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Wahlkampf um Bundesvorsitz: Merz bei Sauerland-CDU

Friedrich Merz will zurück in die Politik - und zwar gleich nach sehr weit oben. Im Kampf um den CDU-Bundesvorsitz muss er aber auch die Basis gewinnen. Als erstes besucht der Sauerländer seinen Heimatverband.

Samstag, 10.11.2018, 01:12 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 10.11.2018, 01:01 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 10.11.2018, 01:12 Uhr
Friedrich Merz (CDU) äußert sich bei einer Pressekonferenz.
Friedrich Merz (CDU) äußert sich bei einer Pressekonferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka

Arnsberg (dpa/lnw) - Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz trifft auf seiner Wahlkampftour für den CDU-Bundesvorsitz heute im heimischen Sauerland erstmals auf die Parteibasis. Merz (62) ist Gastredner beim Kreisparteitag der Hochsauerland-CDU in Arnsberg-Oeventrop. Er wird nach Angaben des Kreisverbandes über das Thema «Der Populismus und die Volksparteien» sprechen.

Ein politisches Amt bekleidet der in die Wirtschaft gewechselte Anwalt Merz seit 2009 zwar nicht mehr. Dennoch dürfte sein Auftritt vor mehr als 500 Delegierten in der Schützenhalle Oeventrop ein Heimspiel werden.

Die Hochsauerland-CDU will Merz auch als Kandidaten für die Nachfolge der CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel nominieren. Dass die CDU Fulda mit der offiziellen Nominierung schon vor einigen Tagen vorgeprescht war, hält die Sauerländer nicht davon ab.

Merz gehört neben CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn zu den aussichtsreichsten Bewerbern für den CDU-Vorsitz. Daneben gibt es eine ganze Reihe eher unbekannter Anwärter. Gewählt wird auf dem Bundesparteitag der CDU in Hamburg am 7. Dezember. Für die CDU ist es ein Novum, dass es mehrere Bewerber für den Vorsitz gibt.

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