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Schulz kritisiert Studiengebühren-Pläne: «Bildungsmaut»

Duisburg (dpa/lnw) - SPD-Chef Martin Schulz hat die Pläne von CDU und FDP scharf kritisiert, Studiengebühren für Ausländer in Nordrhein-Westfalen einzuführen. Wenn es in NRW zu einer schwarz-gelben Regierung kommt, sollen Studierende aus Nicht-EU-Staaten künftig einen Studien-Beitrag von 1500 Euro pro Semester zahlen. «Was für eine unanständige Politik ist das denn?», kommentierte Schulz die Pläne der Koalitionsverhandlungspartner am Samstag bei einem Landesparteitag der NRW-SPD in Duisburg. Es sei unsinnig, mit einer «Bildungsmaut» diejenigen von einem Studium fernzuhalten, deren Qualifikationen gebraucht würden, oder die nach ihrem Studium mit ihrem Wissen andere Länder voranbringen könnten.

Samstag, 10.06.2017, 15:22 Uhr

Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz.
Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz. Foto: Federico Gambarini
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