Mo., 20.05.2019

Studiobühne: „Begegnung“ von Vinicius „Sie war wie ein Atemzug“

Ina Prause, Marion Brandenburg und Michelle Fleermann tanzten das Tanztheaterstück „Begegnung“ von Vinicius.

Münster - Man kann im gleichen Haus neben der Frau seines Lebens wohnen und trifft sie doch nie – verschiedene Arbeitszeiten. Es fehlte der „glückliche Moment“, ein Zufall, der (leider) nicht jedem zustößt. Von Günter Moseler

Mo., 20.05.2019

Matthias Brandt und Jens Thomas mit der „Krankenakte Robert Schumann“ Wühlen in Wahn und Paranoia

Jens Thomas (l.) und Matthias Brandt

Münster - Matthias Brandt und Jens Thomas baden im Applaus, der im voll besetzten Großen Haus bis unters Dach brandet. Von unseremMitarbeiterArndt Zinkant


So., 19.05.2019

Joe Bonamassa in Münster Klangmassen aus der Gitarrenhölle

Joe Bonamassa

Münster - Fast nach jedem Stück eilte ein Mann mit Wikinger-Mähne auf die Bühne und tauschte Joe Bonamassas Gitarre aus – wie ein Reifenwechsel bei der Formel-Eins. Der Blues-Rock-Virtuose verwandelte die Halle Münsterland in eine Gitarrenhölle, ließ seine Instrumenten-Kollektion in rasendem Kreissägen-Sound aufheulen, produzierte klirrende Sound-Schleifen im Sekundentakt. Von unseremMitarbeiterGünter Moseler


So., 19.05.2019

Mozarts „Entführung aus dem Serail“ rückt in Münster Richtung Soap-Opera Sushi für den Bassa Selim

Der bewaffnete Aufpasser Osmin (Christoph Stegemann) hat sowohl Blonde (Martha Eason, l.) als auch Konstanze und Belmonte (Marielle Murphy und Youn-Seong Shim) in seiner Gewalt.

Münster - Regisseur Philipp Kochheim inszenierte Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in Münster ohne Orient-Hintergrund. Von unseremRedaktionsmitgliedHarald Suerland


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So., 19.05.2019

Poetischer Antiterroranschlag des „Stadtensembles 24h“ Lyrik war „richtig klasse!“

Das Stadtensemble des poetischen Antiterroranschlags (v.l.): Stefan Naszay, Benedikt Thönes, Tilmann Rademacher, Thomas Nufer, Ulrike Knobloch, Gabriele Brüning, Carola von Seckendorff, Philine Bamberger, Oliver Pauli, Lena Bodenstedt, Marc Hesse und Johanna Kollet. Das neue „Stadtensemble 24h“ sorgte mit seinem „poetischen Antiterroranschlag“ im Rahmen von „Poetry“ für lyrische Furore – zum Beispiel Carola von Seckendorff und Ulrike Knobloch (v.l.) in einem Schuhladen (kl. Bild).

Münster - „Ich nahm Dir die Kette der Sprüche vom Hals und säumte mit ihr den Tisch“ oder „Einen russischen Garten will ich, in einem anderen Jahrhundert“ oder „In zwei Stunden passiert ein Verbrechen, du gutmütiger Soldat“. Solche Sätze haben ein anderes Kaliber als „Entschuldigung, wo geht’s hier zum Bahnhof?“ Von David Luys


So., 19.05.2019

„Todesfuge“ von Paul Celan im Lazarettbunker Schöne Verse – schmerzende Mahnung

Faktisch und metaphorisch der einzige Lichtblick im Dunkel der „Todesfuge“, die jetzt im Lazarettbunker zu hören war.Helmut Buntjer und Anja Kreysing schufen einen pulsierenden Klang für die „Todesfuge“.

Münster - Zu schön, um wahr zu sein, kann Vorwurf werden. Darf ein Gedicht schön sein, wenn es die unfassbar einzigartige Grausamkeit von Menschen behandelt? Und kann es dann noch wahr sein? Paul Celan war diesem Vorwurf ausgesetzt, hat ihn ausgehalten müssen. Der Präsentation seiner „Todesfuge“ im Lazarettbunker kann man diesen Vorwurf schwerlich machen. Von Gerhard H. Kock


So., 19.05.2019

„Ein-Topf“-Theater spielt im Bühnenboden Packend und intensiv

Das „Ein-Topf“-Theater wurde vom Publikum im Bühnenboden gefeiert.

Münster - Im Foyer des Kleinen Bühnenbodens ist es brechend voll, ebenso kurz darauf im kleinen Theaterraum. Denn seit Wochen schon ist die Premiere des „Ein-Topf“-Theaters (Theaterensembles der LWL-Klinik) ausverkauft. Wieder einmal hatte das „Ein-Topf“-Theater ein Stück selbst erarbeitet und inszeniert: „Unter den Deckel geschaut“. Von Heike Eickhoff


So., 19.05.2019

Johannes Trümpler im Dom Für Liebhaber von Klangbädern

Johannes Trümpler

Münster - Der Organist ließ auf sich warten. Etliche Minuten nach halb acht war von Johannes Trümpler, Domorganist in Dresden, noch nichts zu sehen. Von Arndt Zinkant


Fr., 17.05.2019

Freuynde und Gaesdte zeigt an geheimem Ort „Konferenz der Diebinnen“ Gangster-Queens in Münsters Unterwelt

Mitglieder der „Forty Elephants“ (v. l.): Tashina Mende, Anke Winterhoff und Gabriele Brüning

Münster - Wer in die Unterwelt hinab steigt, muss Teile seines gewohnten Lebens ad Acta legen. Trauen darf man hier niemandem. An einen solchen Ort wird das Publikum von Freuynde + Gaesdte hautnah erfahrbar eingeschleust. Von Wolfgang A. Müller


Fr., 17.05.2019

Frühjahrssalon der Künstler vom Hawerkamp Mit Tiefe und Hintersinn

Unfreiwillig politische Bezüge: In der Gruppenausstellung zeigen die Hawerkamp-Künstler frühe Arbeiten wie Martina Lückener (r.) und Peter Bröcker (l.). Dabei scheint sich das beseelte Farbfleckenwesen vor den schattig verhüllten Menschen zu fürchten.

Münster - Frischer Wind beim Frühjahrssalon am Hawerkamp mit seinen drei Dutzend Künstlern: Erstens findet die Traditionsschau im Mai diesmal kompakt „nur“ am Sonntagnachmittag statt. Zweitens gibt es eine Gruppenausstellung, in der die Hawerkamp-Künstler frühe und früheste Arbeiten zeigen – spannend. Von Gerhard H. Kock


Fr., 17.05.2019

Tanz NRW: „Phobos“ thematisiert Gewalt gegen Frauen Aus Angst wird Wut und Mut

Phobos ist in der griechischen Mythologie der Gott der Angst. Und so heißt auch die Choreographie von Maura Morales.

Münster - Es ist keine schöne Musik, die Michio Woirgardt an seinen Geräten produziert. Düstere elektronische Klänge durchdringen den Raum, punktiert von harten, schneller werdenden Schlägen. Entsprechende Mühe haben die fünf Tänzerinnen, sich damit zu arrangieren. Jede für sich kauern sie auf der Bühne, versuchen sich aufzurichten und werden niedergepeitscht vom erbarmungslosen Soundtrack. Von Helmut Jasny


Do., 16.05.2019

Tanz NRW: Raimund Hoghe im Pumpenhaus Wie zwei italienische Diven

Ornella Balestra und Raimund Hoghe im „Canzone per Ornella“

Münster - Die Zuschauer im Pumpenhaus nehmen noch ihre Plätze ein, da ist Raimund Hoghe schon unterwegs. Ein kleines Wasserbecken mit einem Holzschiff in der Hand, schreitet er Wege ab, die nur er kennt. Als ein Jubelgesang aus den „Carmina Burana“ anhebt, weicht er Schritt für Schritt zurück und gibt so die Bühne frei für Ornella Balestra. Von Helmut Jasny


Do., 16.05.2019

Der Galerist Georg van Almsick ist mit 79 Jahren gestorben Seine Heimat war die Kunst

Georg van Almsick kurz vor seinem 70. Geburtstag, 2009.

Münster/Gronau-Epe - Wenn er über die Bilder und Skulpturen in seiner Galerie sprach, über Begegnungen mit Künstlern und Kundschaft, geriet Georg van Almsick ins Schwärmen. Der bekannte münsterländische Galerist, der in Gronau-Epe und Münster verwurzelt war, ist am vergangenen Samstag im Alter von 79 Jahren gestorben. Ein Nachruf. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Mi., 15.05.2019

„Steppke“-Theatertage mit „Im Wald . . .“ eröffnet Das Staunen groß – die Münder offen

Wilfried Plein, Alice Cerrato und Antonio Rusciano (v.l.) stellten ihr Tanzstück „Im Wald“ vor.

Münster - Noch verstöpseln sie ihre Ohren nicht, um sich an Musik zu berauschen, noch verblenden sie sich nicht mit handlichen Leuchtgeräten, die sie die Welt vergessen lassen. Noch wollen sie die Welt mit allen Sinnen. Und staunen mit offenen Mündern fast eine halbe Stunde lang. Das muss eine Wagner-Oper erst mal schaffen. Das Theater Pinkopallino hat es geschafft. Von Gerhard H. Kock


Mi., 15.05.2019

Philipp Zrenner beim FAK Aufgespießte Malerei

Rechts München auf dem neuen Kunststoff-, links Münster auf dem alten Holzfenster

Münster - Philipp Zrenner ist der zweite Künstler im Reigen des Jahresprogramms „Concrete Feelings“. Titel seiner Ausstellung: „Die Rechnung bitte!“. Von Gerhard H. Kock


Mi., 15.05.2019

Was die Landesförderung für Münsters Schauspiel bedeutet Großes Lob und ein Labor für Stücke

Frank Behnke

Münster - Frank Behnke hat allen Grund, sich zu freuen: Es sei eine „ganz großartige Nachricht“, dass die Landesregierung seine Sparte drei Jahre lang mit einer „immensen Summe“ fördere, sagt Münsters Schauspiel­direktor im Gespräch mit unserer Redaktion.  Von Harald Suerland


Di., 14.05.2019

Publizistin Miriam Meckel mahnt in Münster zur Wachsamkeit Lügen haben heute schnelle Beine

Miriam Meckel sprach im Landesmuseum in Münster.

Münster - Fake-News, Filterblasen und Bildmanipulationen: Die Herausforderungen der digitalen Welt verlangen nach entsprechender medialer Bildung, resümierte Publizistin Miriam Meckel am Montag vor 300 Gästen der Universitäts-Gesellschaft.  Von Johannes Loy


So., 12.05.2019

Sinfonieorchester und Schüler spielen „Symphonic+“ Unter Volldampf musiziert

Eine Bühne fast voll mit Bläsern: Da konnte Dirigent Golo Berg schon spektakuläre Klänge ernten.

Münster - Es gehört zum Konzert im Theater wie das Reserverad zum Auto: das Programmheft, Vorschau, Erklärung, Gedächtnisstütze. Beim „Symphonic+“-Konzert im Großen Haus wurde großzügig darauf verzichtet, es werde „durchs Konzert moderiert“, hieß es. Von Günter Moseler


So., 12.05.2019

„Orgelkonzerte in der Osterzeit“ mit Domorganist Thomas Schmitz Die klingende Pracht der Grande Nation

Thomas Schmitz ließ den Dom mit Widors sechster Orgelsymphonie erzittern.

Münster - Würde jede Musik Bilder beschwören, wäre die Welt der Klänge ein Abenteuerspielplatz. Die Orgelsymphonien von Charles Marie Widor (1844-1937), mitunter zwischen Pomp, improvisatorischem Fluidum und strenger Kontrapunktik lavierend, könnte man ehrfurchtslos zwischen Spektakel und Heiligenlegende verorten. Von Günter Moseler


So., 12.05.2019

Zwei Veranstaltungen mit dem Schriftsteller Franzobel Rechtswalzer und das Floß der Medusa

Franzobel

Münster - Für seinen vorletzten Roman – „Das Floß der Medusa“ – hat der österreichische Schriftsteller Franzobel (eigentlich Franz Stefan Griebl) vor zwei Jahren den Bayrischen Buchpreis erhalten, sein neues, der Kriminalroman „Rechtswalzer“, ist in diesem Frühjahr mit dem „Fine Crime-Award des Fine Crime-Krimifestivals Graz“ ausgezeichnet worden. Am Mittwoch (15.


So., 12.05.2019

Niederdeutsche Bühne feiert in Münster 100. Geburtstag Ein Stück echter Identität

Monika Rappers und Hannes Demming in einer Spielszene des Stücks „Jöppe in’t Paradies“.

Münster - „Dat Hus is voll!“ Elisabeth Georges, Vorsitzende der Niederdeutschen Bühne, befand sich am Sonntag in bester Geburtstagsstimmung. Mit ihr 200 Gäste und Ehrengäste. Zünftig wurde der 100. Geburtstag gefeiert. Mit Grußworten, Musik und bunten Szenen. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


So., 12.05.2019

Die neue GOP-Show heißt „Sombra“ Artistik mit fantastischen Bildern

Helena Lehmann aus der Ukraine tanzt akrobatisch.

Münster - Die Dualität der Dinge: Ohne Licht kein Schatten, ohne Hass keine Liebe, der eine nicht ohne den anderen ... Mit einer philosophisch-ästhetischen Produktion unterhält das GOP-Varieté-Theater Münster sein Publikum in den Monaten Mai und Juni. Von unseremRedaktionsmitgliedPaul Nienhaus


So., 12.05.2019

Exzellenzcluster „Religion und Politik“ startet in neue Förderphase „Aushängeschild und Leuchtturm“

Festrednerin Prof. Dr. Lyndal Roper, Exzellenzcluster-Sprecher Prof. Dr. Nils Jansen, Bürgermeisterin Karin Reismann und WWU-Prorektorin Prof. Dr. Monika Stoll (v.r.)

Münster - Bei der Eröffnung der neuen Förderphase des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ haben Festredner dessen Bedeutung gewürdigt. „Dieser Exzellenzcluster ist eines der renommiertesten Aushängeschilder unserer Universität“, lobte die Prorektorin für Forschung der Universität, Prof. Dr. Monika Stoll, am Freitagabend beim Festakt in Münsters Aula am Aasee. Von unseremRedaktionsmitgliedGerd Felder


So., 12.05.2019

„Floß der Medusa“ am Theater Münster Beklemmend aktuell: Schiffbruch der Zivilisation

Für die letzten Überlebenden auf dem Floß (v. l. Ilja Harjes, Christian Bo Salle, Frank-Peter Dettmann, Louis Nitsche, Sandra Schreiber, Carola von Seckendorff, Christoph Rinke) scheint endlich Rettung zu nahen.

Münster - Splitternackt und von Wasser übergossen kauern die acht Schauspieler auf dem Floß der Fregatte „Medusa”. Die Uraufführung am Theater Münster machte deutlich, dass die vor 200 Jahren spielende Geschichte beklemmend aktuell ist. Von Harald Suerland


Sa., 11.05.2019

Pfarrer Thomas Frings Wunsch nach etwas Heilendem

Thomas Frings spricht in der Buchhandlung Poertgen-Herder über seinen Glauben an Gott. Für berechenbar hält er diesen nicht: „Irgendwie funktioniert Gott nicht so.“

Münster - Vor drei Jahren hat sich Thomas Frings aus Münster verabschiedet. Jetzt kehrte der ehemalige Pfarrer der Heilig-Kreuz-Gemeinde zurück, um aus seinem neuen Buch „Gott funktioniert nicht. Deswegen glaube ich an ihn“ zu lesen. Er gab persönliche Antworten auf Fragen nach dem Glauben. Von Vera Szybalski


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