Preis des Westfälischen Friedens
Friedenspreis in Münsters Rathaus verliehen

Münster -

Großes Präsidenten-Stelldichein in Münsters guter Stube: Gleich vier Staatschefs winkten am Samstagmittag vom Rathausbalkon der Mebschenmenge auf dem Prinzipalmarkt zu. Estland, Lettland und Litauen haben in Münster gemeinsam mit den Pfadfindern den Preis des Westfälischen Friedens verliehen bekommen.

Sonntag, 15.07.2018, 13:26 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 14.07.2018, 14:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 15.07.2018, 13:26 Uhr
Preis des Westfälischen Friedens: Friedenspreis in Münsters Rathaus verliehen
Gruppenbild auf dem Rathausbalkon: Nach der Verleihung des Westfälischen Friedenspreises grüßen die Staatsoberhäupter (v.l.) Estlands, Deutschlands, Litauens und Lettlands vom Sentenzbogen des Stadtweinhauses. Foto: Oliver Werner

In Münster wurde der diesjährige Internationale Preis des Westfälischen Friedens in Münster verliehen. Die drei baltischen Preisträger trafen am Samstag pünktlich um 9.45 Uhr mit ihren Staatslimousinen vor dem münsterischen Rathaus ein - und wurden dort von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfangen. Hinter dem abgesperrten Bereich warteten hunderte Schaulustige, um die Preisträger gebührend in Empfang zu nehmen.

Um 9.35 Uhr war zunächst NRW-Ministerpräsident Armin Laschet vorgefahren, an der Treppe zum Rathaus wurde er von Münsters Bürgermeister Markus Lewe und dem Zweiten Vorsitzenden der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe, Benedikt Hüffer, in Empfang genommen. Ein kurzes Winken, dann gingen Laschet und Hüffer in den Friedenssaal.

Steinmeier scherzt

Steinmeier hatte Zeit, kurz mit den Wartenden auf dem Prinzipalmarkt zu sprechen. „Kommen Sie jetzt einmal im Monat zu uns nach Münster?”, fragte eine Frau aus Münster und spielte auf den Besuch Steinmeisters beim Katholikentag vor einem Monat an. Steinmeier, gut gelaunt und betont locker, lachte. „Wenn man Ihre schöne Stadt so sieht, ich würde auch noch häufiger kommen.” Dann ging er weiter, sprach einen jungen Vater an, der mit seinem kleinen Sohn unter den Wartenden stand. „So früh schon auf den Beinen? Schon eingekauft?” Der drei Jahre alte Sebastian antwortete lässig. „Wir waren schon auf dem Markt, weißt du.” Ein lautes Lachen, Steinmeier hatte sichtlich Freude am Gespräch auf dem Prinzipalmarkt.

Fünf Minuten später fuhren die drei Staatspräsidenten aus Estland, Lettland und Litauen vor, begleitet jeweils von einer Polizeieskorte. Beifall brandete auf, ein kurzer Handschlag mit Steinmeier, ein Winken in Richtung der Schaulustigen, dann ging es ins Rathaus. 

Preis des Westfälischen Friedens 2018 wird verliehen

1/69
  • Am Samstag wurde in Münster der Preis des Westfälischen Friedens verliehen. Die Fotos des Ereignisses:

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Preisverleihung in Münster mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Armin Laschet und den Präsidenten Kersti Kaljulaid (Estland), Dalia Grybauskaite (Litauen) und Raimonds Vejonis (Lettland) und die Organisation der Pfadfinder.

    Foto: Wilfried Gerharz, Oliver Werner, Jürgen Peperhowe
  • Preisverleihung in Münster mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Armin Laschet und den Präsidenten Kersti Kaljulaid (Estland), Dalia Grybauskaite (Litauen) und Raimonds Vejonis (Lettland) und die Organisation der Pfadfinder.

    Foto: Wilfried Gerharz, Oliver Werner, Jürgen Peperhowe
  • Preisverleihung in Münster mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Armin Laschet und den Präsidenten Kersti Kaljulaid (Estland), Dalia Grybauskaite (Litauen) und Raimonds Vejonis (Lettland) und die Organisation der Pfadfinder.

    Foto: Wilfried Gerharz, Oliver Werner, Jürgen Peperhowe
  • Preisverleihung in Münster mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Armin Laschet und den Präsidenten Kersti Kaljulaid (Estland), Dalia Grybauskaite (Litauen) und Raimonds Vejonis (Lettland) und die Organisation der Pfadfinder.

    Foto: Wilfried Gerharz, Oliver Werner, Jürgen Peperhowe
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommt am Samstagmorgen auf Münsters Prinzipalmarkt an.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Der Bundespräsident hält am Samstag die Laudatio auf die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, die den Preis des Westfälischen Friedens verliehen bekommen.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Vor dem Staatsbesuch ist noch kurz Zeit für ein kurzes Bad in der Menge.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • An der Seite des Bundespräsidenten: Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (l.)

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Der Bundespräsident verbreitet gute Laune.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Vor dem Rathaus warten Steinmeier und Lewe...

    Foto: Wilfried Gerharz
  • ...auf den Staatsbesuch.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist nach Münster gekommen. Er hält die Laudatio für die Ringe Deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die den Jugendpreis erhalten.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Der Prinzipalmarkt wird für die Verleihung des Friedenspreises gesperrt.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Die Delegation der Pfadfinder darf natürlich an den Absperrungen vorbeilaufen.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Der Internationale Preis des Westfälischen Friedens wird von der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL) verliehen.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Steinmeier war schon zu seiner Zeit als Außenminister in der Jury des Friedenspreises, der alle zwei Jahre verliehen wird.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Auf dem Prinzipalmarkt erwartet er den hohen Besuch.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Auch Oberbürgermeister Markus Lewe und seine Frau Maria warten auf die Staatsgäste.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid betritt den roten Teppich...

    Foto: Wilfried Gerharz
  • ...und wird von dem Bundespräsidenten herzlich begrüßt.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Die Staatsoberhäupter nehmen den Preis stellvertretend für die Menschen in ihren Ländern entgegen.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Der lettische Präsident Raimonds Vējonis...

    Foto: Wilfried Gerharz
  • ...wird von Steinmeier auf dem roten Teppich empfangen.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Der Präsident Lettlands...

    Foto: Wilfried Gerharz
  • ...hat seine Frau Iveta Vējone...

    Foto: Wilfried Gerharz
  • ...mit nach Münster gebracht.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Während im Hintergrund Schaulustige hinter den Absperrungen stehen, wird...

    Foto: Wilfried Gerharz
  • ...auch Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė begrüßt.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Vom roten Teppich geht es für die Staatsoberhäupter in das historische Rathaus.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Oberbürgermeister Markus Lewe (r.) begrüßt die Gäste im Friedenssaal.

    Foto: Oliver Werner
  • Oberbürgermeister Markus Lewe (r.) begrüßt die Gäste im Friedenssaal.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gäste tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gäste tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gäste tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gäste tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gäste tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gäste tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gäste tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gäste tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gäste tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gäste tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gäste tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Im Festsaal des Rathauses werden die Preise verliehen.

    Foto: Oliver Werner
  • Im Festsaal des Rathauses werden die Preise verliehen.

    Foto: Oliver Werner
  • Dr. Benedikt Hüffer, Zweiter Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe begrüßt die Anwesenden und... 

    Foto: Oliver Werner
  • ...die Zuschauer der Liveübertragung. Der WDR sendet die Preisverleihung im Fernsehen und in einem Livestream.

    Foto: Oliver Werner
  • Public Viewing auf der Stubengasse: Hier wird die Friedenspreisverleihung live übertragen.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Oberbürgermeister Markus Lewe heißt die Gäste in Münster willkommen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Reden werden von Dolmetschern simultan übersetzt.

    Foto: Ralf Repöhler
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält die Laudatio auf die drei baltischen Staaten.

    Foto: Oliver Werner
  • Dr. Benedikt Hüffer übergibt die Urkunden an die Staatsoberhäupter.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Preis, in Form einer Pferdestatue, wird vom Bundespräsidenten übergeben.

    Foto: Oliver Werner
  • Steinmeier und Hüffer applaudieren den Preisträgern (v.l.) Dalia Grybauskaitė (Litauen), Kersti Kaljulaid (Estland) und Raimonds Vējonis (Lettland).

    Foto: Oliver Werner
  • Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė bedankt sich für den Preis.

    Foto: Oliver Werner
  • Lettlands Präsident Raimonds Vējonis betonte die Werte Europas.

    Foto: Oliver Werner
  • Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid erinnerte an durch die Sowjetunion zerstörte Orte in ihrer Heimat.

    Foto: Oliver Werner
  • Armin Laschet hielt die Laudatio für die Pfadfinder und lobte ihren Einsatz für andere: „Es geht nicht darum, immer nur an sich zu denken. Wer immer First für sein Land fordert, verspielt auch die Demokratie und Freiheit im Inneren.“

    Foto: Oliver Werner
  • Eine Delegation der Pfadfinder nahm stellvertretend den Jugendpreis entgegen.

    Foto: Oliver Werner
  • Anschließend ging es auf den Rathausbalkon.

    Foto: Oliver Werner
  • Vom Sentenzbogen des Stadtweinhauses grüßten die Preisträger die Menschenmenge auf dem Prinzipalmarkt.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz

Begrüßung ohne Schluck

Dort war der Goldene Hahn ausgeflogen. Der traditionelle Trinkpokal fehlte am Vormittag im Friedenssaal, als die Staatsoberhäupter sich in das Goldene Buch der Stadt eintrugen. Aus protokollarischen Gründen, der durchgetaktete Zeitplan war einfach zu eng, verrät Rainer Uetz, Leiter des Büros des Oberbürgermeisters.

So trugen sich zunächst die drei Staatsoberhäupter der baltischen Staaten, dann Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die Vertreter der Pfadfinder, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Dr. Benedikt Hüffer als Zweiter Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe ganz nüchtern ein. Auf den Schluck Weißwein mussten sie verzichten. „Das passiert eigentlich sehr selten. Es hat weniger etwas mit dem frühen Vormittag zu tun, sondern mehr damit, dass es gleich so viele Ehrengäste auf einmal sind”, sagte Uetz.

Oberbürgermeister Markus Lewe begrüßte die Staatspräsidentinnen und Staatspräsidenten im Friedenssaal in englischer Sprache. „Wir sind sehr stolz, dass Sie hier sind. Es ist eine große Ehre für uns”, betonte Lewe. Münsters OB unterstrich die Idee und den Geist des Westfälischen Friedens. Die Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens sei ein herausragendes Ereignis für Münster.

Festliche Preisverleihung

Anschließend ging es in den Festsaal des Rathauses, wo die Preisverleihung stattfand. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lobte in seiner Rede den Freiheitswillen der baltischen Staaten und forderte die Einhaltung rechtlicher Grundlagen im Verhältnis von Staaten ein. Dabei sprach er konkret die Annexion der Krim durch Russland an. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet pries in seiner Laudatio das Engagement der Pfadfinder. Die Preisverleihung wurde live im WDR-Fernsehen und per Livestream übertragen. Auf der Stubengasse wurde zudem ein Public Viewing angeboten.

Als sich die vier Staatsoberhäupter mit weiteren Ehrengästen nach dem Festakt auf dem Balkon zeigten, jubelten ihnen Hunderte Bürger vom Prinzipalmarkt aus zu. 

Abschließend ging die litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite noch zur Stubengasse, um das Publikum dort zu begrüßen. Auf dem Platz hatten die Preisträger Infostände aufgebaut und stellten sich den Fragen der Münsteraner. 

Am Litauen-Stand begrüßte Dalia Henke, die Vorsitzende des Litauischen Weltverbandes, „ihre“ Staatspräsidentin. Henke war eigens aus Hamburg angereist. Für die baltischen Staaten, so Henke, sei der Friedenspreis und die damit verbundene Anerkennung „sehr, sehr wichtig“. Gerade die kleinen Länder am Rande der Europäischen Union müssten um eine internationale Beachtung sehr kämpfen.

Abendessen im Museum

Bereits am Vorabend empfingen die Kuratoren des Internatio­nalen Preises des Westfälischen Friedens die diesjährigen Preisträger zu einem festlichen Abendessen im LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz. Auch die Laudatoren des Festaktes, Bundespräsident Steinmeier und NRW-Ministerpräsident Laschet, waren bereits am Freitag nach Münster gekommen, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen.

Prominente Gäste im LWL-Museum

1/29
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier begrüßt die Präsidentin Estland Kersti Kaljulaid. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (r.)...

    Foto: Oliver Werner
  • ...ist als nächstes an der Reihe.

    Foto: Oliver Werner
  • Im Minutentakt kommen die Staatsoberhäupter am Domplatz in Münster an: Lettlands Präsident Raimonds Vējonis.

    Foto: Oliver Werner
  • Schaulustige gucken sich die Ankunft des hohen Besuchs an.

    Foto: Oliver Werner
  • Und schließlich Dalia Grybauskaitė, Präsidentin Litauens. Die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen erhalten in Münster den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens.

    Foto: Oliver Werner
  • Steinmeier im Gespräch mit seiner estnische Amtskollegin Kersti Kaljulaid

    Foto: Oliver Werner
  • Gruppenbild vor der Friedensglocke am LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster (v.l.n.r.): NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė, Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Lettlands Präsident Raimonds Vējonis mit seiner Frau Iveta Vējone, Dr. Benedikt Hüffer, Zweiter Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe.

    Foto: Oliver Werner
  • Vor der Ankunft der Staatsgäste hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Münster noch Zeit für ein kurzes Bad in der Menge.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Freitagabend kommen die Träger des Westfälische Friedenspreises nach Münster. Vor die Fernsehkamera tritt hier...

    Foto: Oliver Werner
  • ...Inga Skujina, Botschafterin der Republik Lettland.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Polizei ist mit zahlreichen Kräften vor Ort.

    Foto: Oliver Werner
  • Einige Schaulustige sind gekommen, um einen Blick auf die Prominenten zu erhaschen.

    Foto: Oliver Werner
  • Dr. Benedikt Hüffer (r.), Zweiter Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe, die den Preis stiftet, begrüßt die Gäste am LWL-Museum für Kunst und Kultur.

    Foto: Oliver Werner
  • Großer Empfang am Landesmuseum:

    Foto: Oliver Werner
  • Das Kuratorium des Westfälischen Friedenspreises trifft sich am Freitagabend mit den Preisträgern zum Essen im LWL-Museum für Kunst und Kultur. Im Bild: Dr. Norbert Tiemann, Chefredakteur der Zeitungsgruppe Münster, mit seiner Ehefrau Gertrude

    Foto: Oliver Werner
  • Promi-Ankunft in Münster: WDR-Intendant Tom Buhrow mit Daniela Boff

    Foto: Oliver Werner
  • Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe mit seiner Frau Maria

    Foto: Oliver Werner
  • Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold und Regierungspräsidentin Dorothee Feller

    Foto: Oliver Werner
  • LWL-Direktor Matthias Löb mit Ehefrau

    Foto: Oliver Werner
  • Bernadette Spinnen und Burkhard Spinnen

    Foto: Oliver Werner
  • Prof. Dr. Markus Müller, Leiter des Picasso-Museums Münster, und Vorstand Andrea Hagemann

    Foto: Oliver Werner
  • Siggi Spiegelburg und Verleger Wolfgang Hölker

    Foto: Oliver Werner
  • Eine Delegation der Pfadfinder

    Foto: Oliver Werner
  • Barbara Rüschoff-Parzinger und Hermann Parzinger

    Foto: Oliver Werner
  • Bernd und Bärbel Thiekötter

    Foto: Oliver Werner
  • Jost Springensguth, ehemaliger Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten und Frau Margret Holdschlag-Springensguth

    Foto: Oliver Werner
  • Andrea Benstein, Leiterin des WDR-Studios in Münster, und Hans-Peter Leimbach

    Foto: Oliver Werner
  • Uni-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels 

    Foto: Oliver Werner
  • Hans-Bernd Wolberg, ehemals DZ-Bank, und seine Frau Ingrid

    Foto: Oliver Werner

Die Preisträger

Stifterin der mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Auszeichnung ist die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen Lippe (WWL), ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmer. Laut Jury-Begründung will die WWL die besonderen Bemühungen um europäische Integration der baltischen Staaten in ihrer exponierten und durchaus verwundbaren Lage am Rande Europas würdigen und stärken.

Preis des Westfälischen Friedens für die baltischen Staaten

1/6
  • Die Staaten Estland, Lettland und Litauen bekommen am 14. Juli in Münster den Internationalen Preises des Westfälischen Friedens verliehen. Damit werden deren intensiven Bemühungen um eine Integration ins westliche Wertesystem von Demokratie und Freiheit gewürdigt.

    Foto: dpa
  • Ein Beispiel: Am 50. Jahrestag des Hitler-Stalin-Paktes am 23. August 1989 demonstrierten Hunderttausende von Bürgern gegen die aus dem Pakt resultierende Annektion ihrer Heimat durch die Sowjetunion. 

    Foto: dpa
  • Eine mehr als 600 Kilometer lange Menschenkette erstreckte sich durch die drei baltischen Republiken Lettland, Litauen und Estland.

    Foto: dpa
  • Am 14. Juli kommen die drei heutigen Staatsoberhäupter nach Münster: Die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid,...

    Foto: dpa
  • ...die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė und...

    Foto: dpa
  • ...der lettische Präsident Raimonds Vējonis.

    Foto: dpa

Die Pfadfinder-Bewegung mit weltweit rund 50 Millionen Mitgliedern erhält den Preis für ihre gemeinsamen Werte, nach denen alle Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Glauben und Besitz in Frieden leben können sollen.

Der alle zwei Jahre verliehene Preis erinnert an den Westfälischen Friedensschluss von Münster und Osnabrück, der 1648 das Ende des Dreißigjährigen Krieges besiegelt hatte. In den vergangenen zwanzig Jahren ging der Preis unter anderem an die ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und Helmut Schmidt, die Besatzungen der Internationalen Raumstation ISS oder den ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan.

Westfälischer Friedenspreis: Die bisherigen Preisträger

1/11
  • Dr. Reinhard Zinkann und Markus Lewe (rechts oben) präsentierten die Preisträger. 

    Den Westfälischen Friedenspreis 2018 bekamen die Pfadfinder (rechts unten) sowie (links von oben) Litauen (Präsidentin Dalia Grybauskaite), Lettland (Raimonds Vejonis) und Estland (Kersti Kaljulaid).

    Foto: Gunnar A. Pier, Christian Schnaubelt, dpa (3) - Montage: gap
  • Jordaniens König Abdullah II. erhielt den Friedenspreis im Jahr 2016.

    Foto: dpa
  • Mit dem Preis des Westfälischen Friedens wurden im Jahr 2014 die „International Space Station“ (ISS) und die Jugendarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge geehrt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Verleihung des Westfälischen Friedenspreises im Jahr 2012 an Helmut Schmidt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 2010 wurde der Dirigent und Pinanist Daniel Barenboim mit dem Preis geehrt.

    Foto: Kim Graf
  • Der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan wurde 2008 mit dem Preis des Westfälischen Friedens geehrt.

    Foto: A1885 epa Keystone Sandro Campar
  • 2006 erhielt der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing den Preis.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Der Dirigent Kurt Masur wurde im Jahr 2004 ausgezeichnet.

    Foto: dpa
  • Im Jahr 2002 ging der Friedenspreis an die ehemalige Bundesanwältin der Schweiz: Carla Del Ponte

    Foto: Martial Trezzini
  • Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl wurde 2000 mit dem Preis des Westfälischen Friedens ausgezeichnet.

    Foto: A2942 Ingo Wagner
  • 1998 erhielt Vaclav Havel (links im Bild), Schriftsteller und ehemaliger tschechischer Staatspräsident, den Preis des Westfälischen Friedens.

    Foto: dpa
Nachrichten-Ticker