Prozesse
Eon klagt vor Gericht auf Entschädigung für Atomausstieg

Hannover/Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Energiekonzern Eon verlangt vom Bund und den Ländern Bayern und Niedersachsen Schadenersatz für den Atomausstieg. Vor dem Landgericht Hannover geht es heute im Kern um die Frage, ob Eon 2011 ohne Entschädigung enteignet wurde. Damals hatten Bayern und Niedersachsen vorübergehende Betriebseinstellungen der Atomkraftwerke Isar 1 und Unterweser zunächst für die Dauer von drei Monaten angeordnet. Berlin hatte dann die im Vorjahr beschlossene Laufzeitverlängerung für die 17 deutschen Meiler wieder rückgängig gemacht. Die sieben ältesten AKW und der Meiler Krümmel durften gar nicht mehr angefahren werden. Dafür verlangt Eon 380 Millionen Euro.

Donnerstag, 28.04.2016, 02:22 Uhr

Das Logo des Energiekonzerns Eon.
Das Logo des Energiekonzerns Eon. Foto: Rolf Vennenbernd
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