Mo., 16.04.2018

Auftakt der Orgelkonzerte im Dom Hayo Boerema lässt es wagnern

Hayo Boerema

Münster - Hayo Boerema ist ein äußerst sportlicher Organist. Das muss er auch sein, zumindest wenn er wie am Samstag im Dom die fünfte Sinfonie von Louis Vierne aufs Programm setzt. Die hat’s nämlich in sich! So entpuppt sich das Carillon-Finale als veritabler Sprint nicht nur über die Manual-, sondern vor allem auch die Pedaltasten. Von Chr. Schulte im Walde

Mo., 16.04.2018

English Drama Group präsentiert „Pomona“ in der Studiobühne In einer düsteren und komischen Welt

Fay (Ruth Schepers) wurde von Charlie (Frederik Clausen, rote Jacke) und Moe (Uwe Rasch) entführt. Sie soll getötet werden.

Münster - Moe und Charlie schlagen sich, ein Messer blitzt auf, Blut fließt. Moe drückt Charlie das Messer in die Hand, schreit und schimpft wüst, will unbedingt mit dem Messer attackiert werden. Am Ende liegt jedoch Charlie blutüberströmt auf dem Boden. Von Heike Eickhoff


Mo., 16.04.2018

Chöre der Universitäten Poitiers und Münster Aller Schwerkraft enthoben

Die imposante Chorgemeinschaft

Münster - Kaum ein Videospiel oder Fantasyfilm ohne den Abdrift ins Spektakuläre und Sensationelle, Magie, Zeitreisen und Weltuntergänge inklusive. So mobilisiert die Apokalypsen-Dramaturgie von „Game of Thrones“ archaische Tendenzen, die in Endlosschleife einer finalen Katastrophe entgegenrollen. Von Günter Moseler


Do., 12.04.2018

Museum „Religio“ in Telgte bietet einen aktuellen Zugang zum Thema Frieden suchen – Frieden finden

Drei von 40 Interviewpartnern auf Porträtfotos von Alexander Basta: Freya Vent aus Münster, Harald Norpoth aus Telgte und Florian Moss aus Ennigerloh.

Telgte - Es gibt kaum Spannenderes als Menschen und ihre Geschichten. Das wissen nicht nur Journalisten, sondern auch Museumsleute. Was lag also näher, als anlässlich des bevorstehenden 101. Katholikentages in Münster, der sich das Leitwort „Suche Frieden“ gegeben hat, Friedensgeschichten museal zu erzählen? Von unseremRedaktionsmitgliedJohannes Loy


Do., 12.04.2018

Galerie Ostendorff zeigt „Raumformen“ Ungegenständliche Gegenstände

Abstrakte Skulpturen aus Holz zeigt Mathias Kadolph in der „Raumformen“-Ausstellung.

Münster - Die Galerie Ostendorff präsentiert vom nächsten Wochenende an bis zum 5. Mai neue Werke von zwei Künstlern der Galerie: Malerei von Sonja Koczula (Jahrgang 1976) sowie Stand- und Wandskulpturen von Mathias Kadolph (1957). Es ist das erste Mal, dass diese beiden zusammen ausstellen.


Do., 12.04.2018

Landesmuseum zeigt Kunstwerk des Monats: „Waldsee“ von Otto Mueller Ohne Partnerin nur nackte Landschaft

Die Leinwand schimmert beim Landschaftsgemälde „Waldsee“ (um 1925) durch – typisch für Otto Mueller.

Münster - Das Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zeigt im April das Gemälde „Waldsee“ (um 1925) von Otto Mueller als Kunstwerk des Monats. Der Künstler ist hauptsächlich für seine Bilder von Badenden und Akten in der Landschaft bekannt. Obwohl die Landschaftsmalerei ohne Figuren einen Großteil seines Werkes ausmacht, sind solche Arbeiten von Mueller eher unbekannt.


Do., 12.04.2018

Ausstellung „Die Sprache der Glocken – Suche Frieden“ „Was das für eine Hitze ist“

Neben Fotografien von Hendrik Sonntag sind diese Gemälde von Gudrun Issel in der Torhaus-Galerie zu sehen.

Münster - Rot- und Brauntöne dominieren. Die wabernde Hitze, die beim Glockenguss entsteht, schlägt dem Betrachter nahezu entgegen. „Ich wollte das Glühende rausbringen“, sagt Malerin Gudrun Issel aus Gescher. Ihre Gemälde sind Teil der Ausstellung „Die Sprache der Glocken – Suche Frieden“ in der Torhaus-Galerie. Von Jacqueline Beckschulte


Mi., 11.04.2018

Karikaturen-Ausstellung „Inktspot“ im Krameramtshaus Trump-Zitat auf Putins Kappe

Wladimir Putin bemächtigt sich eines Slogans seines amerikanischen Kontrahenten Donald Trump? Ja – zumindest in dieser Karikatur, die in der Ausstellung „Inktspot“ im Krameramtshaus zu sehen ist.

Münster - Ein riesiger Affe umklammert die Kuppel des Kapitols in Washington. Die Frisur erinnert stark an die des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump. In seiner Hand – verhältnismäßig klein – Kreml-Chef Wladimir Putin. Diese Szene ziert nur eine von 83 Karikaturen, die bis zum 13. Mai im Krameramtshaus ausgestellt sind. Von Jacqueline Beckschulte


Do., 12.04.2018

Skulpturpoetik in der Studiobühne Von Sternenstaub und Strippenziehern

Die vortragenden „Skulpturpoetiker“: (v. l.) Karina Leckelt, Sebastian Berlich, Marisa Uphoff, Johannes Ueberfeldt, Sabrine Ferber, Tabea Schmidtke und André Bednarz

Münster - „Münster, das ist auch ohne große Kunstschau eben vor allem bildungsbürgerliche Wohlfühlzone“, die „Konfrontation mit der Realität“ wollen jedoch die „Skulptur-Projekte im Zehn-Jahres-Rhythmus liefern“. Provokant startete die Einleitung zur Lesung „Skulpturpoetik“. Von Heike Eickhoff


Mi., 11.04.2018

Jules Massenets Aschenputtel-Oper „Cendrillon“ erstmals in Münster Mit Fee und Filmfiguren

Ein bisschen schrill geht es in der Familie zu, aus der „Cendrillon“ gern herauswachsen möchte.  Ein bisschen schrill geht es in der Familie zu, aus der „Cendrillon“ gern herauswachsen möchte.

Münster - „Mondlicht, Magie und Massenet“ verspricht das Theater verheißungsvoll, um auf eine Oper aufmerksam zu machen, die hier noch nie gespielt wurde: „Cendrillon“, die „Aschenputtel“-Variante des französischen Spätromantikers Jules Massenet. Von Harald Suerland


Di., 10.04.2018

Eröffnung der neuen Studiobühne Ein Garten Eden für Rezitatoren

Eröffnungsriege (v.l.): Moritz Baßler, Anna Seidel, Hannah Zipfel, Philipp Ohnesorge, Philipp Pabst und Felix Schallenberg

Münster - Der kleine Albtraum des Neuen ist das Alte, der große das Älterwerden: Im Titel des Eröffnungsabends „Bauen und Ruinen“ für die neue Studiobühne nahm das substantivierte Verb schon seinen Verfall ins Visier – heitere Aussichten für die Neueröffnung der Studiobühne im Edel-Ambiente inklusive fünf Jahre Wartezeit, wie Dr. Ortwin Lämke (Leiter der Studiobühne) in sanfter Zerknirschung anmerkte. Von Günter Moseler


Mi., 11.04.2018

Sabeth Dannenberg stellt im Pumpenhaus „Camouflage“ vor Zwischen Kampf und Tarnung

Sabeth Dannenberg setzt sich im Pumpenhaus in ihrer neusten Produktion mit „Camouflage“ (Tarnung) auseinander.

Münster - ie Frage ist höchst brisant: Wofür lohnt es sich, sein Leben zu geben? Konkreter: Wie muss die Situation sein, um alles aufzugeben, um mich der Vision zu opfern? Sabeth Dannenberg hat sie sich gestellt und stellt fest: „Es gibt keine Antwort darauf.“ Von Gerhard H. Kock


Di., 10.04.2018

„Out of Peace“ – Kunstakademie stellt in der Akademie Franz-Hitze-Haus aus An Grenzen zum Frieden

Judith Kaminski zeigt Adam und Eva einer virtuellen Welt mit Verweis ans Analoge.Im „Ostbeverner Altar“ (oben) von Malte van de Water schimmern religiöse Motive (Engel und Kruzifix) wie Schatten durch. Bei Judith Kaminski weisen Adam und Eva (l.) einer virtuellen Welt auf die Verantwortung des Betrachters hin. Und Charlotte Frevel zeigt in Glasmalfarben „Arcadia“ – zwei Menschen in Natur. Paradies oder grüne Hölle?

Münster - Frieden ist unhaltbar. Weil stets fragil, gefährdet, missverstanden. Als Traumraum sowohl Illusion zwischen verzehrender Sehnsucht und ignoranter Selbstgefälligkeit als auch Moment zwischen verdrängter oder gar verleugneter Aggression und tiefster spiritueller Ruhe. Von Gerhard H. Kock


Mo., 09.04.2018

Theater en face zeigte „Dissidentia“ in der neuen Studiobühne Der fremde Blick

Marion Bertling und Vivien Hecht (v.l.)

Münster - „Wir machen Ihren Möbeln Beine“, wirbt ein Umzugsunternehmen auf einem Handzettel. Erst amüsiert sich die blonde Frau, die in der Studiobühne von ihrem Innenleben erzählt, über diesen Slogan. Sie stellt sich vor, wie das Mobiliar munter in der Gegend herumläuft. Von Wolfgang A. Müller


Mo., 09.04.2018

„Feuerland“ im Pumpenhaus Das Vergessen ist voller Erinnerung

Das Tat Sachen Theater erzählt die Geschichte Chiles.

Münster - Das Leben im Einklang mit der Natur braucht keine Scheinwerfer. Im Halbdunkel sitzen die Schauspielerinnen auf der Bühne des Pumpenhauses und beschwören eine Zeit, als die Küste Patagoniens noch den Ureinwohnern gehörte. Von Helmut Jasny


Mo., 09.04.2018

Stummfilm-Konzert mit Tänzern von „This honourable fish“ Stimmiges Kunstwerk aus Bildern und Tönen

Kommentierten den Stummfilm musikalisch: Helmut Buntjer an der Posaune und Anja Kreysing am Akkordeon.

Münster - Das Meer rollt ans Land. Am Strand liegt eine Frau und blickt zum Himmel, an dem Vögel ihre Kreise ziehen. Denn klettert sie durch das Wurzelwerk eines umgestürzten Baumes und landet in einem Festsaal, in dem wichtige Männer an langen Tischen sitzen und wichtige Dinge besprechen. Auf ihrem Weg über einen der Tische findet sie ein Schachspiel, das sie in wieder eine andere Welt entführt. Von Helmut Jasny


Mo., 09.04.2018

David Kilinçs und Thomas Bartlings Performance „Let’s Talk About Love“ Am Ende zählt nur die Liebe

Ein gewitzte Hommage an die Kraft der Liebe, gerade in schwierigen Zeiten: die Performance „Let‘s Talk About Love“ von David Kilinç (links) und Thomas Bartling.

Münster - Sollte man das Programm angesichts des entsetzlichen Vorfalls in der Innenstadt absagen? Von Wolfgang A. Müller


So., 08.04.2018

Regisseur Volker Schlöndorff sprach in Münster über Heinrich Böll Für die Ehre und gegen die Gewalt

Volker Schlöndorff (l.) und Felix Moeller diskutierten gestern im Großen Haus über „Katharina Blum – Eine Filmikone“ und über das Arbeiten mit Heinrich Böll.

Münster - Von einer „Veranstaltung mit Trauerrand“ sprach Volker Schlöndorff gestern Vormittag im Theater – hatte sich doch wenige Meter entfernt die schreckliche Tat vom Samstag zugetragen. Von unseremRedaktionsmitgliedHarald Suerland


Fr., 06.04.2018

Ed Atkins Gastprofessor an Kunstakademie Idol junger Künstler

Ed Atkins

Münster - Ob Tate Britain in London, die Sepentine Gallery in Los Angeles, das PS1 im Museum of Modern Art in New York, das Stedelijk-Museum in Amsterdam, die Kunsthalle Zürich oder der Martin-Gropius-Bau in Berlin – sie alle widmeten Ed Atkins bereits Soloschauen und die Liste ließe sich mühelos fortsetzen.


Fr., 06.04.2018

„Einklang“-Orchester im Westfalen-Forum Das mit demTango tanzt

Ungewöhnliche Begegnung: Julius Schepansky spielt mit dem „Einklang“-Sinfonieorchester.

Münster - Sehr selten ist das Akkordeon zusammen mit einem sinfonischen Orchester zu hören. Am 15. April bietet die Einklang-Philharmonie unter der Leitung von Joachim Harder ihren Zuhörern dieses Erlebnis gleich in zwei Varianten: zunächst in dem kurzweiligen Konzert des niederländischen Komponisten Herman Strategier und danach in den groovenden Tangominuten des münsterschen Komponisten Ulrich Schultheiss.


Fr., 06.04.2018

„Raumformen“ starten „Wildwuchs“-Wochen der Freie Szene im Pumpenhaus „Wenn ich nicht mehr weiter weiß“ und mehr

Das erweiterte Duo experimentiert mit Pop-Klassikern.

Münster - Ein Holzsarg steht mitten im Kellerraum. Schlicht und ohne Ausstattung. „Masturbation Sound Performance“ lautet der Titel. Es ist eine Soundinstallation, erklärt Künstlerin Leila Orth. Von Jacqueline Beckschulte


Do., 05.04.2018

Antijüdische Elemente im Marienrelief Judentum mit den Füßen niedergedrückt

Antijüdische Elemente im Marienrelief : Judentum mit den Füßen niedergedrückt

Münster - Weder regelmäßige Dombesucher noch Kunstkenner dürften es bemerkt haben: Das Marienrelief im Paradies des Paulus-Doms in Münster hat eine antijudaistische Schattenseite. Von Johannes Loy


Do., 05.04.2018

Das Marienrelief im Dom-Paradies hat eine antijudaistische Schattenseite Mit den Füßen niedergedrückt

Das Marienrelief im Paradies des Paulus-Doms: Unter den Füßen der thronenden Muttergottes sind niedergedrückte Figuren zu sehen, die das Judentum (kleines Bild links, erkennbar an dem spitzen Judenhut) und das Heidentum symbolisieren.

Münster - Weder regelmäßige Dombesucher noch Kunstkenner dürften es bemerkt haben: Das Marien-Relief im Paradies des Paulus-Doms in Münster hat eine antijudaistische Schattenseite. Die ist allerdings, wie Dompropst Kurt Schulte und Domkustos Dr. Udo Grote gestern beim Pressegespräch im Kachelzimmer der Mutterkirche des Bistums Münster bestätigten, mit bloßem Auge und im Zwielicht von unten kaum zu erkennen. Von Johannes Loy


Di., 03.04.2018

Ensemble „plank.ton“ spielte Bariccos „Legende vom Ozeanpianisten“ Glück auf schwankendem Boden

Alexander Werner und Pianist Philipp Lack präsentierten Bariccos „Legende vom Ozeanpianisten“.

Münster - Der Milchaufschäumer schnurrte wie der Bohrer beim Zahnarzt, ein Walzer von Scott Joplin schnurrte vorbei, an allen Tischen lief das Osterfeiertags-Geplauder wie am Schnürchen: In der Kollektivkneipe „leo:16“ herrschte eine Stimmung wie an der Bar eines Kreuzfahrtdampfers. Von Günter Moseler


Di., 03.04.2018

Roger Muraro bei „Musica sacra“ in der Ludgerikirche Ein Fandango unterm Gewölbe

Roger Muraro

Münster - Was hat der Klavierlöwe Franz Liszt, der Zeit seines Lebens durch alle europäischen Konzertsäle und Salons gezogen ist, mit „Musica Sacra“ zu tun? Was verbindet den Superstar, der die Virtuosität auf die Spitze getrieben und damit nirgends seine Wirkung verfehlt hat, mit dem Geistlichen? Jede Menge. Von Chr. Schulte im Walde


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