Fr., 03.05.2019

„The Notwist“ im Skaters Palace Seltene Besuche sind die schönsten

Viel Gefühl: „The Notwist“-Sänger Markus Acher.

Münster - 24 Jahre! Warum war die Mutter der deutschen Indiebands „The Notwist“ so lange nicht in Münster? Es könnte viel öfter so schön sein, wie am Donnerstagabend im Skaters Palace... Von Pjer Biederstädt

Do., 02.05.2019

Igor Levit im Schoneberg-Konzert Brillant gegen die Regeln

Igor Levit begeisterte im Theater Münster.

Münster - Er blieb einfach sitzen. Nachdem der letzte leise E-Dur-Akkord von Beethovens Sonate op. 109 verklungen war, hielt Pianist Igor Levit die Spannung und fügte den ebenso leisen Beginn der nachfolgenden Sonate unmittelbar an. Als wäre da keine Zäsur, kein Wechsel der Tonarten, sondern ein fließendes Klang-Kontinuum. Darf man das? Von unseremRedaktionsmitgliedHarald Suerland


Do., 02.05.2019

Open-Air-Event Vier Tage Spektakel in Münster: Festival "Flurstücke" ist zurück

Open-Air-Event: Vier Tage Spektakel in Münster: Festival "Flurstücke" ist zurück

Münster - Die Rückkehr der "Flurstücke": Nach dem Event 2015 wird Münster bei dem viertägigen Open Air-Festival von 20. bis zum 23. Juni erneut zum Zentrum internationaler performativer Kunst. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos. Ein erster Überblick.


Di., 30.04.2019

Sinfonieorchester begleitet Buster Keatons „General“ Jeden Prügelstock inklusive

Teuerster Stummfilm, größter finanzieller Flop, aber nicht nur deshalb hat Buster Keaton mit „Der General“ Filmgeschichte geschrieben. Für Münsters Sinfonieorchester Anlass für ein Kinokonzert.

Münster - Dass Buster Keaton, der „Mann, der niemals lachte“, zu seinen besten Zeiten etwa so erfolgreich war wie Charlie Chaplin, wissen die Wenigsten. Einen von Keatons besten Filmen konnte man nun in aller Pracht erleben: „Der General“. Dem Kinokonzert des Sinfonieochesters Münster sei Dank. Einmal mehr wurde im Cineplex die sinnliche Wucht der alten Stimmfilmbilder mit orchestralen Live-Klängen illuminiert. Von Arndt Zinkant


Mo., 29.04.2019

„Füreinander – Zueinander – Ich“ in der Studiobühne Die Liebe der Paare trotzt der Demenz

Der Engel mit der roten Rose ließ einzelne Paare auf der Bank Platz nehmen, um ihre Liebesgeschichte zu erzählen.

Münster - So groß war der Zuschauerandrang bei der Studiobühne, dass noch Stühle dazugestellt werden mussten. Das Theaterstück „Füreinander- Zueinander – Ich“ war von und mit Paaren mit einem an Demenz erkrankten Partner gestaltet und hatte am Sonntagabend Premiere in der Studiobühne. Von Maria Conlan


Mo., 29.04.2019

Zum Tod des großen Museumsmannes Klaus Bußmann - Freund der Kunst und der Künstler

Zum Tod des großen Museumsmannes: Klaus Bußmann - Freund der Kunst und der Künstler

Münster - Trauer um einen großen Museumsmann: Der ehemalige Direktor des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, Prof. Dr. Klaus Bußmann, verstarb am Samstag im Alter von 77 Jahren nach schwerer Krankheit in Münster.  Von Harald Suerland und Gerhard Heinrich Kock


So., 28.04.2019

„Fiege_mletzko“ zeigt im Pumpenhaus „Keuschheit und Vernunft“ Schöpfung als grausames Spiel

Münster - „Stell dir vor, es war Krieg, und keiner ist mehr da.“ Mit diesem Satz machen sich der Waffenschmied Heinrich und die Nonne Franziska auf den Weg ins Exil. Was sie hinter sich lassen, ist die Täuferherrschaft in Münster. Die Protagonisten des Neuen Jerusalem vermodern in ihren Käfigen auf dem Lamberti-Turm, die Stadt ist wieder in der Hand des Bischofs. Von Helmut Jasny


So., 28.04.2019

Ödön von Horváths „Kasimir und Karoline“ in Münster Ein Totentanz der Liebe

Karoline (Sandra Bezler) liebt eigentlich Kasimir (Paul Maximilian Schulze, r.). Der jedoch verliert seine Arbeit, und im Hintergrund lauern schon diverse Galane (v. l. Wilhelm Schlotterer, Jonas Riemer und Gerhard Mohr).

Münster - „Und die Liebe höret nimmer auf“ – diesen Satz aus dem 1. Korintherbrief stellt Ödön von Horváth seinem Volksstück „Kasimir und Karoline“ als Motto voran. Obwohl er hier gar nicht stimmt. Die Liebe kommt den beiden abhanden, als Kasimir seine Arbeit verliert. In der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre ist das nicht gut. Es höhlt nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Selbstbewusstsein aus. Von unseremMitarbeiterHelmut Jasny


So., 28.04.2019

„Seicento vocale“ und „The Orpheus Consort“ mit der Marienvesper in der Aegidiikirche Klingendes Quellwasser und üppige Farben

Das Vokalensemble „Seicento vocale“ und das „Orpheus Consort“ musizieren unter der Leitung Alexander Toeppers in der Aegidiikirche.

Münster - Das musikalische Barock präsentiert seine geistlichen Werke oft mit pompöser Pracht. Aus der davorliegenden Epoche klingt hingegen eine Frömmigkeit an unser Ohr, die im Vergleich wie klares Quellwasser wirkt. Claudio Monteverdi (1567-1643) beherrschte das eine so gut wie das andere. Von Arndt Zinkant


So., 28.04.2019

Martin Schmeding eröffnet „Orgelkonzerte in der Osterzeit“ Der Jubel der Himmelfahrt

Martin Schmeding, Orgelprofessor in Leipzig, präsentierte im Dom ein Programm „vom Tod zum Leben“.

Münster - Eine Predigt ganz ohne gesprochenes Wort, die biblische Heilsgeschichte in Töne gesetzt – so ließe sich das Programm beschreiben, mit dem Martin Schmeding am Samstag die „Orgelkonzerte in der Osterzeit“ im Dom eröffnete. Von Chr. Schulte im Walde


So., 28.04.2019

Matthias Habich las bei Weverinck „Michael Kohlhaas“ Das Geschäft der Rache

Mit kleinen Gesten unterstreicht Matthias Habich seine Kleist-Lesung in Münster.

Münster - „Darf ich den Satz noch einmal lesen?“ Ganz unerwartet tritt Matthias Habich aus seiner Vorleser-Rolle heraus und wendet sich ans Publikum. Er wolle die Aufmerksamkeit auf Heinrich von Kleists Sprache lenken, sagt der Schauspieler im voll besetzten Kleinen Haus, und trägt dann abermals eines der verschlungenen Sprachgebilde aus der Novelle „Michael Kohlhaas“ vor: einen Satz aus 119 Wörtern. Von unseremRedaktionsmitgliedHarald Suerland


So., 28.04.2019

Interview Mirijam Contzen kommt immer gern zurück ins Münsterland

Für Konzerte mit Musik vor 1800 verwendet Mirijam Contzen, die in Münster geboren wurde und heute in Berlin lebt, einen anderen Geigenbogen – aber stets die historische Violine von Carlo Bergonzi.

Münster - Drei Musikinstitutionen Münsters feiern ihr 100-jähriges Bestehen: Musikschule, Musikhochschule und Sinfonieorchester. Zum Jubeljahr schildern herausragende Musiker, Theaterleute und Schauspieler ihre prägenden Erfahrungen mit der Musik in Münster. Heute die berühmte Geigerin Mirijam Contzen. Von Harald Suerland


Do., 25.04.2019

„Im Keller“: Javkhlan Ariunbold und Jörg Kratz Ordnung – ein Schatten ihrer selbst

Ordnung ist das halbe Leben, heißt es. Javkhlan Ariunbold und Jörg Kratz zeigen „im Keller“ einen ironischen Kommentar.

Münster - Räume sind in Münster rar. Solche besonders: Offspaces, wie im deutschsprachigen Raum nichtkommerzielle, unabhängige Ausstellungsräume für junge, unetablierte zeitgenössische Kunst bezeichnet werden. Studierende der Kunstakademie haben vor einiger Zeit einen solchen Freiraum aufgetan. Von Gerhard H. Kock


Mi., 24.04.2019

„Poetry 2019“ bereitet auf Internationales Lyrikertreffen vor Dichtkunst erobert die Stadt

Klangwelten zu Paul Celans „Todesfuge“ werden im Lazarettbunker zu hören sein.

Münster - Raus aus dem Elfenbeinturm, rein in den Bunker, auf und unter die Straße: Mit Poetry“ sucht die Dichtkunst im Vorfeld des Internationalen Lyrikertreffens ungewöhnliche Orte auf. Von Gerhard H. Kock


Mi., 24.04.2019

Ensemble „Meine Demenz und wir“ Besondere Reise zurück in die Zeit

Das Ensemble „Meine Demenz und wir“ wird in der Studiobühne der Universität spielen.

Münster - „Füreinander – Zueinander – Ich“ ist der Name des Theaterstücks über Liebe und Demenz, das am Sonntag in der Studiobühne der Universität Premiere feiern wird.


Mi., 24.04.2019

„Center for Litera­ture“ lädt auf Burg Hülshoff zum Kartenlegen Das Gespenst des Neo-Biedermeier

Unter dem Titel „Spuk von drinnen“ legt die Künstlerin Anna Zett (l.), und Lina Krüger unterlegt dies mit Musik.

Münster - In der neuen Veranstaltungsreihe „Das Biedermeier-Phantasma“ öffnet sich das „Center for Litera­ture“ einer Befragung der eigenen Geschichte und der eigenen Prämissen. Das Droste-Museum auf Burg Hülshoff macht das Familienleben der Biedermeierzeit des 19. Jahrhunderts erlebbar.


Di., 23.04.2019

„Saurüssel“ zeigt sein Wiesentheater „Alles Schilf“ Einfach aus Freude

Wundersame Wesen bevölkern die Wiese mit dem Schilf. Das Theater Saurüssel stellte seine Performance „Alles Schilf“ Ostermontag im Wienburgpark vor.

Münster - Klaus-Dieter Hedwig und Manfred Kerklau haben auf der Wiese eine luftige Wand aus Schilf gebaut – alles sauber nach der Sonne ausgerichtet, dem stärksten Scheinwerfer, der je eine Bühne beleuchtet hat . . . Von Helmut Jasny


Di., 23.04.2019

„Das dritte Licht“ in der Überwasserkirche Ein Mädchen lernt neue Gefühle kennen

Sebastian Aperdannier wurde bei der Lesung vom Perkussionisten Boris Becker begleitet.

Münster - Es ist die Farm entfernter Verwandter, auf der sie ihre Sommerferien verbringt. Ein neuer Ort, für den sie neue Wörter braucht. Aber auch ein Ort, an dem es „Raum und Zeit zu denken“ gibt, und an dem sie zum ersten Mal in ihrem Leben so etwas wie Zuneigung erfährt. Denn zu Hause kümmert man sich kaum um sie. Der Vater trinkt, die Mutter ist ständig schwanger, und natürlich ist das Geld knapp. Von Helmut Jasny


Di., 23.04.2019

Opernprojekt der Musikhochschule Die Liebe vor der Revolution

Susanne (v. l. Pia Jauernik), die Gräfin (Laura Albert), Cherubino (Katharina Aretz) und Figaro (Yi Lu) im fein abgestimmten Ensemblegesang.

Münster - Es hat nie eine Vergangenheit gegeben, deren Zukunft schöner, besser oder gerechter gewesen wäre. Genau dies aber scheint manche Kunst zu suggerieren: Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“ thematisiert feudale Willkür, Intrigengespinste und Liebeschaos – eine Musik, die psychologischen Scharfsinn mit paradiesischer Glorie vereint. Von Günter Moseler


Di., 23.04.2019

Premiere von „Ikarus – Fliegen ist ein Kinderspiel“ im Charivari-Puppentheater Vom Traum des Wegfliegens

Der Kasper, so scheint es, möchte abheben wie Ikarus vom Turm.

Münster - Ganz still war es bei der Uraufführung vom Puppenspiel über eine alte griechische Sage, die neu, frisch und familiengerecht präsentiert wurde: „Ikarus – Fliegen ist ein Kinderspiel“. Am Karfreitag war Premiere für Menschen ab vier Jahren. Von Maria Conlan


Fr., 19.04.2019

„Anonyme Zeichner“ im Kunsthaus Kannen Lustvoll den Kunstverstand schärfen

Insgesamt 500 Zeichnungen laden im Kunsthaus Kannen dazu ein, sich mit Wahrnehmung, Wirkung und Wert von Kunst zu beschäftigen. Der Besucher kann unterschiedlichste Ausstellungen erleben, je nachdem, welche Betrachtungshaltung er wählt.

Münster - Armer Gerhard Richter, arme Cindy Sherman. Wer kann ihre Werke heute noch unvoreingenommen, ohne Vorwissen, ohne Vorurteile betrachten? Ruhm, Reichtum und die ihnen zugemessene gesellschaftliche Bedeutung verunmöglichen es, ihre Kunst wirklich frei zu erkunden, zu erfassen, zu genießen. Oder abzulehnen. Von Gerhard H. Kock


Do., 18.04.2019

Zehn Jahre „Münster Lectures“ am Leonardo Campus Internationale Kunstwelt zu Gast

Bei der Jubiläums-Lecture sprechen Silke Schönfeld und Zauri Matikashvili über ihre künstlerische Arbeit.

Münster - Seit ihrem Start im Sommersemester 2009 erfreuen sich die „Münster Lectures“ an der Kunstakademie nicht nur bei Studierenden großer Beliebtheit.


Do., 18.04.2019

Der neue Orgelspielschrank in der Kreuzkirche Mobilität macht Treppensteigen obsolet

Ein Mitarbeiter der Werkstatt Fleiter baute in dieser Woche den fahrbaren Orgelspieltisch in Heilig Kreuz auf, der sogar eigene Pfeifen bekommt.

Münster - Das Problem ist in Metern messbar: Es sind etliche, die den Orgelspielschrank in der Heilig-Kreuz-Kirche oben auf der Empore von der Chorgemeinschaft trennen Von Chr. Schulte im Walde


Mi., 17.04.2019

100 Jahre Münster Musik „Ein absoluter Glücksfall“: Julia Puls ist Soloklarinettistin am Staatstheater Augsburg

Seit Dezember vergangenen Jahres ist die Sendenerin Julia Puls Soloklarinettistin am Augsburger Staatstheater.

Münster/Augsburg - Münsters feiert 2019 das 100-jährige Bestehen seiner Musikinstitutionen. Musikschule, Musikhochschule und Sinfonieorchester blicken zurück auf spannende Kulturereignisse. In Interviews blicken Theaterleute, Musiker und Schauspieler auf prägende Jahre in Münster zurück und erzählen über ihre heutige künstlerische Tätigkeit. Von Johannes Loy


Di., 16.04.2019

„Saurüssel“ lädt zum Theaterereignis „Alles Schilf“ Es soll auf Münsters Wiesen rascheln

Laden zum Theater im Schilf (v.l.): Manfred Kerklau, Hendrike Dammeyer und Klaus-Dieter Hedwig.

Münster - Als der Homo sapiens sesshaft wurde, bot ihm diese Pflanze als Bedachung Unterschlupf. In der Antike war das geschnittene Rohr des Menschen wichtigstes Schreibgerät. Und heute liefern die Halme als Pellets Heiz-Energie. Ab Ostermontag steht das Schilf im Mittelpunkt des Theaters Saurüssel. Von Gerhard H. Kock


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