Di., 20.02.2018

Günter Fruhtrunk in den „Unerwarteten Begegnungen“ des Landesmuseums Wie kam die Kunst auf die Aldi-Tüte?

Intervalle (Ausschnitt) heißt diese Arbeit aus dem Jahr 1958/59 von Günter Fruhtrunk.

Münster - Bekannt wurde der Künstler 1970 für die Gestaltung der Aldi-Tüte. Günter Fruhtrunk verwandelte die Plastiktüte in ein Kunstwerk: weiße Streifen auf blauem Hintergrund. In der aktuellen Sonderausstellung „Unerwartete Begegnungen“ zeigt das LWL-Museum für Kunst und Kultur seine Arbeiten.

Di., 20.02.2018

Mettis-Quartett überraschte im Rathausfestsaal Beeindruckendes Miteinander

Das Mettis-Quartett mit (v.l.) Bernardas Petrauskas, Kostas Tumosa, Rokas Vaitkevicius und Karolis Rudokas

Münster - Lange war die Musik aus dem Baltikum in Westeuropa so gut wie unbekannt, was sich nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs langsam änderte. Dennoch: Einigen der Zuhörer am Montag im Rathausfestsaal waren Name und Oeuvre des litauischen Komponisten Mikalojus Čiurlionis noch nicht geläufig. Jetzt aber schon. Von Chr. Schulte im Walde


Mo., 19.02.2018

Einklang-Philharmonie bei Beresa „Kaiserkonzert“ lässt sich sanft streicheln

Thomas Wypior (l.) und Joachim Harder (r.)

Münster - Beethovens fünftes Klavierkonzert wird im englischen Sprachraum auch „Emperor Concerto“ genannt – „Kaiserkonzert“. Was verständlich ist bei diesem strahlenden, rauschhaften Stück, wo die Titanenpranke mächtig auftrumpfen darf. Und wenn sie es mal nicht täte? Von Arndt Zinkant


Mo., 19.02.2018

Tuğsal Moğul zeigt im Pumpenhaus „Der kleine Spatz vom Bosporus“ In der Türkei singen alle Aksus Lieder

Christiane Hagedorn spielt Sezen Aksu – den „kleinen Spatz vom Bosporus“.

Münster - Nicht nur in Frankreich wird ein singender Spatz verehrt. Die Mireille Mathieu der Türkei heißt Sezen Aksu und ist eine mindestens ebenbürtig glänzende Diva.


So., 18.02.2018

68. Berlinale: Der deutsche Beitrag „Transit“ ist ein gutes Filmstück Sperriges, Sprödes und Preiswürdiges

Paula Beer und Franz Rogowski in einer Szene des Films „Transit“. Der deutsche Beitrag lief am Wochenende im Wettbewerb der Berlinale 2018 und weiß für sich einzunehmen.

Berlin - Dass es so etwas wie feste Identitäten oder abriegelbare Heimaten gibt, diese Vorstellung warf Anna Seghers’ Exilroman „Transit“ (1944) über Bord. Christian Petzold („Phoenix“), wichtigster Regisseur der „Berliner Schule“, hat ihn nun zur Grundlage seines neuen Films gemacht. Ein kluger Film auf der Berlinale. Von unseremMitarbeiterGian-Philip Andreas


So., 18.02.2018

Künstlerische Begegnungen im Landesmuseum Aufzeichnungen des Politischen

Flüchtlingsboote vorm Kanzlerinnenamt: „Aufzeichnungen aus einem postfaktischen Zeitalter“ hat Andreas Siekmann diese Arbeit aus dem Jahr 2016 genannt.

Münster - In der aktuellen Sonderausstellung „Unerwartete Begegnungen“ zeigt das Landesmuseum für Kunst und Kultur in Münster zurzeit rund 140 Arbeiten aus der umfangreichen Sammlung der Westfälischen Provinzial. Die Skulpturen, Textilarbeiten, Por­träts, Fotografien und Installationen der vertretenen Künstler verbildlichen den Bestand und sind ein Abriss der Sammlungsschwerpunkte.


Mo., 19.02.2018

Droste-Preisträgerin Sabrina Janesch las aus ihrem neuen Roman Zwischen Bibliothekenstaub und Dschungelhitze

Sabrina Janesch las als „Annette-von-Droste-Hülshoff-Preisträgerin“ in der Stadtbücherei.

Münster - Sie wurde höhenkrank und von Insekten zerstochen, als sie in Peru auf den Spuren jenes Deutschen wandelte, der die sagenumwobene Stadt Machu Picchu (gleichsam „Eldorado“) entdeckte. Von Arndt Zinkant


Mo., 19.02.2018

Oratorium über Anne Frank Flache Erinnerungsbotschaft

Der Projektvokalchor mit Sängerinnen und Sängern aus Hameln, Paderborn, Stuttgart und Münster sowie Instrumentalisten aus Itzehoe

Münster - Erinnerung an Vergangenes kann Movens sein, die eigene Zukunft sinnvoll und menschlich zu gestalten. Ganz entschieden gilt dies im Hinblick auf den millionenfachen Mord an Juden im Nazi-Deutschland, der inmitten der Tradition europäischer Kultur Realität wurde. Kunst kann im Idealfall helfen, solche Erinnerungsarbeit zu leisten. Fragt sich, mit welchen Mitteln. Von Chr. Schulte im Walde


Fr., 16.02.2018

Nachdenklicher „Parcours“ am Wochenende Designer präsentieren Arbeiten mit Tiefgang

Virtuelle Realität via Oculus-Brille kommt bei dem von Maike Eilers (vorne) und Rabea Rix entwickelten 360-Grad-Erlebnisunterricht in Schulen zum Einsatz.

Münster - Am Fachbereich Design der Fachhochschule auf dem Leonardocampus werden an diesem Wochenende 70 Arbeiten präsentiert. Diesmal fällt der Rundgang „Parcours“ sehr nachdenklich aus. Von Martin Kalitschke


So., 18.02.2018

Uraufführung im U2: „Der Reichsbürger“ Ludwig zahlt kein Bußgeld

Ludwig (Wilhelm Schlotterer) sitzt in seinem altdeutsch eingerichteten Wohnzimmer und redet auf das Publikum ein. Am Ende wird der Reichsbürger mit einer Pistole hinausstürmen, um seinen „Freistaat Ludwigshorst“ zu verteidigen.

Münster - Ludwig heißt er, gelernter Elektriker, zweimal verheiratet, keine Kinder, dafür einen Hund. Ludwig ist Reichsbürger. Und als solcher entwickelt er seine Theorie. Die beginnt damit, dass es die Bundesrepublik gar nicht gibt. Deutschland sei nach der Kapitulation der Wehrmacht 1945 in einen Besatzungszustand übergegangen, der noch immer andauere. Von Helmut Jasny


Do., 15.02.2018

Hundt-Gesellschaft zeigt Fotografien von Eva-Marlene Etzel Die Liebe zwischen Nähe und Distanz

Die Münchner Fotografin Eva-Marlene Etzel im Stadtmuseum mit liegenden Liebenden, die sich irgendwo zwischen Nähe und Distanz bewegen.

Münster - Ihren Weg zum künstlerischen Thema und zum fotografischen Motiv ging die Münchnerin Eva-Marlene Etzel (Jahrgang 1989) konsequent. „In meiner Bachelor-Arbeit habe ich mich noch mit Porträts auseinandergesetzt“, sagt die Absolventin des Master-Studiengangs „photographic studies“ der Fachhochschule Dortmund. Von Johannes Loy


Do., 15.02.2018

Kunsthalle Münster zeigt Kunstvideo „Mark Trade“ von Ryan Trecartin Labernder Freak der digitalen Welt

Eine der ruhigeren Szenen im Video „Mark Trade“ von Ryan Trecartin, das die Kunsthalle Münster zeigt.

Münster - Vielleicht mag ein Algorithmus einen höheren Sinn in diesen 73.30 Minuten Dauerfeuer mit Bildern und Texten herausrechnen. Das menschliche Gehirn vermag nach dem ersten Schauen lediglich ein Gefühl auf den Begriff zu bringen: „Hä?“. Von Gerhard H. Kock


Mi., 14.02.2018

Schrägstrichtheater sucht Mitspieler Bundesweit einmalige Methode

Bundesweit einmalig ist das neuste Projekt des münsterischen Schrägstrichtheaters.

Münster - Das münsterische Schrägstrichtheater startet das inklusive Theaterprojekt „Sei (k)ein Narr?!“, bei dem ein neues Ensemble für Improvisationstheater mit Menschen mit und ohne Behinderung aufgebaut wird.


Do., 15.02.2018

„Art & Antik“-Messe in der Halle Münsterland Alte Klasse trifft frisches Design

Aus Angola stammt diese Chockwe-Maske, die auf der „Art & Antik“ am Stand von KK Kiez Kabinett aus Berlin stilvoll in einem Lichtring präsentiert wird. 14 000 Euro soll sie kosten.

Münster - Es weht ein frischer Wind durch die 42. Auflage der „Art & Antik“ in Münster. Damit ist nicht der Wind gemeint, der die Besucher am Eröffnungstag auf dem Platz vor der Messehalle Süd der Halle Münsterland empfängt. Die Zeichen stehen bei der einstigen Antiquitätenmesse auf Modernisierung. Von Petra Noppeney


Mi., 14.02.2018

Das Glenn Miller Orchestra verbindet in Münster viele Generationen Ein Sound, der immer jung bleibt

Bandleader Wil Salden (am Piano), Sängerin Ellen Bliek und das famose Glenn Miller Orchestra präsentierten ihr Programm „Jukebox Saturday Night“ in Münster.

Münster - Es geht auf halb elf zu, als die Stimmung im Kongresssaal der Halle Münsterland ihren Gipfel erreicht. „In the Mood!“, so fordern es etliche ältere Herren im Parkett. Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Di., 13.02.2018

Stadtheimatbund zeigt Max Thannhäuser Als Künstler in der Natur unterwegs

Zeichnungen von ihrem Vater Max präsentiert Rosemarie Thannhäuser in der Torhaus-Galerie des Stadtheimatbundes.

Münster - Im Grunde traten diese Männer nach dem Krieg eine Flucht an. Eine Zuflucht zu einer Normalität jenseits des Wahnsinns von Krieg und Barbarei, zu Orten, die einigermaßen vom Menschen verschont blieben – die unberührte Natur. Dafür gaben Männer ihren angestammten Beruf auf, Männer wie der Jurist und Landschaftsmaler Dr. Max Thannhäuser (1904-1982). Ihm widmet der Stadtheimatbund eine Retrospektive. Von Gerhard H. Kock


Di., 13.02.2018

Landesmuseum zeigt Video „Münsteranerin“ von Pipilotti Rist Glieder wie Blütenblätter

„Münsteranerin“ heißt die blumige Videoinstallation im Innenhof des Landesmuseums.

Münster - Die Videoarbeit von Pipilotti Rist ist wieder im Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu sehen. Ab einbrechender Dämmerung sieht man einen Videoloop bis 2 Uhr nachts. Informationen zur Arbeit liegen an der Kasse im Museumsfoyer aus.


Di., 13.02.2018

Martin Kippenberger auf münsterischen Spuren „Unerwartete Begegnungen“ aus der „Provinzial“-Sammlung

Fotos einer Büste der münsterischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff dienten Martin Kippenberger als Inspirationsquelle für seine Darstellungen der berühmten Schriftstellerin.

Münster - In der Sonderausstellung „Unerwartete Begegnungen“ zeigt das Landemuseum zurzeit rund 140 Arbeiten aus der umfangreichen Sammlung der Westfälischen Provinzial. Die Skulpturen, Textilarbeiten, Porträts, Fotografien und Installationen der vertretenen Künstler im Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) verbildlichen den Bestand und sind zugleich ein Abriss der Sammlungsschwerpunkte.


Di., 13.02.2018

Experten führen über die Kunstmesse „Art & Antik“ in der Halle Münsterland Gute Zeiten für Sammler

Experten im Gespräch mit Heike Hano (2.v.l.): Dr. Jürgen Krause (r.), Dr. Angelika Lorenz und Daniel Friedt bieten während der Kunstmesse „Art & Antik“ in der Halle Münsterland Führungen an.

Münster - Die Kunstmesse „Art & Antik“ findet von Mittwoch bis Sonntag (14. bis 18. Februar) zum 42. Mal in der Halle Münsterland statt. Im Interview mit Heike Hano berichten die Organisatoren der Führungen im Rahmen des Kunstmesse, die drei Kunsthistoriker Dr. Jürgen Krause und Dr.


Mo., 12.02.2018

Brüder Gerassimez spielten effektreich in der „LVM-Akademie“ Mit Kleiderbügel im Flügel

Die Brüder Nicolai (Klavier) und Wassiliy Gerassimez (Ukulele) wussten zu unterhalten.

Münster - Mit „60 Minuten Musik“ war das Programm der Brüder Nicolai (Klavier) und Wassiliy Gerassimez (Cello) umschrieben. Am Ende waren es rund eineinhalb Stunden bester Unterhaltung. Von Ulrich Coppel


Mo., 12.02.2018

Gleich zwei erste Preisträger Steinway-Förderpreis: Doppelt erstklassiges Klavierspiel

Erster Preis für beide Interpreten: Kie Wouk Lim (l.) und Chanho Park überzeugten die Jury mit Ravel und Prokofieff.

Münster - Der Steinway-Förderpreis ist ein wichtiger Prüfstein für Studierende der Klavierklassen der Musikhochschule Münster. Dass es in diesem Jahr zwei erste Preisträger gibt, spricht für sich. Von Lukas Speckmann


Mo., 12.02.2018

Premiere im Kleinen Bühnenboden: Jon Fosses „Winter“ Liebe in Zeiten des Stammelns

Hinter einem Bauzaun agieren Stefan Nászay als berufstätiger Familienvater und Carolin Wirth als seine weibliche Zufallsbekanntschaft.

Münster - Auf der Leinwand fällt Schneegestöber wie eine Ansammlung von Sternschnuppen vom Nachthimmel. In einer hölzernen Mulde wuselt sich eine Frau fluchend aus einem Haufen Styroporflocken hervor. Es ist die Geburt eines großen Theaterabends im Kleinen Bühnenboden. Von Wolfgang A. Müller


Mo., 12.02.2018

„Footlines“ im Pumpenhaus Partitur Seite für Seite getanzt

Diese drei Tänzerinnen folgen in „Footnotes“ der Spur der Instrumente und setzen diese in Bewegung um.

Münster - Die Musik kommt minimalistisch daher. Eine Aneinanderreihung von Mustern, die sich nur wenig verändern. Hier ein etwas straffer oder lockerer gespannter melodiöser Bogen, dort eine leichte Modifikation im rhythmischen Gefüge. „Crippled Symmetry“ nannte der amerikanische Neutöner Morton Feldman seine 1983 entstandene, von handgewebten orientalischen Teppichen inspirierte Komposition. Von Helmut Jasny


Mi., 14.02.2018

Mitreißende Lesung von „Halpern und Johnson“ Der ideale Mann sind zwei

Privat ganz harmonisch: Udo Samel (l.) und Gerd Wameling lieferten sich in ihrer szenischen Lesung ein wundervolles Streitgespräch.

Münster - Zwei Männer und eine Frau: Nur Adam und Eva konnte dieser Beziehungsklassiker nie zu Fall bringen. „Halpern und Johnson“ in Lionel Goldsteins gleichnamigem Kammerdialog zwingt er zum Aufklärungs-Marathon. Von unseremMitarbeiterGünter Moseler


So., 11.02.2018

Fabelhaft aufgekratzt: „Das weiße Album“ der Beatles Blackbird trifft den weißen Schwan

Im „Grand Apple Hotel“ wechseln (v. l.) Sandra Bezler, Garry Fischmann, Natalja Joselewitsch und Andrea Spicher munter die Rollen.

Münster - Das Zimmermädchen ist ganz wild. Die junge Frau mit dem kecken Pagenkopf (furios: Andrea Spicher) wirbelt wie ein Derwisch durch die Gänge und Räume des Hotels und lässt keine Zweifel an ihren Wünschen: „Komm, zieh dich aus, wir tun es hier!“ Mehrmals sucht sie an diesem Abend Sex und will schließlich sogar die ganze Küchenbrigade vernaschen. Von unseremRedaktionsmitgliedHarald Suerland


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