Landespfingstlager des VCP Westfalen
Handwerk, Glaube und strategisches Handeln gefragt

Westerkappeln/Rüthen -

Handwerkliches Geschick, christlicher Glaube und strategisches Handeln – all das war gefordert beim Landespfingstlager des VCP in Rüthen im Kreis Soest.

Mittwoch, 11.06.2014, 17:46 Uhr

Rund 300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Westfalen haben ein sonniges Landespfingstlager in Rüthen im Kreis Soest erlebt. Das vom Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) Land Westfalen organisierte Lager stand unter dem Motto „Die Hanse – Pfadfinderische Handelswege“. Mit dabei waren auch Pfadfinder aus Velpe und Westerkappeln, Hörstel, Ibbenbüren sowie Recke.

Der Freitagabend stand laut Mitteilung des VCP Westerkappeln ganz im Zeichen vom Aufbau verschiedenster Schwarzzeltkonstruktionen. Der Samstag startete mit einem Theaterstück, bei dem die verschiedenen Orte in drei Gilden eingeteilt wurden, die sich im Laufe des Lagers zu einer großen Gemeinschaft zusammenschlossen, um gemeinsam der Hanse als Stadt Rüthen beizutreten.

Pfingstlager des VCP Westfalen

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  • Workshops – Specksteinarbeiten

    Foto: Niklas Tüpker
  • Workshops – Körbe flechten

    Foto: Niklas Tüpker
  • Theaterstück

    Foto: Niklas Tüpker
  • VCP Münster auf dem Marktplatz vor dem Versammlungszelt als VCP Schriftzug

    Foto: Niklas Tüpker
  • Festmahl am Sonntagabend

    Foto: Niklas Tüpker
  • Gruppenfoto im Rondell

    Foto: Niklas Tüpker

Dafür mussten drei Bedingungen erfüllt werden: Handwerkliches Geschick, christlicher Glaube und strategisches Handeln. Die Kreativität und das handwerkliche Geschick von den Teilnehmenden ist am Samstagmorgen gefordert worden. Von Kerzenziehen und Kerzenständer bauen, über Gipsmasken erstellen und gestalten bis hin zum Körbe flechten war für jeden etwas dabei.

Der Samstagnachmittag konnte von den Ortsgruppen frei gestaltet werden. Ein Großteil entschied sich angesichts der sommerlichen Temperaturen für einen Besuch des nahe gelegenen Freibades. Den Abend ließen die Teilnehmenden am Lagerfeuer mit gemeinsamen Singen, sowie Genießen des selbst gemachten Stockbrotes ausklingen.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst zum Thema Meerblick. In einem Anspiel traf ein Tourist auf einen einsamen Fischer, der seelenruhig am Steg saß und den Fischfang beobachtete. Der Tourist wollte den Fischer von einer Expansion seines Betriebes überzeugen: Mit einem Motorboot könnten mehr Fische gefangen werden, um dann mit einem weiteren Boot und Angestellten noch mehr Fische zu fangen. Aber war es das, was der Fischer wollte? Nein, denn er hatte bereits alles, was er für ein glückliches und zufriedenes Leben brauchte.

Am Nachmittag fand ein Geländespiel statt, bei dem die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ihr strategisches Handeln unter Beweis stellen mussten. An vielen Stationen, die auf dem großzügigen Zeltplatz verteilt waren, konnten verschiedene Rohstoffe erspielt werden, um diese gegen Gold zu tauschen. Am Abend fand das große Festmahl statt. Nachdem alle nötigen Bedingungen für den Beitritt zur Hanse erfüllt waren, konnte gemeinsam gefeiert werden. Zu diesem Zweck bereitete jeder Ort verschiedene Beilagen zu, die gemeinsam an einer großen Tafel verzerrt wurden.

Nach einem schnellen, warmen aber trockenen Abbau, machten sich die Teilnehmenden wieder zurück auf die Heimreise. Kurz bevor die letzten Gruppen in die Busse stiegen, öffneten sich noch die Regenwolken. Dennoch erreichten alle laut Mitteilung glücklich und zufrieden ihre Heimatorte und freuen sich auf das nächste gemeinsame Lager.

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