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Höhere Steuern drücken Quartalsgewinn der Deutschen Post

Bonn (dpa) - Höhere Steuern haben bei der Deutschen Post einen Gewinnanstieg zum Jahresstart verhindert. Unter dem Strich stand im ersten Quartal ein Gewinn von 633 Millionen Euro und damit knapp ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Bonn mitteilte. Zwar legte der Umsatz überraschend stark um sieben Prozent auf 14,9 Milliarden Euro zu. Doch der operative Gewinn (Ebit) blieb trotz einer Steigerung um gut ein Prozent auf 885 Millionen Euro hinter den Erwartungen der Analysten zurück.

Donnerstag, 11.05.2017, 10:42 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.05.2017, 10:27 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 11.05.2017, 10:42 Uhr
Frank Appel.
Frank Appel. Foto: Boris Roessler

Obwohl die DHL-Frachtsparte und die Lieferkettenlogistik im ersten Quartal Federn ließen, zeigte sich Vorstandschef Frank Appel zuversichtlich, den operativen Gewinn im laufenden Jahr wie geplant auf konzernweit rund 3,75 Milliarden Euro zu steigern. Zur Halbzeit seiner Strategie 2020, die auf den Ergebnissen von 2013 aufsetzt, zog der Manager eine positive Zwischenbilanz. Die Post will ihr operatives Ergebnis bis Ende des Jahrzehnts auf 4,9 Milliarden Euro nach oben treiben.

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