Landtag
Innenminister: Keine Profilfahndung nach Herkunft in NRW

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Polizei in Nordrhein-Westfalen geht bei ihren Kontrollen laut Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) nicht generell nach bestimmter Herkunft oder ethnischen Merkmale vor. Im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags wies er den Vorwurf der CDU zurück, es gebe in NRW verfassungswidrig sogenanntes «racial profiling» - also Profilfahndung nach ethnischer Zugehörigkeit oder nationaler Herkunft.

Donnerstag, 08.12.2016, 16:32 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.12.2016, 16:25 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 08.12.2016, 16:32 Uhr
Landtag : Innenminister: Keine Profilfahndung nach Herkunft in NRW
Foto: Oliver Dietze

Allerdings habe das Landeskriminalamt ein Fahndungsblatt entwickelt, das alle Einsatzkräfte über aktuelle Erkenntnisse zu überregional agierenden Einbrecherbanden informiere, räumte Jäger am Donnerstag ein. Dazu zählten Daten zu den Tätern, deren Fahrzeugen, Diebesgut, Taschen- und Trickdiebstahl, Absatzwegen und Reiserouten. Die CDU forderte, das Fahndungsblatt der Öffentlichkeit vorzulegen.

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