Kommersabend der Martinus-Schützen
Ehrungen bei bester Stimmung

Sendenhorst -

Geselligkeit, aber auch die Ehrung verdienter Mitglieder und somit viele berührende Augenblicke standen am Samstagabend beim Kommers- und Kameradschaftsabend des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus im Vordergrund. Nach einem tollen Königsball voller Stimmung am Vorabend sah der zweite Vorsitzende Marcel Schumann bei der Eröffnung des Kommersabends am Samstag in „erstaunlich viele frische Gesichter“.

Donnerstag, 26.06.2014, 09:36 Uhr

Geselligkeit, aber auch die Ehrung verdienter Mitglieder und somit viele berührende Augenblicke standen am Samstagabend beim Kommers- und Kameradschaftsabend des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus im Vordergrund. Nach einem tollen Königsball voller Stimmung am Vorabend sah der zweite Vorsitzende Marcel Schumann bei der Eröffnung des Abends in „erstaunlich viele frische Gesichter“. Der Vorsitzende Uwe Landau begrüßte die drei Musikzüge der Stadt, die für die musikalischen Einlagen des Abends verantwortlich waren, sowie die Ehrengäste, unter anderem eine Abordnung der Bürgerschützen St. Johannes aus Drensteinfurt und den Schützenverein Rödelbachtal aus der Partnerstadt Kirchberg, der eigens zum Jubiläumsschützenfest aus Sachsen angereist war.

Die Ehrenabteilung des Vereins stimmte mit drei speziell eingeübten Liedern auf den Abend ein, zu dessen Beginn zunächst zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt und mit einem Orden ausgezeichnet wurden. „Ihr habt dazu beigetragen, dass unser Verein heute sehr gut dasteht“, so Landau. König Gerd Nordhoff wagte mit seiner Kaiserin, Ehefrau Gisela, den Eröffnungstanz und alle Anwesenden stimmten anschließend in das neue Lied der Martinus-Schützen ein, „Sendenhorst, du Stadt der Türme“, das für das Schützenjubiläum entstanden ist.

Nachdem das scheidende Königspaar Max Bröcker und Mona Bosse, sowie das Kinderkönigspaar des Vorjahres, Leon Austermann und Angelina Meißner, ihren Königsorden bekommen hatten, wurde der Hampelmannkönig des aktuellen Jahres, Rainer Goerke, geehrt. Er hatte am Freitag beim Hampelmann-Schießen im Bürger- und Schützenwald bereits zum dritten Mal die Nase vorn gehabt. Darüber hinaus wurden die besten Sportschützen des Jahres geehrt. Thomas Lohmann überreichte die goldene Kordel an Felix Gravemann, die silberne Kordel an Heinz Eckel und die grüne Kordel an Jan Hauser und Martin Landau.

Auch Beförderungen standen auf dem Programm der Schützen. So wurden im Offizierskorps Thomas Hauser und Daniel Popp zum Leutnant befördert und Jörg Menke zum Oberleutnant. Den Orden in Gold bekam Karl Heinz Schmetkamp, mit dem Orden in Silber wurde Thomas Laumann bei den Offizieren ausgezeichnet.

In der Ehrengarde wurden ebenfalls Beförderungen vorgenommen. Zum Gefreiten wurden Lukas Hauser, Moritz Kirchner, Tobias Jönsthövel und Hendrik Janot befördert. Christian Schmetkamp und Sven Timmreck wurden Hauptgefreite und Karsten Streffing sowie Paul Kössendrup wurden zum Obergefreiten ernannt. Die Orden der Ehrengarde in Silber bekamen Dieter Osthövener und Martin Landau.

Über eine hohe Anerkennung zeigten sich Theo Kortmann und Karl-Heinz Schwermann sichtlich gerührt. Sie wurden mit dem Martinsorden der Vereins ausgezeichnet. „Irgendwann wirst du auch noch Schützenkönig“, meinte Uwe Landau zu „Charlie“ Schwermann.

Nach so vielen Ehrungen hatte der Schirmherr des Jubiläums, Werner Strotmeier, im Gegenzug ein Geschenk für den Schützenverein. Er überreichte Uwe Landau ein Foto vom Krieger- und Landwehrverein, das 1911 entstanden war. Der Verein sei dann in den Schützenverein übergegangen, merkte er an. Eine besonders begeisternde Einlage zeigte der Fanfarenzug Blau-Weiß, der mit seinem Nachwuchs, den „FZ Kids“ die „Biene Maja“ und ein Song von Helene Fischer spielte und dafür tosenden Applaus bekam.

Für über 20 Jahre ehrenamtliches Engagement bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge wurden Karl-Heinz Schmetkamp, Andreas Schmetkamp, Hubertus Schmetkamp, Theo Kortmann, Markus Drees und Wilhelm Peter Halene geehrt. Jens Effkemann, der Geschäftsführer des Bezirksverbands Münster erkannte mit lobenden Worten das große Engagement an. „Auch Personen aus Sendenhorst bekommen so ein ehrenvolles Grab.“ Zum Ende des Kommersabends begrüßten die Schützen 28 neue Mitglieder in ihren Reihen.

Ein besonderes Highlight des Abends war die Einlage des Offizierskorps, der zu Ehren von König Gerd Nordhoff und Kaiserin Gisela doch tatsächlich „Helene Fischer“ ins Schützenzelt geholt hatte. Bei „Atemlos durch die Nacht“ bebten die Bretter im Zelt. „Ich kenne wenig Frauen, die sich in Pumps so gut bewegen können“, schien auch Uwe Landau beeindruckt und bewunderte besonders die attraktiven Beine von Daniel Popp, der eine perfekte Verwandlung vollzogen hatte und im „kleinen Schwarzen“ gemeinsam mit seinen beiden Bodyguards Frank Laumann und Thomas Landau eine flotte Sohle aufs Parkett legte. So überzeugend übrigens, dass Landau einen vorangegangenen Sondereinsatz bei der Polizei im „Sittendezernat“ vermutete.

Mit der Übertragung des WM-Spiels Deutschland-Ghana im Schützenzelt ging der gesellige Abend schließlich zu Ende.

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