/Lengerich -

Zum 18. Mal haben die Ledder Werkstätten am Sonntag zum Erntefest auf Gut Stapenhorst eingeladen. Das Wetter spielte mit, die Besucher kamen in Strömen.

Sonntag, 29.09.2013, 18:47 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 29.09.2013, 17:06 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 29.09.2013, 18:47 Uhr

Die Völkerwanderung setzte am Sonntagvormittag ein. Wie kaum anders zu erwarten, war das Erntefest auf Gut Stapenhorst gestern ein wahrer Besuchermagnet. Die Menschen kamen mit dem Auto, zu Fuß oder per Fahrrad, um einen Bilderbuch-Herbsttag in ländlicher Idylle zu erleben. Dass das Ambiente dafür stimmte, dafür hatte im Vorfeld ein großes Team der Ledder Werkstätten gesorgt.

300 Personen stark sei die Mannschaft, die im Einsatz sei, erzählte Werkstätten-Pressesprecher Jörg Birgoleit. Behinderte und Nicht-Behinderte arbeiteten Hand in Hand. Hinzu kamen die vielen Helfer der Gruppen, Vereine und Firmen, die ihren Teil zum Gelingen beitrugen.

Und von diesen einzelnen Teilen gab es eine Menge. Seien es die Frauen vom Heimatverein Lengerich, die am Spinnrad saßen, oder direkt gegenüber der Handwerker, der Figuren schnitzte. Honigprodukte wurden an anderer Stelle präsentiert, wieder etwas weiter schnatterten Gänse. Viel Musik auf der Hauptbühne gehörte zum Programm – von der Hausband der Ledder Werkstätten namens Habakuk bis hin zur Bigband der Kardinal-von-Galen-Schulen – und an den Buden, Ständen und Wagen drum herum hatten Gäste die Qual der Wahl bei der reichhaltigen Auswahl an Getränken und Speisen. Vervollständigt wurde das kulinarische Angebot im großen Zelt, wo unter anderem Kaffee und Kuchen über die Theke gingen.

Ein Fest ist das Erntefest natürlich nicht zuletzt für die Kinder. Sie konnten kleine Schweine und Ziegen streicheln, auf betagte Trecker (Oldtimerfreunde Wechte und „Schwarze Wolke“ Leeden) ebenso klettern wie auf Strohballen und eine Hüpfburg. Besonders groß war der Zulauf beim Schminken und Ponyreiten auf der Ponde-Rosa-Wiese.

Begonnen hatte das 18. Erntefest der Ledder Werkstätten um 10 Uhr mit einem Zeltgottesdienst mit Superintendent André Ost. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Ledde (Leitung Ursula-Maria Busch) und von „Stella Musica“, einer Gesangsgruppe der Ledder Werkstätten (Leitung Marc Robbe).

In den kommenden Stunden sollten sich die als Parkplätze zur Verfügung stehenden Wiesen immer mehr füllen. Auf den Wegen zum Gutsgelände waren schließlich wahre Besucher-Karawanen unterwegs. Werkstätten-Sprecher Jörg Birgoleit sagte, dass man mit bis zu 10 000 Besuchern rechne. Klar, dass es angesichts dessen nicht zuletzt auch hieß: sehen und gesehen werden, Freunde und Bekannte treffen, Gemeinschaft im besten Sinne erleben.  

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