Wanderwoche führt „Fit-ab-50“-Gruppe nach Kärnten
Fit für den Gipfelsturm

Everswinkel -

Dass die Radlerinnen und Radler der Gruppe „Fit ab 50“ nicht nur radfahren, sondern auch wandern können, bewiesen sie in der von Hermann Dirksen geplanten und begleiteten Wanderwoche rund um den Weissensee im Kärntner Land in Österreich – mit 930 Metern der höchstgelegene Badesee der Alpen.

Donnerstag, 17.10.2013, 07:04 Uhr

Quartier bezog die 16-köpfige Gruppe im Ortsteil Gatschach direkt am See. Nach dem Frühstück ging‘s nach dem Anreisetag los. Per Schiff fuhr die Gruppe zunächst zum Ostufer des Sees, um von dort über den nördlichen Wanderweg mit einigen Steigungen schon mal die Fitness zu überprüfen. Am nächsten Wandertag nutzten die Wanderfreunde zunächst die Weissensee-Bergbahn, um von der Bergstation in 1 200 Metern Höhe über die Naggler Alm (1 324 Meter) zur Kohlröslhütte (1 534 Meter) zu wandern. Eine zünftige Brotzeit brachte Kraft für den Rückweg.

Über eine atemberaubende Höhenstraße mit teilweise 15-prozentiger Steigung, extremen Kurven und Kehren und einigen Wasserfällen steuerte die Gruppe mit Bullis am dritten Tag den Kölnbrein Stausee (1 902 Meter) mit seiner 600 Meter langen und 200 Meter hohen Staumauer an. Ein einmaliges Erlebnis, das durch eine Führung abgerundet wurde. Auf der Rückfahrt machte die Gruppe Station in Gmünd , wo die Altstadt und das Porsche-Museum Anlaufpunkte waren. 

Am vierten Tag dann ein reiner Wandertag. Über die „Weiße Wand“ (1 200 Meter) vorbei an der Gajacher Alm (1 400 Meter) wurde die „Alm Hinterm Brunn “ (1 280 Meter) angesteuert. Gipfeltag schließlich am fünften Reisetag: Die Everswinkeler fuhren mit den Bullis nach Villach, um über die herrliche „Villacher Alpenstraße“ auf 1 732 Meter hochzufahren. Vom Parkplatz ging es im moderaten Wandertempo dem Dobratscher Gipfelhaus entgegen. Bei Sonnenschein wurde das Gipfelkreuz in 2 164 Metern Höhe erreicht. Vis-à-vis zum Gipfelkreuz steht die höchst gelegenste Kirche Europas, „Maria am Stein“ – auch deutsche Kapelle. Sie wurde 1693 eingeweiht und von Deutschen errichtet. Alle Gipfelstürmer waren glücklich über die Wanderleistung und über die grandiose Aussicht. Nach dem Abstieg wurde auf der Rückfahrt in Stopp an einer Aussichtsplattform mit Blick auf das Gailtal und die Stadt Arnoldstein eingelegt. Ausgangs der Villacher Alpenstraße befindet sich die Villacher Skiflug-Arena, wo die Gruppe zudem noch ein Training auf allen vier Schanzen beobachten konnte.

Für den sechsten Tag stand die Wanderung in der Garnitzenklamm (Gailtal) auf dem Programm, ein einmaliges Naturwunder. Bizarre Hochfelsen, tiefe Felseinschnitte und rauschende Wasserfälle faszinierten die „Fit-ab-50-Gruppe“. Da die Klamm teilweise sehr anspruchsvoll ist, wurde auf der Hälfte des Weges pausiert, um dann den Rückweg anzutreten.

Die Rückreise führte die Gruppe über die Felberntauern, Kitzbühel, Mittersil, Inntal-Autobahn zurück nach Hause. Die Teilnehmer waren begeistert von der Bergwanderwoche mit tollem Quartier, ausgezeichnetem Wanderprogramm und guter Tourenführung sowie harmonischen Tagesausklängen, heißt es im Resümee der Gruppe.

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