Landtag
Schärfere Regelungen für Urnen-Beisetzungen

Königswinter/Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen gelten ab sofort strengere Regelungen für eine Urnen-Beisetzung. Der Verbleib einer Urne muss nun schriftlich nachgewiesen werden. Eine solche Nachweispflicht gab es bislang nicht. Vor allem für den Urnen-Verbleib im Ausland, wo die Asche bisher frei verstreut werden konnte, kann sich das nach Ansicht von Kritikern als eine problematische Vorschrift erweisen. Außerdem gilt bei Feuerbestattungen nun eine Sechs-Wochen-Frist bis zur Beisetzung, deren Einhaltung auch nachgewiesen werden muss. Das sieht das neue NRW-Bestattungsgesetz vor, das am Mittwoch in Kraft trat. Die Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas kritisierte die Neuregelungen als Erschwernis, die den Bürgern Freiräume nehme.

Mittwoch, 01.10.2014, 12:43 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 01.10.2014, 12:36 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 01.10.2014, 12:43 Uhr
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