Fußball
Finke wieder Präsident: Emmerling soll Paderborn retten

Paderborn (dpa) - Der langjährige Präsident Wilfried Finke kehrt ein halbes Jahr nach seinem Rücktritt auf den Chefsessel des Fußball-Drittligisten SC Paderborn zurück. Zudem wird Stefan Emmerling neuer Cheftrainer bei den Ostwestfalen und soll den Club vor dem Absturz in die vierte Liga bewahren. Das teilte der Verein am Dienstag auf einer Pressekonferenz mit. Der 50 Jahre alte Emmerling wird Nachfolger des am 20. November freigestellten René Müller und saß am Wochenende noch als Trainer beim Regionalliga-Team 1. FC Köln II auf der Bank. Emmerling erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018.

Dienstag, 06.12.2016, 17:42 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.12.2016, 17:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 06.12.2016, 17:42 Uhr
Wilfried Finke.
Wilfried Finke. Foto: Friso Gentsch

«Wir müssen unsere Kräfte bündeln, um den Weg in die 2. Bundesliga zurückzufinden», sagte Möbel-Unternehmer Finke , der mit seiner Rückkehr für eine Überraschung sorgte. «Der Verein ist mein Baby. Der Verfall erschreckt mich und ich leider persönlich sehr und aus diesem Grund übernehme ich die Verantwortung für die nähere Zukunft», betonte Finke, der die Geschicke des Club bereits von 1997 bis Mai 2016 leitete. Der Möbel-Unternehmer übernimmt das Amt von Martin Hornberger, der wieder in die Geschäftsführung zurückkehrt.

Die Paderborner, die vor zwei Jahren noch in der Bundesliga spielten, haben einen fast beispiellosen Absturz hinter sich und stehen nach 17 Spieltagen in der 3. Liga auf einem Abstiegsrang. Emmerling wird den SC im Spiel bei Preußen Münster am nächsten Samstag erstmals betreuen, soll den freien Fall stoppen und den Club mittelfristig zurück in die 2. Liga führen.

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