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Kleiner Preisvergleich für Strom und Gas

Tecklenburger Land -

Rund 125 000 Menschen wohnen im Geschäftsgebiet der künftigen Stadtwerke Tecklenburger Land. Manfred Hülsmann, Chef der Stadtwerke Osnabrück als Partner, geht davon aus, dass das neue Unternehmen um die 30 Prozent dieser potenziellen Kundschaft für sich gewinnt.

Freitag, 11.04.2014, 17:03 Uhr

Für einen Wechsel von einem anderen Versorger spielen bei Verbrauchern die Preise sicher nicht die kleinste Rolle. Hülsmann hat angedeutet, dass die Stadtwerke Tecklenburger Land wahrscheinlich etwas über denen der Stadtwerke Osnabrück liegen. Und diese sind derzeit nicht die billigsten am Markt, wie der Vergleich im Internetportal „Verivox“ (Stand 10. April 2014) ergibt – Angebote gegen Vorkasse und Pauschalpakete außen vorgelassen.

Bei einem Stromjahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden (kWh) sind die Stadtwerke Osnabrück im günstigsten Tarif zwar 238 Euro billiger als der derzeitige Grundversorger RWE mit seinem „Klassik“-Tarif. Damit liegt das Unternehmen im Ranking von über 380 Anbietern jedoch nur auf Platz 115. Bei „Stromio“, einem recht bekannten Online-Unternehmen zahlen die Kunden sogar rund 417 Euro per anno weniger.

Ähnlich sieht es beim Gas aus: Bei den Stadtwerken Osnabrück (Platz 92 von 281) zahlt man bei einem Jahresverbrauch von 18 000 kWh im günstigsten Tarif 294 Euro weniger als bei RWE in der Grundversorgung. Bei gas.de liegt die Ersparnis jedoch bei 517 Euro, also 223 Euro mehr als bei den Stadtwerken Osnabrück. Hülsmann ist jedoch überzeugt, dass der Preis nur bedingt ausschlaggebend für den Anbieterwechsel ist. „Sonst hätten wir nicht 50 000 Kunden.“

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