Kommunen
«Regionale 2016»: Ideen für Zukunft auf dem Land

Wildkräuter statt ewiger Maisfelder, ein großes Bürgerhaus mitten in der Kleinstadt, Super-Radwege für Mobilität im Grünen: All diese Ideen präsentiert das Westmünsterland als Antworten auf die wichtige Zukunftsfrage: Wie machen wir die ländliche Region lebenswert?

Freitag, 29.04.2016, 03:12 Uhr

Coesfeld (dpa/lnw) - Wie lässt es sich auch in Zukunft auf dem Land gut leben? Während der «Regionale 2016» versuchen Städte, Gemeinden und Bürger aus dem Westmünsterland vielfältige Antworten auf diese Frage zu geben. Von heute an stellen sie mehr als 40 Projekte vor, die im Zuge des Förderprogramms für die Region aufgesetzt wurden und werden. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ( SPD ) soll in Coesfeld den Startschuss für das Präsentationsjahr geben. Bis zum Sommer 2017 wollen die teilnehmenden Städte und Kreise im Nordwesten von NRW dann Einblicke in ihre Ideen und Aktionen für eine lebenswerte Zukunft des ländlichen Raums geben und für ihre Heimat werben.

Die Bandbreite der Regionale-Projekte reicht von einem Radschnellweg, um auch im ländlichen Raum mobil zu sein, bis hin zu Bürgerhäusern oder Forschungsprojekten zu Wildkräuter-Alternativen für den Maisanbau. Insgesamt sollen bis 2017 Fördergelder von Bund, Land und EU in zweistelliger Millionenhöhe fließen.

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