Traktorenmuseum in Düte lädt am Wochenende wieder zu Aktionstagen an
Herforder Motor ist das Highlight

Westerkappeln -

Vier Männer müssen tüchtig schieben, damit die alte Maschine an den richtigen Platz gestellt wird. Sie ist das Highlight der Aktionstage, die das Traktorenmuseum in Düte am kommenden Wochenende (10./11. Mai) veranstaltet: ein Herforder Motor, der vor gut einem Jahrhundert in einem Drechselbetrieb seine Dienste tat.

Donnerstag, 08.05.2014, 15:18 Uhr

Eine Handvoll Aktive des Fördervereins bringt das Traktorenmuseum zurzeit für die Aktionstage auf Vordermann. Besonders viel Zuwendung erfährt der Herforder Motor. „Der wird geputzt und gewienert, damit die Besucher ihn auch richtig sehen können“, sagt Heinrich Teepe.

Am Wochenende werden wieder viele Oldtimerfans aus Westerkappeln und Umgebung auf dem Hof Frehmeyer in Düte erwartet. Über 30 historische Traktoren stehen hier – teils angestaubt – in mehreren Scheuen herum und wollen gesehen werden. „Es sind Zeitzeugen der Geschichte“, betont Hermann Rüter, der am Wochenende zusammen mit Teepe den Gästen Rede und Antwort über den Maschinenpark stehen will.

Zweimal im Jahr, im Mai und September, veranstalten der Förderverein und Hofbesitzer Friedhelm Frehmeyer solche Aktionstage. Viele Oldtimerfreunde kommen dann, um sich zu Informieren, Ersatzteile auszutauschen oder ihre eigenen Traktoren vorzustellen.

Viele der Trecker und alten landwirtschaftlichen Maschinen haben schon mehr als ein Menschenleben überdauert und sind bis zu hundert Jahre alt.

Traktorenmuseum bereitet sich auf Aktionstage vor

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  • Foto: Heinrich Weßling
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Besonders stolz ist der Förderverein auf den alten Herforder Motor. Die Maschine hat sechs PS und wird mit Petroleum angetrieben. Das genaue Baujahr ist nicht bekannt, „dürfte aber um 1910 liegen“, erläutert Teepe (67). Der Motor ist schon rund 30 Jahre auf dem Hofe Frehmeyer stationiert. Betreut und instand gesetzt wird er von Horst Kellermeier. Die Maschine gehört zu seinen Lieblingsstücken, denen er sich verschrieben hat. „Nur Horst kann den Motor noch bewegen, sonst kann es keiner mehr von uns“, sagt Teepe.

Unterstützt wird Kellermeier von seinem Sohn Lars, Der 21-Jährige wurde schon als Kind vom Oldtimer-Bazillus angesteckt. „Ich helfe meinen Vater natürlich gerne dabei.“

„Wir wollen unseren Gästen einen angenehmen Aufenthalt bieten“, lädt Friedhelm Frehmeyer ein. Er selbst wird wieder sein leckeres Steinofenbrot backen. Auch Kuchen und Kaffee gibt es reichlich.

Schaut man sich das Durchschnittsalter der Aktiven an der Förderer an, wird deutlich, dass es die Oldtimer ein Hobby für Oldtimer zu sein scheinen. Auch Frehmeyer (64) würde sich freuen, wenn er junge Leute finden würde, die er in die Kunst des Brot backens einweisen könnte.

 

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