Umwelt
Widerstandskraft der Wälder: Ministerin legt Konzept vor

Die Wälder haben Stress. Mit den Klimaveränderungen müssen sie unter anderem langer Trockenheit und heftigen Stürmen trotzen. Hinzu kommen Schädlinge wie der Borkenkäfer. Wie sieht der Wald der Zukunft aus?

Freitag, 07.12.2018, 01:45 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 01:52 Uhr
Ursula Heinen-Esser (CDU), Umweltministerin von NRW, zeigt ein durch Borkenkäfer geschädigtes Stück Baumrinde.
Ursula Heinen-Esser (CDU), Umweltministerin von NRW, zeigt ein durch Borkenkäfer geschädigtes Stück Baumrinde. Foto: Federico Gambarini

Düsseldorf (dpa/lnw) - Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer: Die Wälder in Nordrhein-Westfalen müssen nach Ansicht der Förster und Waldbesitzer stabiler und anpassungsfähiger werden. Ausgehend vom Waldzustandsbericht hat Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) mit Experten ein neues Konzept für die Bepflanzung des nordrhein-westfälischen Waldes erarbeitet.

Dabei geht es um Empfehlungen zur Baumartenmischung, zum Naturschutz und zur Holzverwendung. Das Konzept will Heinen-Esser heute in Düsseldorf den Waldbesitzern, Sägewerken und Förstern vorlegen und diskutieren. Alarmierende Ergebnisse hatte der Waldzustandsbericht 2018 offengelegt: Seit Beginn der jährlichen Untersuchungen 1984 ging es den Wäldern NRWs nie schlechter.

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