Di., 25.06.2019

„Atelier+“ mit „schau!“ im Landeshaus Beeindruckende Entwicklungen

Takhmina malt ursprünglich Gegenständliches wie die „Blaue Vase“, hat aber mit mutigen malerischen Erkundungen begonnen;   Takhmina (o.) malt ursprünglich Gegenständliches wie die „Blaue Vase“, hat aber mit mutigen malerischen Erkundungen begonnen; Lothar Hähnelt (r.) lässt seinen „Traum“ einen grünen Schatten werfen, und Laetitia Buse malt auf und mit Alufolie.

Münster - Das „Atelier +“ ist immer eine „Colorado“-Mischung – bunt und überraschend. Über 40 Künstlerinnen und Künstler nutzen regelmäßig das offene Mal- und Zeichenatelier des Vereins „Soziale Teilhabe und Psychische Gesundheit“. 22 zeigen ihre neusten Arbeiten in der Ausstellung „schau!“ im Landeshaus. Und die sind bunt und überraschend. Von Gerhard H. Kock

Di., 25.06.2019

„Du bist ich. Töte mich“ im neuen Atheater Multilinguale Revolte

Maria Bayarri Perez und Andrej Lazarev spielten trotz widriger Umstände die Premiere von „Du bist ich. Töte mich“.

Münster - Wenn man unbedingt das Ziel erreichen möchte, dann hat man eine Chance – sonst nicht. Die Chancen für die Premiere von „Du bist ich. Töte mich“ standen denkbar ungünstig . . . Von Ulrich Coppel


Mo., 24.06.2019

14. Freie Gartenakademie mit dem Thema „Niederlande“ Pflanzen aus China wiederentdeckt

Prof. Dr. Paul Keßler aus Leiden (Niederlande) und Prof. Dr. Kai Müller (Botanischer Garten Münster) freuten sich im Garten des Gastgebers der Gartenakademie, Wilm Weppelmann (v.l.).

Münster - Der Untertitel der Veranstaltung in Wilm Weppelmanns Gartenakademie klingt stolz und selbstbewusst: „Botanische Gärten in den Niederlanden: Lange Geschichte und blühende Zukunft“. Von Wolfgang A. Müller


Mo., 24.06.2019

Theaterprojekt von Soglio und Kerklau mit Migranten und Geflüchteten In der Liebe gewinnen oder verlieren beide

„Was ich liebe . . .“ nennen Annelise Soglio und Manfred Kerklau ihr Theaterprojekt.  Das Theaterprojekt von Annelise Soglio und Manfred Kerklau hat jetzt Münster-Premiere im Kreativ-Haus.

Münster - Ein junger Mann und eine junge Frau stehen auf der Bühne und schauen ins Publikum. Noch mehr als die Zuschauer scheint sie aber der jeweils andere zu interessieren. „Was ich liebe . . .“ nennen Annelise Soglio und Manfred Kerklau ihr Theaterprojekt mit jungen Migranten und Geflüchteten erarbeitet haben. Von Helmut Jasny


Mo., 24.06.2019

„Kommen und Gehen“ in der Schulstraße Viele Linien und einige Steine

Frederike de Graft lässt einen Graphitstift kreisen.

Münster - Es gibt diesmal viele Linien in der Übergabe-Ausstellung „kommen und gehen“. Ein Zufall. Denn Stipendiaten der Kunstakademie in der Ateliergemeinschaft Schulstraße geben sich in dieser Woche die Klinke in die Hand: Frederike de Graft und Angelika Rauf gehen, dafür kommen Malte Frey und Sophia Korhammer. Von Gerhard Heinrich Kock


Mo., 24.06.2019

Studierendenprojekt in der rappelvollen Überwasserkirche Harte Brocken gemeistert

Die Überwasserkirche was beim Konzert des Studienprojekts rappelvoll – auf der Bühne und in den Bänken.

Münster - Die große Orgel tönt im stärksten Tutti, das Orchester mobilisiert all seine verfügbaren Kräfte, der Chor jubiliert aus vollen Kehlen – Anton Bruckners „Te Deum“ könnte die dicksten Mauern von Jericho im Nu atomisieren. Die Überwasserkirche allerdings hielt den Klangmassen stand und bot die beeindruckende Kulisse für Bruckners überbordendes Gotteslob. Von Chr. Schulte im Walde


So., 23.06.2019

„Fat Facts“ auf der Stubengasse Raffiniertes Schauspiel über Zucker-süßes Leben

Ambivalente Süße: Ása Ástardóttir badet in Zucker und beklagt mangelnden Respekt für mollige Menschen. Ob die Kinder wissen, welche Folgen das süße „Gift“ für ihr Leben hat?

Münster - Aktueller kann eine Arbeit kaum sein. Erst kürzlich stellt sich Deutschlands Landwirtschafsministerin mit einem Nestlé-Manager vor die Kamera, um den Konzern dafür zu loben, dass das Unternehmen freiwillig unter anderem Zucker in seinen Lebensmitteln reduziert. Eine gesetzliche Regulierung lehnt die CDU-Politikerin ab. Das rief einen Shitstorm hervor, Verbraucherschützer laufen Sturm. Von Gerhard H. Kock


So., 23.06.2019

Punch Agathe nebst skurrilem Gefolge am Aasee Keine Angst vor aufgeblasenen Typen

Auch ein Riesenkasper wie Punch Agathe muss sich mal ausruhen.

Münster - Münsters Radfahrer sind einiges gewöhnt. Die Begegnung mit einem Nilpferd auf dem Radweg gehört nicht dazu. Und so weichen einige am Samstagnachmittag an der Himmelreichallee kreischend auf die Fahrbahn aus, als das Schwergewicht auf der Brücke über der Aa plötzlich die Richtung ändert und zu den Aasee-Treppen stapft. Von Petra Noppeney


So., 23.06.2019

Vor jeder Sitzung Zwetschgen zwitschern „Zungenbrecher – die Geste des Sprechens“ von Friederike Koch und Christof Debler

Die Sitzsäcke wurden zu Lachsäcken: „Zungenbrecher“ am Aasee rührte an alles Allzumenschliche.

Münster - Es gibt solches und solches Lachen. Friederike Koch und Christof Debler sorgen für die menschlichstes Form: ein humanistische Lachen. Über Fehler, Schwächen, Unzulänglichkeiten. Und alle lachen mit. Anrührend, herrlich, verbindend. Von Gerhard H. Kock


So., 23.06.2019

„Hide and See(k)“ von KompleX KapharnaüM im Hansaviertel Hinter die Fassaden geschaut

Auf den Wänden ein Blick hinter die Fassaden: „Hide and See(k)“ stellte Menschen aus dem Hansaviertel vor.

Münster - „Hansaviertel?“ fragen die Neuankömmlinge. „Das ist schön!“, entgegnet eine männliche Stimme. Eine von vielen, die das französische Künstlerkollektiv KompleX KapharnaüM eingesammelt hat, um daraus ein mosaikhaftes Bild des Kiezes zwischen Hauptbahnhof und Hafen zu entwerfen. Von Wolfgang A. Müller


So., 23.06.2019

Gintersdorfer/Klaßen: Institut für unvorhergesehene Zusammenarbeit Dauerschnellproduktionstheater

Bauhaus-Gymnastik: Carlos Gabriel Martínez windet sich um zwei Stühle, die Knut Klaßen entworfen hat.

Münster - Plötzlich habe jemand vor ihm gestanden, schmunzelt Knut Klaßen, und gesagt: „Institut für unvorhergesehene Zusammenarbeit? Hey, hier bin ich!“ Ein gutes Omen für die Partizipationsfreude der Besucher des am ehemaligen Lindenhof errichteten Pavillons. Von Wolfgang A. Müller


Sa., 22.06.2019

Flurstück: „The Curve“ im Preußenstadion Ziemlich dünn

Flurstück: „The Curve“ im Preußenstadion: Ziemlich dünn

Münster - „Zugabe“, brüllt jemand kurz vor zehn. Dann vergnügt sich das 500 bis 600 Köpfe zählende Publikum in der Fiffi-Gerritzen-Kurve des altehrwürdigen Preußenstadions von 1926 noch eine Weile selbst und übt „La Ola“. Denn viel war es nicht, was es zu sehen oder vielmehr zu hören gab. Von Johannes Loy


Fr., 21.06.2019

Auftakt des Kunstfestivals Staunen und Wundern bei den „Flurstücken 019“

Die „Creatures“ des Theater Titanick erkundeten am Donnerstag erstmalig die Stadt – so wie die Kulturfreunde das Festival „Flurstücke“.

Münster - Seltsame Typen gibt es immer in der Stadt. Aber solche? Komische Sachen kommen immer mal vor. Aber solche? Die Flurstücke rocken die Stadt. Von Gerhard H. Kock


Do., 20.06.2019

Junges Theater Cactus zeigt „Der Garten“ Junge-Frau-Sein im digitalen Zeitalter

Für dieses Foto haben sich die Cactus-Akteurinnen in die Aa an der Kanalstraße begeben. Im neuen Mädchenstück geht es allerdings nur vordergründig idyllisch zu.

Münster - Das Plakat zum Stück von Grafiker Erich Saar zeigt ein barockes, farbenfrohes Stillleben mit Verweisen auf den Inhalt der Produktion. Ein junges Mädchen in Unterwäsche ist hinter einem Weinglas zu entdecken, in dem eine Blume ertränkt ist. Rechts unten sieht der Betrachter eine Hand, die den Hals einer Kanne umfasst. „Der Garten“ heißt das neue Mädchenstück des Jungen Theaters Cactus. Von Petra Noppeney


Mi., 19.06.2019

Karola Wortmann in der Torhaus-Galerie Mit dem Potenzial zum Tiefgang

Karola Wortmann stellt Acrylmalerei in der Torhaus-Galerie des Stadtheimatbundes aus.

Münster - Eine klare Bildsprache mit dem Potenzial zum Tiefgang – das bieten die Arbeiten von Karola Wortmann. Der Stadtheimatbund präsentiert ein Dutzend Gemälde der Künstlerin aus Coesfeld in seiner Torhaus-Galerie unter dem Titel „Hinschauen“. Von Gerhard H. Kock


Mi., 19.06.2019

Vokalensemble „d’aChor“ in der Friedenskapelle Peppings brisante Bänkellieder

Das Vokalensemble „d’aChor“ unter Leitung von Jürgen Janotta wagt sich an Ernst Peppings „Bänkellieder“.

Münster - Das Vokalensemble „d’aChor“ rund um Chorleiter Jürgen Janotta hat sich in den fast 30 Jahren seines Bestehens immer wieder für Musik engagiert, die durch das Netz des gesicherten Konzertrepertoires fällt. So auch das aktuelle Programm, an dem „d’aChor“ seit Mitte vorigen Jahres arbeitet...


Mi., 19.06.2019

Festival-Programm Das sind die Höhepunkte der „Flurstücke“ 2019 in Münster

Festival-Programm: Das sind die Höhepunkte der „Flurstücke“ 2019 in Münster

Münster - Vier Tage. 14 Projekte. 60 Veranstaltungen. Und die Stadt wird eine andere sein. Die „Flurstücke“ sind zurück: freier Eintritt, Open Air und für alle.  Von Gerhard H. Kock


Di., 18.06.2019

Gebärden- und Gospelchor singen gemeinsam Mehr als nur ein Schallereignis

Münsters Gospelchor „EpiFUNias“ (hinten) und der Gebärdensprachenchor „Sing a Sign“ haben sich für den evangelischen Kirchentag zusammengetan.

Münster - Eine lebhafte Diskussion ist bei der Chorprobe im Gange. Und doch herrscht in der Epiphaniaskirche beinahe Stille. Die Mitglieder des Ensembles „Sing a Sign“ formulieren ihre Manöverkritik zum Arrangement von Stings getragener Hymne „Fragile“ auf ihre Weise: durch Gesten und Mimik. Von Wolfgang A. Müller


Di., 18.06.2019

Konzert im Landesmuseum Wo der Brummbär mit der Lerche tanzt

Helge Slaatto (l.) und Frank Reinecke gaben ein Konzert im Landesmuseum.

Münster - Dass ein Brummbär mit einer Lerche tanzt, erlebt man nicht alle Tage. Im Landesmuseum hatte ein interessiertes, kleines Klassikpublikum die Gelegenheit dazu. Der „Brummbär“ war hier der Kontrabass von Frank Reinecke (Solobassist beim Bayerischen Rundfunk) – die „Lerche“ erhob ihren Gesang auf den Violinsaiten von Helge Slaatto, langjähriger Professor an der hiesigen Musikhochschule. Von Arndt Zinkant


Mo., 17.06.2019

„Reichtum und heißes Wasser für alle“ in der Eissporthalle Armut erklärt: Götter sind schuld

Penia (Christiane Hagedorn) versucht als Göttin der Armut, das Volk zu überzeugen, dass nur die Not der Arbeiter die Wirtschaft am Laufen hält. Thomas Nufer zeigt in der Eissporthalle seine aktualisierte Version des „Plutos“ von Aristophanes

Münster - Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. Dieses Problem hatten auch schon die alten Griechen. Bei ihnen lag es an den Göttern. Namentlich an Plutos. Dieser war nicht nur für den Reichtum zuständig, sondern auch derartig blind, dass er das Geld immer den Falschen zugeschoben hat. Von Helmut Jasny


Mo., 17.06.2019

Tanzprojekte Heidi Sievert im Theater Publikum feiert „Frischluft“

Die Tanzprojekte Heidi Sievert stellten im Theater Münster ihre Produktion „Frischluft“ vor

Münster - Die münsterische Tanzszene hat viel zu bieten. Und das Tanzspektrum Münster zeigt, was. Auf welch hohem künstlerischen Niveau diese Projekte angesiedelt sind, zeigte sich am Sonntag im Kleinen Haus des Theaters bei der Aufführung „Frischluft“ der Tanzprojekte Heidi Sievert. Von Axel Engels


Mo., 17.06.2019

Sommerkonzert von canticum novum im Waldorf-Konzertsaal Mensch spricht – Natur singt

Der Chor „canticum novum“ pärsentierte sein Sommerkonzert unter dem Titel „Kann ja heiter werden“.

Münster - Die Geschichte hat bisher allen und allem das Laufen beigebracht, der Sprache erst recht: Der Spruch „Kann ja heiter werden“. Von Günter Moseler


So., 16.06.2019

Studierende und Zirkusartisten präsentieren „Square One“ in der Studiobühne Artistisches Spiel mit Codes

Auch diese Jonglage mit Bällen weist den Weg in eine faszinierende Welt neuer Bilder und Wirklichkeitserfahrung. Die „Tall Tales Company“ aus Rotterdam und Studierende aus Münster zeigten dies eindrucksvoll.

Münster - Das Leben sei eine Serie von Entscheidungen, steht in englischer Sprache über dem Eingang der Studiobühne geschrieben. Harm van der Laan von der „Tall Tales Company“ aus Rotterdam geht noch einen Schritt weiter: „Wir sind Codes. Wir sind Algorithmen“, verkündet er dem Publikum. Von Wolfgang A. Müller


So., 16.06.2019

Tänzer des Theaters von Olga Pona im Pumpenhaus Paar-Beziehung als fragiles Gebilde

Als Metapher dient Tatiana und Artyom Sushchenko eine Wippe, auf der sie ihr Kräfteverhältnis ausbalancieren.

Münster - Das Stück beginnt als Pas de deux von bestechender Eleganz. Wie bei einer Maschine greifen alle Bewegungen mit großer Genauigkeit ineinander. Man denkt an ein eingespieltes Team, bei dem jeder seine Aufgabe erfüllt, ohne dabei seine Persönlichkeit aufzugeben. Wobei der Tänzerin eindeutig der agilere Teil zukommt. Beständig umkreist sie ihren Partner, hängt sich in seinen Arm und turnt um ihn herum. Von Helmut Jasny


So., 16.06.2019

Clemens Raves spannender Beethoven-Zyklus im Franz-Hitze-Haus Mit der „Mannheimer Rakete“

Clemens Rave stellt in einem Zyklus sämtliche Beethoven-Sonaten vor. Das verlangt nach penibler Vorbereitung.

Münster - Der treue und geübte Konzertbesucher glaubt ja doch, „seinen“ Beethoven zu kennen: der Orchesterfan alle neun Sinfonien, der Klavierconnaisseur die 32 Sonaten, mit denen Beethoven ja wohl zweifellos den definitiven Monolithen für dieses Instrument aufgetürmt hat. Von Chr. Schulte im Walde


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