Bauarbeiten an der Westumgehung liegen im Zeitplan
Freie Fahrt zum Jahresende

Ostbevern -

Bauamtsleiter Hans-Heinrich Witt ist zufrieden, wenn er seinen Blick über die Baustelle an der neuen Westumgehung schweifen lässt. „Wir sind gut im Zeitplan“, vermeldet der Fachmann. Wenn alles weiter nach Plan läuft und das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, soll die Trasse Anfang November eröffnet werden.

Mittwoch, 23.07.2014, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 23.07.2014, 07:00 Uhr

Als der ehemalige Bürgermeister Joachim Schindler Anfang Mai die Westumgehung eröffnete, da waren die Bauarbeiten zum zweiten Bauabschnitt bereits im Gange. Jetzt, drei Monate später, zieht Bauamtsleiter Hans-Heinrich Witt eine erste Zwischenbilanz.

„Wir liegen gut im Zeitplan “, sagt der Fachmann der Gemeindeverwaltung und blickt zufrieden über die Baustelle. Wenn es keine unerwarteten Schwierigkeiten gebe, so könne die Trasse zwischen Grevener Damm und Bahnhofstraße (L 830) voraussichtlich Anfang November für den Verkehr freigegeben werden. „Das geht natürlich nur, wenn das Wetter mitspielt“, sagt Witt und verweist auf eine Unwägbarkeit im Zeitplan. Dennoch ist er guter Dinge, was den Fortschritt der Arbeiten betrifft. Bereits Ende der vergangenen Woche konnte mit den Asphaltarbeiten begonnen werden. Ausgehend von der einen Hälfte des Kreisverkehrsplatzes an der Bahnhofstraße wurden bis zum Grevener Damm rund 3000 Tonnen Asphalt für die erste Tragschicht verbaut. Im Laufe dieser Woche wird auch noch die zweite Schicht – „ein sogenannter Binder“, erläutert Witt – aufgebracht werden können.

Bisher wurden in diesem zweiten Abschnitt rund 46 000 Kubikmeter Erdreich bewegt, bevor circa 7000 Kubikmeter Schottertragschicht eingebaut wurden. Auf einer Gesamtfläche von 15 000 Quadratmetern werden Asphaltarbeiten durchgeführt und hinzu kommen Entwässerungskanalarbeiten, Randeinfassungen, Pflasterarbeiten und zum Schluss die Pflanzarbeiten.

Für den Anschluss des Kreisverkehrs an der Bahnhofstraße gibt es seit knapp zwei Wochen Einschränkungen auf der L 830. „Wir haben möglichst lange versucht, den Verkehr zweispurig an der Baustelle vorbeizuführen“, sagt der Bauamtsleiter. Das habe mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung gut funktioniert, doch jetzt könne man die Verkehr nur noch einspurig an den Arbeiten am Kreisverkehr vorbeiführen. „Dazu haben wir Baustellenampeln aufgestellt“, erläutert Witt. Diese würde jetzt bis Anfang August in Betrieb sein. Denn ab dem 1. August macht die Firma Dallmann, die mit den Bauarbeiten betraut ist, für drei Wochen Betriebsferien. „Die Ampeln werden in diesen drei Wochen ausgeschaltet“, sagt Witt. Lediglich die Geschwindigkeitsbegrenzung bleibe bestehen.

Wenn die Arbeiten Ende des Jahres abgeschlossen werden, „dann liegen zwei Jahre Bauzeit hinter uns“, sagt Hans-Heinrich Witt. Ab dann heißt es „freie Fahrt“ auf der Westumgehung. „Das dürfte die Verkehrsteilnehmer freuen“, fügt der Bauamtsleiter hinzu. Freude herrscht bei ihm auch beim Blick auf die Finanzen. „Es wird nicht teurer als vorher veranschlagt“, sagt Witt und verweist auf die kalkulierten Baukosten von vier Millionen Euro.

Dann wendete er sich wieder den Mitarbeiter der Baufirma zu. Denn mindestens einmal pro Woche treffen sich die Männer, um Fakten, Probleme, Lösungen und den weiteren Baufortgang zu besprechen.

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