Regierung
Regierung hat Beratungsbedarf: Gutachten für 16,5 Millionen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die schwarz-gelbe Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat seit ihrem Amtsantritt vor gut eineinhalb Jahren für mindestens 16,5 Millionen Euro Gutachten und andere Beratungsdienstleistungen in Auftrag gegeben. Größter Einzelposten ist dabei ein Konzept zur besseren Verknüpfung der Verkehrsmittel, das sich Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) 1,7 Millionen Euro kosten lässt. Die Liste der insgesamt 175 Gutachten und Beratungsaufträge, über die zuerst die «Rheinische Post» (Samstag) berichtet hatte, liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Samstag, 02.02.2019, 14:12 Uhr aktualisiert: 02.02.2019, 14:22 Uhr

Die Landesregierung habe nach Übernahme der Amtsgeschäfte die Wirksamkeit und Zielgenauigkeit politischer Maßnahmen überprüfen lassen, sagte ein Regierungssprecher zur Zahl der Aufträge. «Dies dient zuvorderst der Sicherung der Wirtschaftlichkeit», betonte er. Zu einzelnen Aufträgen sei die Landesregierung sogar verpflichtet. Dazu gehöre etwa die Überprüfung der Verwendung der Mittel aus dem europäischen Regionalfonds. Das schreibe die EU vor. Dafür fielen aus dem Etat des Wirtschaftsministeriums 1,4 Millionen Euro an.

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