So., 30.09.2018

„Rache ist süß“ im Boulevard Münster Anstreicher im Zicken-Sandwich

Jane (Sonja Wigger, l.) und Marcia (Sylvia Agnes Muc) brauchen Walter (Wolfgang Linnenbrügger).

Münster - Sag’s mit Shakespeare! Ein guter Rat – aber nicht in jeder Lage. Und schon gar nicht in einer so brenzligen wie jener der Upperclass-Lady Marcia. Diese muss auf die Schnelle einen Herrn auftreiben, der die Rolle ihres gehörnten Gatten spielt. Damit der echte Göttergatte nichts von ihrer Affäre erfährt. Von unseremMitarbeiterArndt Zinkant

So., 30.09.2018

Claassens Vorpremiere in Münster Beziehungen und Mett-Igel-Abschied

Jens Heinrich Claassen spielte sich bei der Vorpremiere im Kreativhaus schon mal mit seinem neuen Programm warm.

Münster - Jens Heinrich Claassen feiert ein Heimspiel. Der geborene Münsteraner zelebriert die zweite Vorpremiere seines neuen Soloprogramms im ausverkauften Kreativhaus und lässt sich von den Zuschauern gehörig feiern. Anfang November hat sein Programm „Ich komm schon klar“ in Köln die offizielle Premiere. Von Heike Eickhoff


So., 30.09.2018

Lisa Fellers neues Programm „Der Nächste, bitte!“ Bizarre Typologie des Mannes

Lisa Feller knöpft sich die Männer vor.

Münster - Ein Abend mit Lisa Feller hat etwas von einem Treffen mit einer guten Freundin, mit der man sich über neueste Erlebnisse austauscht. Allerdings ist hier die Gesprächsrichtung – schon durch das Show-Format – natürlich einseitig. Und das Gegenüber platzt derart vor Mitteilungsdrang, dass der Zuhörer von einer wahren Lawine überwältigt wird. Von Wolfgang A. Müller


So., 30.09.2018

Münster Voice Festival: Exzellente Chormusik und ein erstmals verliehener Preis Gesangskunst aus einem Guss

Der Festivalchor (großes Bild) und der Chor „BonnVoice“ bei ihren viel umjubelten Auftritten am Samstag in der Aasee-Aula.

Münster - In der Badewanne fühlte so mancher sich als Caruso geboren und erlebte, ins Elementarereignis Stimme eintauchend, Musik aus nächster Nähe. Hallfreudige Kachel-Akustik produzierte großformatige Klänge und unerschütterliches Glücksgefühl. Von Günter Moseler


So., 30.09.2018

Familie Séférian: Tournee-Auftakt in der Friedenskirche Immer wieder Liebeslieder

Jean-Claude Séférian und Tochter Marie auf der Bühne der Friedenskirche in Münster

Münster - Sportlich begann die Premiere in der Friedenskapelle: Sie kamen mit dem Fahrrad vor die Bühne gefahren, passend zum ersten Filmlied: „A Bicyclette“. Und unterhaltsam, kurzweilig und abwechslungsreich ging es weiter. Von Maria Conlan


So., 30.09.2018

Frank Behnke zeigt die zeitlose Aktualität von Schillers „Wilhelm Tell“ in Münster Der strickende Freiheitsheld

Noch ahnte er nichts Böses: Wilhelm Tell (Jonas Riemer) zu Beginn vor folkloristischer Kulisse.

Münster - Wilhelm Tell hat es geschafft: Er hat den Apfel vom Kopf seines Sohnes geschossen, und er hat sich in einem waghalsigen Fluchtmanöver vom Schiff des Tyrannen Gessler seine Freiheit zurückerobert. Das schildert er nun seinen Landsleuten in dramatischen Worten – und was tun die? Von Harald Suerland


Fr., 28.09.2018

Eröffnung des Zebra Poetry Film Festivals Poesiefilme müssen Nachklingen

Eröffneten das Festival: (v. l.) Klaus Kaiser (Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft), Winfried Bettmer (Filmwerkstatt Münster), Thomas Zandegiacomo Del Bel, Wendela-Beate Vilhjalmsson (Bürgermeisterin), Erik Lindner (Poet und Jurymitglied), Anna Eble (Übersetzerin), Dagmar Fretter (Kunststiftung NRW), Guido Naschert und Jasmine Kainy (beide Jury).

Münster - Der Parlamentarische Staatssekretär vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Klaus Kaiser, steckte im Stau am Donnerstagabend. Doch Festivalleiter Carsten Happe blieb ruhig und improvisierte bei der Eröffnung für das Zebra Poetry Film Festivals Münster / Berlin im Schlosstheater. Von Maria Conlan


Mi., 26.09.2018

Zuwachs im „Charivari“ Puppenspielen ist ein Traumberuf

Paula Zweiböhmer (l.) und Hendrikje Winter sind die neuen Puppenspielerinnen, die Wilfried Plein (kl. Bild), den Mitbegründer des Charivari-Theaters, neuerdings unterstützen.

Münster - Im Charivari-Puppentheater an der Körnerstraße weht ein neuer Wund. Von Kinderapplaus begleitet feierten die beiden Spielerinnen Hendrikje Winter (54) und Paula Zweiböhmer (26) mit dem Stück „Das Picassodil“ Anfang September ihr Münster-Debüt. Zusammen mit Wilfried Plein (65), dem Urgestein und Mitbegründer des Theaters, erwecken sie die Puppenbühne nun zu neuem Leben. Von Karla Kretz


Mi., 26.09.2018

„Wilhelm Tell“ im Großen Haus Apfelschuss vor Schneelandschaft

Szene mit Jonas Riemer (oben) als Wilhelm Tell und Christoph Rinke als Geßler.

Münster - Die Schauspiel-Eröffnung im Großen Haus des Theaters Münster mit „Wilhelm Tell“ am Samstag ist aus vielerlei Gründen bemerkenswert. Erstens: Nach „Die Räuber“ und „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ ist es die dritte Schiller-Inszenierung, die die Handschrift des Schauspieldirektors Frank Behnke trägt. Zugleich ist es diesmal kein Frühwerk des Autors des deutschen Sturm und Drang. Von Petra Noppeney


Mi., 26.09.2018

Ausstellung von Armando Vieldeutige Kunstwerke

Im Jahr 2010 malte der niederländische Künstler Armando das wuchtige, erdfarbene Gemälde „Der Turm“. Die Bronzeskulptur entdeckt der Besucher im Eingangsbereich.

Münster - Wer das Krameramtshaus im Haus der Niederlande betritt, und damit die Ausstellung des niederländischen Künstlers Armando, wird von einem großformatigen Gemälde in erdigen Braun- und Ockertönen empfangen. Ein wehrhafter Turm ist darauf zu sehen – passend für eine Ausstellung, die den Titel „Grenzgänger“ trägt. Von Petra Noppeney


Mi., 26.09.2018

Alte Philharmonie in der Waldorfschule Romantische Moderne trifft moderne Romantik

Flötistin Friederike Wiechert-Schüle erwies sich als souveräne Interpretin von Nystroems „Partita“ beim Konzert der Alten Philharmonie unter der Leitung von Thorsten Schmid-Kapfenburg.

Münster - Die Moderne verschonte die Musik nicht. Die Feder Bachs, Mozarts und Beethovens wies stets in die Zukunft. Wie Detlev Glanert (Jahrgang 1960) in seiner Komposition „Weites Land“ die vier ersten Takte aus Brahms’ vierter Sinfonie zitiert, um in einen Schneesturm vernetzter Motive abzutauchen, wäre als Hommage wie als Rückbesinnung (ab-)hörbar: Keine Moderne ohne Tradition. Von Günter Moseler


Mi., 26.09.2018

Theater XS präsentierte „Leonce und Lena“ Wenn Königskinder ausbüxen

Theater XS präsentierte „Leonce und Lena“: Wenn Königskinder ausbüxen

Münster - Die Aufführung beginnt mit Variationen über das Glück. Ein Darsteller nach dem anderen betritt die Bühne und legt seine Sicht der Dinge dar. Von einem vollen Bauch bis hin zum Schrei einer Eule in der Nacht reichen die Vorstellungen. Von Helmut Jasny


Mi., 26.09.2018

Rebel Dance Company mit „Tanz Sprachen“ Wo Wasser und Bewegung fließt

Tiefenentspannt: Diese Tänzerin lässt Wasser langsam in einen Eimer fließen.

Münster - In Windeseile vergeht dieser Tanzabend, er saust dahin, hinterlässt bewegte und bewegende Eindrücke. Die Rebel Dance Company feierte am Sonntagabend mit der Produktion „Tanz Sprachen“ im Kleinen Haus Premiere und bezauberte die Zuschauer mit Choreografien von Günther Rebel. Texte und Musik, teils live dargeboten, waren den jungen Tänzerinnen auf den Leib geschneidert. Von Heike Eickhoff


So., 23.09.2018

„Caligula“ von Albert Camus dröhnt durchs Kleine Haus in Münster Rausch der Grausamkeit

Theater des Grauens: Gewaltherrscher Caligula (Joachim Foerster, Mitte) und seine Gegenspieler (Frédéric Brossier und Christian Bo Salle) in expressiver Pose.

Münster - „Er hat eine Philosophie, die verwandelt er in Leichen.“ Gemeint ist mit diesem Satz Caligula, römischer Gewaltherrscher, den sein Gegenspieler Chaerea im ersten Theaterstück von Albert Camus auf solch hellsichtige Weise charakterisiert. Bei der Produktion im Kleinen Haus geht es allerdings nicht nur Caligulas Mit- und Gegenspielern, sondern auch der Philosophie gehörig an den Kragen. Von unseremRedaktionsmitgliedHarald Suerland


So., 23.09.2018

„The Sea Within“ im Pumpenhaus Die Kraft des Weiblichen

Zwei Tänzerinnen aus dem famosen Ensemble von Lisbeth Gruwez in Aktion.

Münster - Es ist ein großes Ensemble, das Lisbeth Gruwez im Pumpenhaus auffährt. Zehn Tänzerinnen, alle in unterschiedlichen Farben gekleidet, bewegen sich langsam über die Bühne. Mit unnatürlich abgewinkelten Armen und stelzenhaften Schritten wirken sie wie Wesen aus einer anderen Welt. Von Helmut Jasny


So., 23.09.2018

Borchert-Theater: „Willkommen“ – das Stück zur Zeit Spießer oder Samariter?

Anglistikdozent Benny (Johannes Langer) will nach New York und sein WG-Zimmer an Flüchtlinge vermieten. Das wirft in der WG mit der resoluten Doro (Monika Hess-Zanger) und der eher sozial engagierten Sophie (Ivana Langmajer, r.) Gräben auf.

Münster - Man könnte das pointierte Stück des Erfolgsautorenduos Lutz Hübner und Sarah Nemitz auch „Zimmer frei“ nennen. Dann wäre es freilich nur eine unter vielen „WG-Geschichten“. Doch in „Willkommen“ geht es zuvorderst um „Willkommenskultur“ gegenüber Flüchtlingen. Die ist, wenn sie praktisch umgesetzt werden soll, anspruchsvoller als wohlfeile Sonntagsreden. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


So., 23.09.2018

Duo Conjak mit neuem Programm Der Mond als Sehnsuchtssatellit

Sängerin Christiane Hagedorn, Martin Scholz am Klavier und Dieter Kuhlmann am Bass

Münster - Der Mond – das ist Nostalgie pur. Kein Künstler mochte ihn jemals von seinem majestätischen Wachposten erlösen, alle erwiesen ihm mit Geschichten, Erinnerungen und sehnsüchtigen Klängen ultimative Standardreverenzen. Es war immer, als könne niemand glauben, dass ein Blick, der zum Mond wanderte, von dort ungetröstet zurückkehrte. Von Günter Moseler


So., 23.09.2018

Kunterbuntes Literaturvolksfest „Schaustellen“ auf Burg Hülshoff Zirkus und Zelte gegen das Verstaubte

Marcel Beyer bei seiner Vortragscollage über Karl May

Havixbeck/Münster - Kaum wurde man vom hochherrschaftlichen Park um Burg Hülshoff empfangen, stieß man auf ein Ungeheuer, eine aufgeblasene Riesenlarve mit kondomähnlich verjüngter Spitze: das war der „Presslusthammer“ von Artúr von Balen, ein „Monument für Stachanov“, jenen legendären Bergbauarbeiter Von unseremMitarbeiterGünter Moseler


So., 23.09.2018

Kammertheater Bühnenboden eröffnet die Spielzeit furios mit dem Stück „Gefahrenzone“ Brüder auf Kollisionskurs

Jetzt wird es heftig: Drei Brüder (Detlef Sult, l., Konrad Haller, Stefan Násza, kniend) haben alte Rechnungen zu begleichen.

Münster - „Willst du mich nicht fragen, wie’s mir geht?“, will Carl von Ambroise wissen. Und erntet ein herablassendes, gelangweiltes „Wie geht’s dir?“ als Entgegnung. Heißa – wenn ein Gespräch unter Brüdern, die sich lange nicht gesehen haben, so beginnt, dann darf man in ihrer Beziehung irgendwo verborgenen Sprengstoff vermuten. Von Wolfgang A. Müller


Fr., 12.10.2018

Merle Radtke stellt als neue Leiterin der Kunsthalle Münster ihr Programm vor Feministische Kunst zum Auftakt

Merle Radtke ist die neue Leiterin der Kunsthalle Münster. Die 32-Jährige startet ihr Programm mit drei Künstlerinnen.

Münster - Das Bewerbungsgespräch musste via Skype stattfinden. Denn Merle Radtke weilte zu dem Zeitpunkt als Stipendiatin des Goethe-Instituts in Japan (dort war es 0 Uhr!). Von Gerhard H. Kock


Fr., 21.09.2018

„Zebra Poetry Film Festival“ im Schloßtheater Münster Gedichte in bewegten Bildern

Beim „Zebra Poetry Film Festival“ werden poetische Filme wie „Negative Space“ gezeigt.

Münster - Das Festival ist die weltweit größte Plattform für Kurzfilme, die auf Gedichten basieren: das „Zebra Poetry Film Festival“ vom 27. bis 30. September im Schloßtheater. Von Karla Kretz


Fr., 21.09.2018

Borchert-Theater eröffnet die Spielzeit mit dem Flüchtlingsstück „Willkommen“ Über die Belastbarkeit der Toleranz

In „Willkommen“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz stehen (v. l.) Ivana Langmajer, Jürgen Lorenzen und Atilla Oener auf der Bühne des Wolfgang-Borchert-Theaters

Münster - Das Wolfgang-Borchert-Theater (WBT) eröffnet seine Spielzeit mit einem zeitaktuellen Stück zur Flüchtlingsdebatte. „Willkommen“ heißt dieser Abend der Erfolgsautoren Lutz Hübner und Sarah Nemitz („Frau Müller muss weg“). Von Gerhard H. Kock


Di., 02.10.2018

Intendanten nehmen Preis für Koproduktion entgegen „Die Schroffensteins“ im Auswärtigen Amt

Ehrung für den deutsch-russischen Theater-Austausch (v.l.): Außenminister Sergej Lawrow, Direktor des Drama-Theaters Rjasan Semen Grechko, WBT-Intendant Meinhard Zanger, Außenminister Heiko Maas

Münster - Die deutsch-russische Koproduktion „Die Schroffensteins – eine Familienschlacht“ wurde für besonders innovative künstlerische Leistungen ausgezeichnet.


Do., 20.09.2018

Münsters Theater Titanick tourt durch Mexiko und Chile „Alice“ reist zu den Silberminen

Die gepackten Container sind mittlerweile auf hoher See Richtung Veracruz.

Münster - Nach dem großen Erfolg mit zehn ausverkauften Aufführungen der Inszenierung „Traum Welten“ in Münsters Eishalle, die von 4000 Zuschauern besucht wurden, reist Theater Titanick mit „Alice on the Run“ im Oktober nach Mexiko.


Do., 20.09.2018

Nachwuchsensemble vom Theater XS spielt „Leonce und Lena“ Ein Klassiker zum Zehnjährigen

Das Ensemble des Theater XS

Münster - Seit diesem Jahr gibt es beim „Theater XS“ wieder ein großes Nachwuchsensemble, das von Rike Voswinkel geleitet wird. Da es das von Stefanie Bockermann gegründete feste Ensemble in diesem Jahr zehn Jahre gibt, hat das Theater mit den Kindern und den Jugendlichen den ersten Text aus dem Jahr 2008 genommen und mit allen „Leonce und Lena“ als Grundidee genommen.


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