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#lauteralshass: «Safer Internet Day» zu Zivilcourage

Im Internet wird beschimpft, beleidigt und gezielt gelogen. Eine bundesweite Aktion fordert nun zu mehr Zivilcourage und Gegenrede bei Hassattacken im Netz auf.

Dienstag, 05.02.2019, 01:40 Uhr aktualisiert: 05.02.2019, 01:52 Uhr
Ein Mauszeiger ist auf einem Button zu sehen, mit dem man eine gefälschte Nachricht melden kann.
Ein Mauszeiger ist auf einem Button zu sehen, mit dem man eine gefälschte Nachricht melden kann. Foto: Franziska Gabbert

Düsseldorf (dpa/lnw) - Unter dem Motto «Lauter als Hass» will der Safer Internet Day in diesem Jahr zu mehr Zivilcourage und Gegenrede im Internet ermutigen. Wer im Netz angefeindet und Opfer von Hassattacken wird, brauche Beistand, sagen die Veranstalter. Deshalb ruft die Aktion #lauteralshass Schüler, Schulen, Lehrer, Organisationen, Medien und Unternehmen dazu auf, am Safer Internet Day ein Zeichen gegen Hass im Netz zu setzen.

Zur zentralen Aktion der EU-Initiative Klicksafe werden in Düsseldorf an diesem Dienstag die Musiker Afrob und Eko Fresh, der Schauspieler Patrick Mölleken, der Comedian Faisal Kawusi und die YouTuberinnen Pocket Hazel und Silvi Carlsson erwartet.

Eine Forsa-Umfrage ergab, dass Beleidigungen, Beschimpfungen und «Fake News» bei nahezu allen Internetnutzern in Deutschland auf Ablehnung stoßen. Der Anteil derer, die angaben, sich mit den Opfern zu solidarisieren und diese zu unterstützen, fiel mit 59 Prozent deutlich geringer aus.

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